"Die Luzerner Kantonalbank hat auch das zweite Krisenjahr an den Finanzmärkten gut
gemeistert. Wir geniessen dank unserer soliden und überlegten Geschäftspolitik ein
ungebrochen hohes Vertrauen. Es zahlt sich aus, dass wir uns strategisch breit abgestützt
haben und traditionell ein tiefes Risikoprofil anstreben. Unsere Kunden honorieren dies:
Wir sind regional unangefochten die Nummer 1 und gelten bei privaten Kunden sowie bei
Unternehmen als sicherer, verlässlicher Wert in der Bankenlandschaft. Das ist für uns
zugleich Ansporn und Verpflichtung für die Zukunft." So beurteilt CEO Bernard Kobler das
Geschäftsjahr 2009, das die LUKB mit einem Konzerngewinn von 140.7 Millionen Franken
abschliessen konnte. Damit hat die LUKB das Vorjahresergebnis von 143.3 Millionen Franken
annähernd egalisiert (minus 1.8 %).
Weiter verbessertes Zinsergebnis
Wie in den vergangenen Jahren hat das Zinsengeschäft wesentlich zum "erfreulichen
Jahresergebnis" (so Kobler) beigetragen. Durch das erneute Volumenwachstum bei den
Ausleihungen konnte die LUKB trotz konsequenter Absicherung der langfristigen Hypotheken
den Zinserfolg um 1.1 % auf 315.2 Millionen Franken steigern. Beim Erfolg aus dem
Kommissionsgeschäft (minus 15.6 % auf 97.0 Millionen Franken) und dem Handelsgeschäft
(minus 10.8 % auf 30.0 Millionen Franken) haben die nach wie vor bestehenden
Unsicherheiten an den Finanzmärkten ihre Spuren hinterlassen. Mit 221.4 Millionen Franken
liegt der Geschäftsaufwand nur leicht über dem Vorjahr (plus 0.6 %). Dieser Anstieg ist
gemäss CEO Bernard Kobler in erster Linie auf den höheren Mitarbeiterbestand
zurückzuführen. Ende 2009 verzeichnete der Konzern LUKB 1'001 Vollzeitstellen gegenüber
983 per Ende 2008.
Knapp 20 Millionen Franken Rückstellungen
Der Bruttogewinn liegt mit 232.3 Millionen Franken um 4.9 % unter dem Wert von 2008.
Trotz der zaghaften Konjunkturerholung gehen die LUKB-Verantwortlichen davon aus, dass
das Jahr 2010 für die Unternehmen zu einem Jahr der Bewährung werden könnte. "Deshalb
haben wir zu Lasten der Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste für 2009
einen Aufwand von 19.9 Millionen Franken (Vorjahr: 22.8 Millionen Franken) gebucht. In
dieser Summe sind 6 Millionen Franken Pauschalrückstellungen für latente Ausfallrisiken
enthalten", so Kobler. Insgesamt resultiert ein Unternehmensgewinn nach Steuern von 165.7
Millionen Franken (minus 1.5 %). Nach Zuweisung von 25.0 Millionen Franken an die
Reserven für allgemeine Bankrisiken ergibt sich der ausgewiesene Konzerngewinn von 140.7
Millionen Franken.
Ausleihungswachstum von 1.24 Milliarden Franken
Die LUKB konnte im Jahr 2009 beim Ausleihungsvolumen ein Wachstum von 1.24 Milliarden
Franken bzw. 6.9 % auf 19.25 Milliarden Franken zulegen, davon entfallen 1.22 Milliarden
Franken auf das Wachstum bei den hypothekarisch gedeckten Krediten. Als unbestrittener
Marktführer im Wirtschaftsraum Luzern verfügt die LUKB aktuell über einen
Hypothekarbestand von rund 15.9 Milliarden Franken.
