Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 gelang es der Bank Linth eindrücklich, ihre
Marktposition auszubauen. So konnte der Bestand an Hypotheken um 9.3 % auf CHF 3'694.6
Mio. erhöht werden, während der Gesamtmarkt Schweiz 2009 um 5.2 % wuchs.
Prof. Dr. Heinz Knecht, Verwaltungsratspräsident der Bank Linth, kommentierte den
Markterfolg im Krisenjahr so: «Unser bereits in den Hochkonjunkturphasen vor und nach
der Jahrtausendwende angewendetes Geschäftsmodell erlaubt uns, jetzt die Früchte unserer
strategischen Ausrichtung und unserer Konstanz zu ernten.» Grundlage für diesen Erfolg
ist das grosse Vertrauen der Kundschaft in die Bank Linth. Dieses kommt in einer Ende
2009 im Auftrag der Bank durchgeführten repräsentativen Umfrage deutlich zum Ausdruck.
Die Aussage: «Die Bank Linth ist sehr seriös und vertrauenswürdig.» wurde im
Durchschnitt mit 85 von 100 möglichen Punkten benotet.
Bank Linth will Massstäbe setzen
Auch der Kurs der Bank-Linth-Aktie zeugte 2009 vom Vertrauen in das Unternehmen, stieg
er doch von CHF 392 auf CHF 487.50 an, was einer Wertsteigerung um 24.4 % entspricht.
Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der Aktionäre: Per Jahresende 2009 hielten knapp
9'500 Personen Aktien der Bank Linth, gut 200 mehr als Ende 2008. Bemerkenswert ist auch
die Zahl von über 4'200 Neukunden, die 2009 der Bank Linth ihr Vertrauen schenkten.
Diese starke Verankerung in der Region ist ein wichtiger Baustein des Erfolgs für die
grösste Regionalbank der Ostschweiz.
Entsprechend bedeutend ist dieser Aspekt daher im 2009 überarbeiteten Leitbild, das
unter dem Titel «Erfolgreiche Verbundenheit» festhält:
Wir sind die Bank der Region. Wir setzen Massstäbe:
- in der Aufmerksamkeit, indem wir unsere Kunden besser verstehen, sie tatkräftig und
zuverlässig begleiten und sie verblüffen;
- in der Ergebnisorientierung, indem wir für unsere Kunden und unsere Bank stets das
optimale Resultat anstreben;
- im Engagement für die Region, indem wir uns für Land und Leute vor Ort ganz besonders
einsetzen; und
- in der Fairness, indem wir zu unserem Wort stehen und miteinander respektvoll umgehen.
Starkes Wachstum im Zinsengeschäft
Die Bank Linth konnte 2009 den Erfolg aus dem Zinsengeschäft trotz des anhaltend
intensiven Margendrucks gegenüber dem Vorjahr um 8.4 % auf CHF 69.9 Mio. markant
verbessern. Dazu trugen sowohl ein starkes Wachstum als auch eine erfolgreiche
Refinanzierungsstrategie bei. Hingegen verringerte sich der Erfolg aus dem Kommissions-
und Dienstleistungsgeschäft dem allgemeinen Markttrend folgend um 14.8 % auf noch CHF
13.4 Mio. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich ebenso wie der übrige
ordentliche Erfolg, wodurch ein Bruttoertrag von CHF 88.2 Mio. (+4.5 %) resultierte.
Der Geschäftsaufwand blieb mit CHF 50.5 Mio. (- CHF 0.4 Mio. gegenüber 2008) stabil.
Während der Personalaufwand um 1.8 % auf CHF 33.4 Mio. leicht anstieg, ging der
Sachaufwand um 5.3 % auf CHF 17.2 Mio. zurück. Daraus ergab sich Ende 2009 ein
Bruttogewinn von CHF 37.6 Mio. Gegenüber 2008 entspricht dies einer stolzen Erhöhung um
12.4 % oder CHF 4.1 Mio. Der Aufwand für Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste
nahm zwar gegenüber dem Vorjahr um CHF 0.7 Mio. zu, liegt damit jedoch weiterhin auf
einem tiefen Niveau. Insgesamt erzielte die Bank Linth einen gegenüber 2008 um 12 %
gesteigerten Jahresgewinn von CHF 22.9 Mio.
