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Implenia: Erneut markante Ergebnisverbesserung
Implenia AG
   
   

11.03.2010, Bei einem praktisch unveränderten Konzernumsatz 2009 von 2,3 Milliarden Franken konnte ein um 22% verbesserter EBIT vor Sonderkosten (like for like) von 75,5 Mio. Franken erzielt werden (Vorjahr 62,1 Mio. Franken). Auch das Konzernergebnis fiel mit 47,1 Mio. Franken deutlich höher aus als im Vorjahr (40,0 Mio. Franken).

Mit 85,9 Mio. Franken wurde die Netto-Cash Position mehr als verdoppelt (Vorjahr 36,7 
Mio. Franken). In das laufende Geschäftsjahr 2010 ist Implenia mit einem rekordhohen 
Auftragsbestand von über 3,4 Milliarden Franken (+16,4%) gestartet, was den Konzern mit 
Zuversicht nach vorne blicken lässt. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung 
eine um 40% auf 0.70 Franken erhöhte Dividende in Form einer Nennwertreduktion vor. 

2009 hat Implenia zum vierten Mal in Folge die Ertragskraft deutlich gesteigert. Das gute 
Ergebnis ist das Resultat einer engeren Zusammenarbeit über alle Konzernbereiche und 
Profitcenters hinweg und auf ein generell straffes Kostenmanagement im operativen 
Geschäft sowie eine Reduktion der Administrationskosten auf Konzernebene zurückzuführen. 
Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass im Berichtsjahr Sonderkosten von 7,9 Mio. Franken 
anfielen. Die EBIT-Marge (like-for-like) konnte von 2,7% auf 3,3% markant erhöht werden. 
Durch das konsequente Cash-management wurde die Bilanz nochmals klar gestärkt. 

Operatives Ergebnis und Reingewinn deutlich verbessert 

Der Konzernumsatz lag mit 2280 Mio. Franken annähernd auf Vorjahresniveau (2299 Mio. 
Franken). Der EBIT vor Sonderkosten (like for like) konnte um 21,6% auf 75,5 Mio. Franken 
(Vorjahr 62,1 Mio. Franken), das operative Ergebnis vor Netto-Finanzaufwand und Steuern 
um 14,6% auf 67,6 Mio. Franken (Vorjahr 59,0 Mio. Franken) gesteigert werden. Das ist 
umso positiver zu werten, als im Vorjahr aus dem Verkauf von Privera ein einmaliger 
Erfolg von 11,4 Mio. Franken angefallen war. Das Betriebsergebnis EBITDA kam auf 104,6 
Mio. Franken zu stehen (Vorjahr 98,5 Mio. Franken), was einer Marge von 4,6% (Vorjahr 
4,2%) entspricht. Das Konzernergebnis schliesslich lag mit 47,1 Mio. Franken (Vorjahr 
40,0 Mio. Franken) um 17,7% über dem Vorjahr. 

Bilanz weiter gestärkt 

Ende 2009 betrugen die flüssigen Mittel 128,7 Mio. Franken (Vorjahr 118,4 Mio. Franken) 
und die Netto-Cash Position 85,9 Mio. Franken (Vorjahr 36,7 Mio. Franken). Die erneute 
Stärkung der Finanzkraft ist dem konsequenten Cash-Management und der laufenden 
Optimierung der Bilanz zu verdanken. Die Eigenmittel betrugen Ende Berichtsjahr 426,3 
Mio. Franken (Vorjahr 423,2 Mio. Franken) und repräsentierten eine Eigenkapitalquote von 
30,9% (Vorjahr 31,1%). Ohne den Kauf von Treasury Shares im Umfang von über 30 Mio. 
Franken hätte die Eigenkapitalquote 32,3% betragen. 

Auftragspolster über drei Milliarden Franken 

Der konzernweite Auftragsbestand erreichte Ende Februar 2010 mit 3457 Mio. Franken (+13%) 
einen Höchststand. Vom Auftragspolster werden im Jahr 2010 knapp 1,9 Milliarden Franken 
umsatzwirksam, der Rest verteilt sich ab 2011 über mehrere Jahre. 