Kundengelder trotz Abfluss bei Institutionellen Kunden um 4.7 % gestiegen
Im 2009 konnte die LUKB insgesamt 19'000 Neukunden gewinnen (Vorjahr: 18'000 Kunden) und
die verwalteten Kundenvermögen um 1.2 Milliarden Franken auf 26.0 Milliarden Franken
steigern (plus 4.7 %). Das Wachstum ist gemäss LUKB-Finanzchef Marcel Hurschler
ausschliesslich auf natürliche Personen zurückzuführen. Nachdem Institutionelle Kunden im
zweiten Semester 2008 auf der Suche nach Sicherheit noch viele flüssige Mittel auf die
Luzerner Kantonalbank überführt hatten, musste die LUKB nach der Beruhigung der Situation
wie erwartet wieder einen Teilabfluss dieser Gelder hinnehmen. Trotz dieses Abflusses und
des starken Anstiegs der Kundenausleihungen weist die Bank per Ende 2009 liquide Mittel
von über 1 Milliarde Franken aus.
Dividendenerhöhung von 10 auf 11 Franken geplant
Fritz Studer, Präsident des Verwaltungsrats, kündigte eine Dividendenerhöhung an: "Das
gute Jahresergebnis sowie die optimistischeren Entwicklungschancen erlauben uns, der
Generalversammlung vom 19. Mai 2010 die Erhöhung der Dividende um einen Franken auf 11
Franken brutto pro Aktie zu beantragen. Damit schütten wir 54.7 % des Unternehmensgewinns
an unsere Aktionäre aus. Diese Dividendenerhöhung ist für uns auch ein Dank an unsere
privaten Aktionärinnen und Aktionäre sowie an unseren Mehrheitsaktionär Kanton Luzern,
die uns all die Jahre ihr Vertrauen, ihre Treue und ihre Sympathie geschenkt haben."
Studer zeigte sich ebenfalls erfreut, dass die LUKB im Jahr 2009 3'200 neue Aktionärinnen
und Aktionäre begrüssen konnte. Per Ende Jahr 2009 waren rund 24'850 Personen im LUKB-
Aktien-register eingetragen. Fritz Studer weiter: "Es dürfte also nur eine Frage der Zeit
sein, bis wir unseren 25'000sten Miteigentümer feiern können."
Rund 75 Millionen Franken für den Kanton Luzern
Der Kanton Luzern als Hauptaktionär unseres Unternehmens erhält gemäss der
vorgeschlagenen Gewinnverwendung und seines per Ausschüttungstag zu erwartenden
Aktienbestandes brutto rund 59 Millionen Franken. Hinzu kommen die Abgeltung der
Staatsgarantie von rund 5.5 Millionen Franken und die kantonalen Steuern von rund 10
Millionen Franken. Total gehen damit rund 75 Millionen Franken an den Kanton Luzern. Das
sind annähernd 10 % mehr als im Vorjahr. Zusätzlich zu erwähnen sind noch die Steuern an
die Gemeinden im Kanton Luzern in der Höhe von rund 13 Millionen Franken.
"Resultat 2010 im Rahmen von 2009"
In Bezug auf das Geschäftsjahr 2010 zeigte sich Bernard Kobler vorsichtig optimistisch:
"Wir gehen davon aus, dass wir – sofern sich keine plötzlichen und fundamentalen
Veränderungen im konjunkturellen Umfeld abzeichnen – ein Resultat erreichen, das sich im
Rahmen des Ergebnisses von 2009 bewegt. Wir sind gut aufgestellt, können aus einer
Position der Stärke agieren und sind nach wie vor hoch motiviert, für unsere Kundinnen
und Kunden Topleistungen zu erbringen."
Im Internet recherchierbar unter:
- www.aktuellenews.ch
- www.help.ch
- www.pressemappe.ch
Über Luzerner Kantonalbank:
Die im Jahr 1850 gegründete Luzerner Kantonalbank (LUKB) ist die bevorzugte
Bank der Luzernerinnen und Luzerner. Kundennähe und Leistungsfähigkeit
haben die LUKB zur unbestrittenen Marktführerin im Kanton Luzern gemacht.
Rund 60 Prozent aller Luzernerinnen und Luzerner unterhalten in irgend
einer Form eine Geschäftsbeziehung zur Luzerner Kantonalbank. Die LUKB
verfügt über Staatsgarantie.
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