Pressemitteilung
SBB: Umschaltung auf Führerstandsignalisierung ETCS Level 2: Sicher und schnell unterwegs im Tessin.

Schweizerische Bundesbahnen SBB

25.05.2018, Die SBB plant, in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 2018 das Stellwerk Giubiasco auf die moderne Führerstandsignalisierung ETCS Level 2 umzustellen. Die Umstellung des Stellwerks ist die Voraussetzung für die Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels im Dezember 2020.

Die Inbetriebnahme erfolgt auf der Grundlage der vom Bundesamt für Verkehr (BAV) erteilten Betriebsbewilligung. Die SBB hat die wichtigsten Vorbereitungen abgeschlossen und führt bis Samstag noch letzte interne Prüfungen durch. Nach heutigem Planungsstand kann die Umschaltung in der Nacht auf Sonntag vollzogen werden. Rund 100 Mitarbeitende sind in der Umstellungsnacht im Einsatz.

Die Stellwerkgrenzen sind im Norden beim Dragonato-Tunnel und im Süden bei Vigana und bei Sant‘Antonino. Nach der Umstellung werden die weiteren Anpassungen an der Gleisanlage in Giubiasco für die Zulaufstrecken zum neuen Ceneri-Basistunnel vorgenommen werden. Damit ist die Umstellung des Stellwerks Giubiasco ein wichtiges Schlüsselelement für die Inbetriebnahme des Ceneri- Basistunnels im Dezember 2020.

ETCS Level 2 bildet die technische Voraussetzung, dass ab 2020 mehr Züge durch die Basistunnel verkehren können. Das sind im GBT sechs Güter- und zwei Personenzüge und im CBT vier Güter- und sechs Personenzüge pro Stunde und Richtung. Bei ETCS Level 2 werden die relevanten Informationen für den Lokführer per Datenfunk direkt in den Führerstand gesendet und dort auf dem Bildschirm angezeigt. Die Fahrt und die Reaktionen des Lokführers werden dabei permanent überwacht.

Einschränkungen in der Umstellungsnacht
Die Umstellungsarbeiten am Wochenende vom 26. und 27. Mai 2018 erfolgen etappenweise und haben Auswirkungen auf den Bahnverkehr auf der Achse Nord-Süd und im Tessiner Regionalverkehr. Im Fern- und Regionalverkehr fallen während dieser Zeit zahlreiche Verbindungen in beide Richtungen aus. Im Fernverkehr stehen zwischen Bellinzona und Lugano Busse im Einsatz. Es ist mit Reisezeitverlängerungen von bis zu 30 Minuten zu rechnen.

Die detaillierteren Informationen sind im Fahrplan www.sbb.ch hinterlegt. Aktuelle Infos sind zudem unter www.sbb.ch/railinfo abrufbar. Der Güterverkehr auf der Gotthardachse wird eingestellt oder über die Lötschbergachse umgeleitet.

Die SBB bittet alle Reisenden auf der Gotthard-Achse und im Tessin, am Wochenende vom 26. bis zum 27. Mai und in den darauf folgenden Tagen genügend Reisezeit einzuplanen.

Bauarbeiten am Bahnhof Giubiasco
Am Umstellungswochenende wird in Giubiasco auch das dritte Gleis zwischen dem Bahnhof Giubiasco und der Tombone-Brücke in Bellinzona in Betrieb genommen. In den nächsten Monaten ist mit weiteren Bautätigkeiten im Raum Giubiasco zu rechnen, um die weiteren Anpassungen der Infrastruktur bis zur Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels Ende 2020 durchzuführen. Ab dem 27. Mai gibt es am Bahnhof Giubiasco auch eine neue Gleisnummerierung. Von der heutigen Nummerierung 2 bis 6 wird die Bezeichnung der Gleise auf 1 bis 5 wechseln.

Alle Informationen zu den weiteren Einschränkungen für Reisende sind im Fahrplan www.sbb.ch hinterlegt.

