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10.03.2010, Swiss Re teilte heute mit, sie rechne aufgrund der gegenwärtig verfügbaren Informationen
mit einer eigenen Schadenbelastung durch das Erdbeben in Chile von etwa 500 Mio. USD.
Das Unternehmen schätzt, dass die gesamten Versicherungsschäden für die
Versicherungswirtschaft durch dieses Erdbeben im Bereich von 4,0 Mrd. USD bis 7,0 Mrd.
USD liegen.
werden. Zudem schätzt Swiss Re ihre eigene Schadenbelastung
durch den Wintersturm Xynthia in Europa auf etwa 100 Mio. USD.
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Das Erdbeben der Stärke 8,8 traf Chile am 27. Februar 2010. Es kostete Hunderten von
Menschen das Leben und verursachte erhebliche Sachschäden auf einem Küstenstreifen von
600 Kilometer Länge. Während die stärksten Erschütterungen im Epizentrum nur dünn
besiedelte Gebiete trafen, waren dennoch mehrere Städte, so auch die Hauptstadt Santiago
mit ihren mehr als fünf Millionen Einwohnern, heftigen und lange anhaltenden
Erschütterungen ausgesetzt. Trotz der hoch entwickelten erdbebensicheren Bauweise in
Chile wurden Hunderttausende von Gebäuden beschädigt.
Es ist in Chile gängige Praxis, dass Besitzer von mit Hypotheken belasteten Wohnbauten,
von Gewerbeimmobilien und von Industrieanlagen Erdbebenversicherungen bei lokal und
international operierenden Versicherern abschliessen. Dementsprechend wird dieses
Erdbeben erhebliche Versicherungsleistungen für Sachschäden und Betriebsunterbrechungen
nach sich ziehen. Diese Versicherungsleistungen sollen zu einer schnellen
wirtschaftlichen Erholung beitragen.
Swiss Re schätzt, dass die gesamten Versicherungsschäden für die Versicherungswirtschaft
durch dieses Erdbeben im Bereich von 4,0 Mrd. USD bis 7,0 Mrd. USD liegen werden. Diese
grosse Bandbreite bei den erwarteten Gesamtschäden für die Versicherungswirtschaft
ist auf mögliche Schwankungen bei Schäden im Bereich der fakultativen Rückversicherung
sowie auf mögliche Schadenerweiterungseffekte zurückzuführen. Swiss Re rechnet aufgrund
von vorläufigen Schätzungen, abzüglich weiter rückversicherter Schadenleistungen,
mit einer eigenen Schadenbelastung durch das Erdbeben in Chile von etwa 500 Mio. USD.
Die Unsicherheiten bei der Schadenschätzung nach solchen Katastrophen sind beträchtlich;
die gegenwärtige Schätzung steht daher unter dem Vorbehalt von Änderungen aufgrund neuer
Erkenntnisse.
Der heftige Wintersturm Xynthia hat Westeuropa in der Zeit vom 26. bis 28. Februar 2010
auf einer recht ungewöhnlichen Route von Südwest nach Nordost überquert. Seine
Spitzenstärke erreichte der Sturm in Nordspanien und Frankreich. Während die
Geschwindigkeiten der Spitzenböen deutlich unter jenen der Winterstürme Lothar und
Klaus blieben, löste Xynthia starke Sturmfluten entlang der französischen Atlantikküste
aus. Diese Sturmfluten forderten die meisten Todesopfer in Frankreich. Sowohl Wind- als
auch Überschwemmungsschäden sind in den von Xynthia betroffenen Ländern in der Regel
durch länderspezifische staatliche Versicherungsprogramme (CatNat in Frankreich,
Consorcio in Spanien) sowie durch den privaten Versicherungssektor abgedeckt.
Ausgehend von vorläufigen Schätzungen geht Swiss Re davon aus, dass die eigene
Schadenbelastung durch den Wintersturm Xynthia in Europa, abzüglich weiter
rückversicherter Schadenleistungen, etwa 100 Mio. USD vor Steuern betragen wird.
Kontakt:
Media Relations, Zürich
Tel. 043 285 71 71
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Über Swiss Re:
Swiss Re ist ein führender und breit diversifizierter globaler Rückversicherer.
Das Unternehmen ist mit Gruppengesellschaften und Vertretungen in mehr als 20
Ländern präsent. Swiss Re wurde 1863 in Zürich, Schweiz, gegründet und bietet
Finanzdienstleistungsprodukte an, die das Eingehen von Risiken ermöglichen, was
von wesentlicher Bedeutung für Unternehmen und den allgemeinen Fortschritt ist.
Die traditionellen Rückversicherungsprodukte und damit verbundenen
Dienstleistungen im Sach- und HUK-Bereich sowie das Leben- und Krankengeschäft
werden durch versicherungsbasierte Corporate-Finance-Produkte und Lösungen für
ein umfassendes Risikomanagement ergänzt. Swiss Re wird von Standard & Poor‘s
mit «A+», von Moody’s mit «A1» und von A.M. Best mit «A» bewertet.
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