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UBS mit Gewinn von CHF 1 205 Millionen im 4. Quartal
UBS AG
   
   

09.02.2010, CEO Oswald J. Grübel kommentiert die Ergebnisse des 4. Quartals wie folgt: «Anfang 2009 war die Krise auf ihrem Höhepunkt. Ende letztes Jahr ist UBS in die Gewinnzone zurückgekehrt und hat damit eines ihrer prioritären Ziele erreicht. Wir haben die Transformation von UBS mit Entschlossenheit vorangetrieben, und die Bank ist heute fokussiert, effizient und robust. Wir erwarten, dass mit der Rückkehr zur Profitabilität auch das Kundenvertrauen und unsere Reputation wieder steigen.»

UBS weist für das 4. Quartal einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reingewinn von CHF 1 
205 Millionen aus (Vorquartal: Verlust von CHF 564 Millionen).

Der Vorsteuergewinn von Wealth Management & Swiss Bank stieg um 40% von CHF 792 Millionen 
auf CHF 1 109 Millionen, hauptsächlich aufgrund des tieferen Personalaufwands und 
anderen, damit zusammenhängenden Kostensparmassnahmen. Die Erträge blieben gegenüber dem 
3. Quartal praktisch unverändert.

Der Vorsteuergewinn von Wealth Management Americas erhöhte sich um 62% von CHF 110 
Millionen auf CHF 178 Millionen aufgrund leicht gestiegener Erträge. Die Hauptgründe für 
diese Verbesserung sind ein ausserordentlicher Zinsertrag, höhere Gebühreneinnahmen sowie 
ein tieferer Personalaufwand.

Global Asset Management steigerte den Vorsteuergewinn von CHF 130 Millionen auf CHF 284 
Millionen. Der Ertragsrückgang wurde durch den tieferen Personalaufwand mehr als 
ausgeglichen.

Die Investment Bank wies einen Vorsteuergewinn von CHF 297 Millionen aus, nach einem 
Verlust von CHF 1 370 Millionen im Vorquartal. Das 4. Quartal 2009 war geprägt von einem 
Marktabschwung auf breiter Front, niedrigeren Volumen und eingeschränkteren 
Handelschancen, welche die Erträge der Einheiten Equities sowie Fixed Income, Currencies 
and Commodities (FICC) beeinträchtigten. Im Investment Banking Department nahmen die 
Erträge gegenüber dem Vorquartal zu. Im Ergebnis des 4. Quartals enthalten ist ein 
Verlust von CHF 24 Millionen auf eigenen Schuldtiteln, die als finanzielle 
Verpflichtungen zum Fair Value bilanziert sind. Im 3. Quartal hatte dieser Verlust CHF 1 
436 Millionen betragen. Die Wertberichtigungen für Kreditrisiken gingen von CHF 243 
Millionen auf CHF 70 Millionen zurück. Der Geschäftsaufwand nahm aufgrund niedrigerer 
Abgrenzungen für variable Vergütungen ab.

Das Corporate Center wies einen Vorsteuerverlust aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 
von CHF 956 Millionen aus, nachdem er im Vorquartal bei CHF 255 Millionen gelegen hatte. 
Das Resultat für das 4. Quartal beinhaltet eine Neuzuweisung von Negativerträgen von der 
Investment Bank an Corporate Center, bedingt durch Anpassungen bei der Berechnung eigener 
Verbindlichkeiten aus vorhergehenden Berichtsperioden.

Im Ergebnis des 4. Quartals ist eine Steuergutschrift von CHF 480 Millionen 
berücksichtigt, die in erster Linie der Neubewertung latenter Steuerverpflichtungen 
zuzuschreiben ist, hauptsächlich in den USA.

Gesamtjahr 2009 

Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reinverlust verringerte sich für das Gesamtjahr 2009 
auf CHF 2 736 Millionen, gegenüber CHF 21 292 Millionen im Vorjahr. Bereinigt um unten 
erwähnte buchhalterische Effekte belief sich der operative Vorsteuergewinn für 2009 auf 
CHF 1,4 Milliarden. Im Jahr 2009 entstand die grösste buchhalterische Belastung durch 
Verluste auf eigenen Schuldtiteln, die als finanzielle Verpflichtungen zum Fair Value 
verbucht wurden. Diese Verluste auf eigenen Verbindlichkeiten sind auf die verbesserte 
Wahrnehmung der Kreditwürdigkeit von UBS im Jahr 2009 zurückzuführen – eine zwar positive 
Entwicklung, die jedoch eine Nettobelastung von CHF 2,0 Milliarden zur Folge hatte. Die 
anderen Posten betrafen einen Verlust im Zusammenhang mit dem Abschluss des Verkaufs von 
UBS Pactual (CHF 1,4 Milliarden), Restrukturierungskosten (CHF 0,8 Milliarden) sowie 
einen Gewinn im Zusammenhang mit der Pflichtwandelanleihe, die zuvor von der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft gehalten worden war und im August 2009 gewandelt wurde 
(CHF 0,3 Milliarden).

Nettoneugelder und verwaltete Vermögen 

Wealth Management & Swiss Bank – Der Abfluss von Nettoneugeldern belief sich im 4. 
Quartal 2009 auf CHF 33,2 Milliarden, gegenüber CHF 16,7 Milliarden im Vorquartal. Von 
der italienischen Steueramnestie waren verwaltete Vermögen in Höhe von CHF 22,8 
Milliarden betroffen, von denen CHF 14,3 Milliarden bei UBS geblieben sind. Insgesamt 
belief sich der Mittelabfluss von Schweizer Kunden auf CHF 5,9 Milliarden, verglichen mit 
CHF 3,9 Milliarden, während bei den Firmen- und institutionellen Kunden 
Nettoneugeldzuflüsse zu verzeichnen waren. Bei den internationalen Kunden beliefen sich 
die Abflüsse auf CHF 27,3 Milliarden, gegenüber CHF 12,9 Milliarden. In der Region Asien/
Pazifik war die Nettoneugeldentwicklung im 4. Quartal positiv.