Nord-Süd-Achse Gotthard bis Ende 2020 fertiggestellt
Mit der Eröffnung des Ceneri-Basistunnels ist das Jahrhundertwerk – die Neue Eisenbahn- Alpentransversale NEAT – fertiggestellt. Nach der Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnel 2007 und des Gotthard-Basistunnels 2016 lässt die Eröffnung des Ceneri-Basistunnels 2020 die Flachbahn auf der europäischen Nord-Süd Achse Realität werden. Bis dahin werden auf den Zulaufstrecken zu den beiden Basistunneln zwischen Basel und Chiasso rund 25 Bauprojekte realisiert. Ab Ende 2020 bedeutet dies für den Güterverkehr mehr Kapazität auf dem durchgehenden Korridor mit 4 Metern Eckhöhe. Für die Reisenden im Personenverkehr wird sich die Reisezeit von Zürich nach Mailand auf rund drei Stunden verkürzen.



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25.05.2018 | von Schweizerische Bundesbahnen SBB

--- ENDE Pressemitteilung SBB: Umschaltung auf Führerstandsignalisierung ETCS Level 2: Sicher und schnell unterwegs im Tessin. ---

Über Schweizerische Bundesbahnen SBB

Wir bringen täglich über 1,25 Millionen Reisende und 205'000 Tonnen Güter ans Ziel. Aber wir sind mehr als nur die Eisenbahn: 32'300 leidenschaftliche Mitarbeitende machen uns zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und arbeiten mit uns an unserer Vision für die Mobilität der Zukunft.

Im Jahr 1902 begann die bewegte Geschichte der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Die Züge der Schweizerischen Centralbahn (SCB) verkehrten zwar schon seit 1. Januar 1901 auf Rechnung des Bundes, die gesetzlichen Voraussetzungen zur Gründung der SBB mussten aber erst noch geschaffen werden.

In der denkwürdigen Abstimmung vom 20. Februar 1898 hatten die Stimmberechtigten mit 386 634 Ja gegen 182 718 Nein dem «Bundesgesetz betreffend Erwerbung und Betrieb von Eisenbahnen für Rechnung des Bundes und die Organisation der Verwaltung der Schweizerischen Bundesbahnen» zugestimmt. Der Abstimmungskampf war äussert heftig: Die Befürworter argumentierten unter dem Motto «Die Schweizer Bahnen dem Schweizer Volk» für die Vorteile einer Vereinheitlichung des Bahnwesens unter der Kontrolle des Bundesstaates. Die Gegner der Vorlage warnten vor einem zusätzlichen Beamtenheer, das die Macht des Bundes vergrössern und gleichzeitig seine Finanzen zerrütten würde.

Bereits im Oktober 1900 konstituierte sich der Verwaltungsrat der SBB; er umfasste damals nicht weniger als 25 durch den Bundesrat gewählte Mitglieder, dazu kamen weitere 25 durch die Kantone und Halbkantone gewählte Mitglieder sowie vier durch die Kreiseisenbahnräte gewählte Mitglieder.

Schon im November 1900 kam ein Vertrag über den freihändigen Ankauf der Schweizerischen Centralbahn (SCB) durch den Bund zustande, und am 14. Dezember 1900 gab die Bundesversammlung ihre Zustimmung zu diesem Ankauf. Nun war Eile geboten, denn schon aufs Neujahr 1901 sollte dieser Handel rechtskräftig werden. So kommt es, dass der erste am Neujahrsmorgen 1901 in Bern aus Zürich–Aarau–Olten eingetroffene Zug um 2.00 Uhr vor seiner Weiterfahrt nach Lausanne–Genf festlich begrüsst wurde.

Der Betrieb der SCB-Linien erfolgte aber zunächst noch mit SCB-Personal, aber auf Rechnung des Bundes. Mitte 1901 löste dann die Generaldirektion der SBB das Eidgenössische Eisenbahndepartement als Aufsichtsbehörde der SCB ab.

Da auf den 1. Januar 1902 auch die Schweizerische Nordostbahn (NOB) unter die «Fittiche» der SBB kam, gilt dieser 1. Januar 1902 als «offizielles» Geburtsdatum der Schweizerischen Bundesbahnen.





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