Unverändert sehr gute Eigenkapitalbasis
Die Bilanzsumme stieg per 31. Dezember 2009 gegenüber dem Vorjahres-Stichtag deutlich um
11.2 % auf CHF 4’744 Mio. an. Die rekordhohen Kundenausleihungen betrugen Ende 2009 wie
erwähnt CHF 4’141 Mio., die Kundengelder CHF 3’097 Mio. Das Eigenkapital erhöhte sich –
unter Berücksichtigung der beantragten Gewinnverwendung – um CHF 18.2 Mio. auf die neue
Höchstmarke von CHF 346.8 Mio. Damit liegt der Eigenmitteldeckungsgrad nach wie vor weit
über den gesetzlichen Anforderungen.
Intensives Geschäftsjahr
Neben der – aufgrund der Finanzkrise noch einmal verstärkten – Kundenbetreuung waren die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2009 am Hauptsitz in Uznach sehr stark mit der
Migration auf eine neue Version der Gesamtbankensoftware Avaloq und den damit
einhergehenden Anpassungen an Umsystemen beschäftigt. Dank der intensiven
Vorbereitungsarbeit verlief die Migration zum Jahreswechsel 2009/2010 problemlos.
Entsprechend gross fiel der Dank von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung an alle
involvierten Personen für ihre engagierten Leistungen aus.
Die Bank Linth ist damit als erstes Mitglied der Liechtensteinischen Landesbank Gruppe
(LLB) für die Nutzung gemeinsamer Synergieeffekte gerüstet. Die LLB und weitere
Gruppengesellschaften wechseln per kommendes Jahr auf die einheitliche Plattform.
Unveränderte Nennwertrückzahlung von CHF 12.– beantragt
An der Generalversammlung vom 27. April 2010 in der Sporthalle Grünfeld in Rapperswil-
Jona wird der Verwaltungsrat anstelle der Ausrichtung einer Dividende wiederum eine
Nennwertrückzahlung beantragen. Pro Namenaktie soll eine gegenüber dem Vorjahr
unveränderte Ausschüttung von CHF 12.– erfolgen. Basierend auf dem aktuellen Börsenkurs
weist die Aktie damit eine «Dividendenrendite» von 2.4 % auf. Die Rückzahlung an die
Aktionäre ist für Privatpersonen von der Einkommenssteuer befreit.
Für das laufende Jahr erwartet die Bank Linth ein leicht tieferes Ergebnis, das von der
stagnierenden Konjunktur, der steigenden Arbeitslosigkeit und einem möglichen Ende der
Tiefstzinspolitik geprägt sein wird.
Im Internet recherchierbar unter:
- www.aktuellenews.ch
- www.help.ch
- www.pressemappe.ch
Über Bank Linth:
Die Bank Linth bietet ihren Privat- und Firmenkunden das umfassende Angebot
einer modernen Universalbank. Mit einer Bilanzsumme von CHF 3'655 Mio. (per
31.12.2004) ist sie die grösste Regionalbank der Ostschweiz. Im Geschäftsjahr
2004 erwirtschaftete die Bank mit 221.3 Mitarbeitenden (umgerechnet auf
Vollzeitstellen) einen Reingewinn von CHF 14.5 Mio.
Die Bank Linth betreut ihre Kunden zwischen Uetikon am See und Bad Ragaz in vier
Wirtschaftsräumen mit insgesamt 22 Geschäftsstellen. Dabei tritt sie als
kompetente, kundennahe und regional engagierte Finanzpartnerin auf, die ihren
Kunden dank der partnerschaftlichen Vernetzung ein einzigartiges Angebot macht.
Ihre Kompetenz vor Ort sichert sich die Bank Linth dank ihren engagierten und
qualifizierten Mitarbeitenden, die sich in ihrer Region und im Beruf mit Freude
einsetzen und ihre Fähigkeiten aktiv einbringen. Das umfassende
Weiterbildungsangebot der Bank Linth trägt ebenso zur Dienstleistungskompetenz
bei wie die Attraktivität der Arbeitsplätze.
Das börsenkotierte Unternehmen befindet sich im Besitz von mehr als 11'500
Aktionären, die überwiegend in der Region leben. Dieses breit gestreute
Aktionariat dokumentiert die grosse Verankerung der Bank Linth in der
Bevölkerung. Im Gegenzug pflegt die Bank Linth eine besonders enge Beziehung zu
ihren Aktionären und zur Region.
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