Wealth Management Americas – Im 4. Quartal betrugen die Nettoneugeldabflüsse CHF 12,0 
Milliarden, gegenüber CHF 9,9 Milliarden im 3. Quartal 2009. Grund dafür waren Abgänge 
von Finanzberatern sowie die begrenzte Neurekrutierung erfahrener Finanzberater. Die pro 
Finanzberater verwalteten Vermögen nahmen im Quartalsverlauf zu und zählen nach wie vor 
zu den höchsten in der Branche.

Global Asset Management – Im 4. Quartal 2009 beliefen sich die Nettoneugeldabflüsse auf 
CHF 11,0 Milliarden, gegenüber CHF 10,0 Milliarden im Vorquartal. Ohne Berücksichtigung 
der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds nahmen die Neugeldabflüsse von CHF 2,3 Milliarden 
auf CHF 5,7 Milliarden zu. Im Bereich Institutional stiegen die Abflüsse von CHF 1,2 
Milliarden auf CHF 3,8 Milliarden. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den 
Geldmarktfonds lagen die Neugeldabgänge bei CHF 3,6 Milliarden, verglichen mit 
Nettozuflüssen von CHF 1,4 Milliarden im Vorquartal. Im Bereich Wholesale Intermediary 
verlangsamten sich die Nettoneugeldabflüsse von CHF 8,8 Milliarden auf CHF 7,2 
Milliarden. Unter Ausklammerung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds gingen die 
Nettoneugeldabflüsse in diesem Bereich von CHF 3,7 Milliarden auf CHF 2,1 Milliarden 
zurück.

Die verwalteten Vermögen beliefen sich auf CHF 2 233 Milliarden am 31. Dezember 2009, 
gegenüber CHF 2 258 Milliarden am 30. September 2009. Einflussfaktoren waren die oben 
erwähnten Nettoneugeldabflüsse sowie negative Wechselkurseffekte. Diese Faktoren wurden 
durch positive Marktentwicklungen teilweise kompensiert. Von den verwalteten Vermögen 
entfielen CHF 960 Milliarden auf Wealth Management & Swiss Bank, CHF 690 Milliarden auf 
Wealth Management Americas und CHF 583 Milliarden auf Global Asset Management. Verglichen 
mit dem Stand Ende 2008 erhöhten sich die verwalteten Vermögen von UBS von CHF 2 174 
Milliarden um 3%.

Kapital und Bilanz 

Am 31. Dezember 2009 wies UBS eine BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) von 15,4% aus, gegenüber 
15,0% am 30. September 2009. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) sanken im Verlauf des 4. 
Quartals um 2% auf CHF 207 Milliarden, während beim BIZ-Kernkapital (Tier 1) ein Zuwachs 
von CHF 0,2 Milliarden auf CHF 31,8 Milliarden zu verzeichnen war.

UBS reduzierte ihre Bilanz im 4. Quartal um weitere CHF 136 Milliarden. Die Bilanzsumme 
belief sich per 31. Dezember 2009 auf CHF 1 341 Milliarden. Gegenüber dem 31. Dezember 
2008 wurde die Bilanz um 33% verkleinert, und die risikogewichteten Aktiven verminderten 
sich um 32%, indem die verbleibenden Risikopositionen deutlich reduziert wurden.

Ausblick 

In den kommenden Quartalen erwartet UBS, dass sich die verbesserte operative Effizienz, 
die Risikominderung sowie der Neuaufbau und die Neuausrichtung ihrer Geschäfte positiv 
auswirken werden. UBS ist zuversichtlich, dass die von ihr ergriffenen Massnahmen zur 
Ursachenbekämpfung von Vermögensabflüssen erfolgreich sein werden. Doch für die 
unmittelbare Zukunft ist nach wie vor mit einer negativen Nettoneugeldentwicklung zu 
rechnen, verbunden mit einem gewissen Margendruck. Die Ergebnisse der Investment Bank 
sind immer stark von der Verfassung der Märkte abhängig, und im Januar waren die 
Kundenaktivitäten hoch. Natürlich lässt sich nicht vorhersagen, wie lange dieses 
attraktive Handelsumfeld anhalten wird. UBS geht jedoch davon aus, dass sich die 
Performance der Investment Bank im Jahr 2010 insgesamt verbessern wird, unter anderem 
weil die verbleibenden Risikopositionen die Ergebnisse weit weniger stark beeinflussen 
dürften.
Im Internet recherchierbar unter:
- www.aktuellenews.ch
- www.help.ch
- www.pressemappe.ch

Über UBS AG:
UBS ist ein global führendes Finanzinstitut mit Hauptsitz in Zürich und Basel. 
Für anspruchsvolle Kundinnen und Kunden auf der ganzen Welt erbringt UBS 
Dienstleistungen im

- Wealth Management
- Investment Banking und
- Asset Management.

Im Privat- und Firmenkundengeschäft in der Schweiz ist UBS Marktführerin und mit 
mehr als 50 Ländern und an allen wichtigen Finanzplätzen der Welt mit 
Niederlassungen vertreten. 38% ihrer Mitarbeiter sind in Amerika, 34% in der 
Schweiz, 15% im Rest Europas und weitere 13% im asiatisch-pazifischen Raum 
tätig. UBS beschäftigt weltweit mehr als 75 000 Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter. Die Aktien der UBS AG sind an der SIX Swiss Exchange sowie an den 
Börsen in New York (NYSE) und Tokio (TSE) kotiert.

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