Konzernbereich Real Estate 

Der Konzernbereich Real Estate, der als Gesamtdienstleister den ganzen Lebenszyklus einer 
Immobilie von der Planung bis zur Betriebsoptimierung abdeckt, erzielte eine 
substantielle Verbesserung des operativen EBIT-Ergebnisses von 25,8 Mio. Franken 2008 auf 
38,9 Mio. Franken im Berichtsjahr. Davon entfielen 17,5 Mio. Franken auf die 
Generalunternehmung und 21,4 Mio. Franken auf Immobiliendienstleistungen 
(Projektentwicklungen). Der Umsatz war mit 1239 Mio. Franken geringfügig höher als im 
Vorjahr (1230 Mio. Franken). Vor allem dank der weiterhin regen Wohnbautätigkeit konnte 
der Auftragsbestand auf den hohen Wert von 1799 Mio. Franken ausgebaut werden (Vorjahr 
1293 Mio. Franken). Sehr erfolgreich entwickelte sich auch das grundsätzlich volatile 
Projektentwicklungsgeschäft, indem verschiedene in der Pipeline befindliche Projekte 2009 
zur Realisierung gelangten und das Portfolio gleichzeitig um attraktive Neuprojekte 
ergänzt werden konnte. Die Reuss Engineering, die Dienstleistungen in der Gebäudetechnik 
anbietet, trieb die Fokussierung auf nachhaltiges Bauen weiter voran. 

Konzernbereiche Infra und Tunnel + Totalunternehmung (Bauproduktion) 
Die beiden Produktionsbereiche erwirtschafteten zusammen ein operatives EBIT-Ergebnis von 
49,0 Mio. Franken (Vorjahr 50,8 Mio. Franken), zu dem jeder Konzernbereich je die Hälfte 
beitrug. Erfreulich ist das gute Ergebnis der Sparte Tunnelbau. Die Produktionsleistung, 
welche die Gesamtaktivitäten unter Einbezug von Arbeitsgemeinschaften widerspiegelt, 
betrug 1618 Mio. Franken und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 1509 Mio. 
Franken. Der Auftragsbestand inkl. Arbeitsgemeinschaften erreichte Ende Jahr 1641 Mio. 
Franken (Vorjahr 1666 Mio. Franken) und verteilt sich auf mehrere Jahre. 

Konzernbereich Global Solutions 

Angesichts der Probleme auf den Zielmärkten Russland und Mittlerer Osten wurde 
beschlossen, die Aktivitäten des Joint-Ventures „Russian Land Implenia“ einzustellen und 
im Mittleren Osten kurz- bis mittelfristig auf Infrastrukturprojekte mit Schwergewicht in 
Abu Dhabi und Katar zu setzen. Ungeachtet des schwierigen Marktumfelds gelang es, 
verschiedene Teilaufträge für attraktive Grossprojekte mit hohem Referenzcharakter zu 
akquirieren (Eröffnungsstadion Olympische Winterspiele Sotschi 2014, Bewerbung für 
Fussball-WM 2018/22 in Russland, Swiss Village in Masdar City, Abu Dhabi). An der bewusst 
risikoarmen Eintrittsstrategie wird konsequent festgehalten. 

Vorschlag einer Dividendenerhöhung um 40% 

Aufgrund des guten Ergebnisses 2009 sowie der positiven Aussichten für 2010 beantragt der 
Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 14. April 2010, die Dividende in Form einer 
Nennwertreduktion um 40% auf 0.70 Franken pro Aktie zu erhöhen (Vorjahr 0.50 Franken je 
Aktie). Damit befindet man sich auf dem Weg zu einer nachhaltigen Ausschüttungsquote von 
30%. 

Verschlankung des Verwaltungsrates 

Der Verwaltungsrat der Implenia AG wird verkleinert. James Lionel Cohen und Ian Andrew 
Goldin treten zum Zeit-punkt der kommenden Generalversammlung vom 14. April 2010 aus dem 
Gremium zurück. Claudio Generali und Urs Häner stehen für eine Wiederwahl nicht mehr zur 
Verfügung. Neu schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 14. April 2010 die 
Zuwahl von Hans-Beat Gürtler als neues Mitglied (CV im Anhang) und die Wiederwahl von 
Anton Affentranger, Markus Dennler, Patrick Hünerwadel, Toni Wicki und Phillippe Zoelly 
vor. 

Implenia Industrial Construction – neuer Konzernbereich 

Im Zuge einer Neudefinition der Konzernvision wurde per Anfang 2010 die 
Organisationsstruktur angepasst und dabei der neue Konzernbereich Industrial Construction 
geschaffen. Er verbindet die Aktivitäten der bisherigen Bereiche Tunnel + 
Totalunternehmung und Global Solutions und hat sich als Ziel gesetzt, zum internationalen 
Wunschpartner für nachhaltige und komplexe Infrastruktur- und Real Estate-Aufträge zu 
werden. 

Auseinandersetzung mit Laxey beigelegt 

Nach über zwei Jahren Auseinandersetzung mit dem Hedge Funds Laxey konnte dessen 
Aktienpaket im November 2009 bei privaten und institutionellen Investoren aus dem In- und 
Ausland platziert werden. Damit wurde der Weg frei für die weitere Entwicklung von 
Implenia als unabhängige Publikumsgesellschaft mit breit gestreutem Aktionariat. 

Ausblick 2010 

Trotz des konjunkturell weiterhin anspruchsvollen Umfelds blickt Implenia den kommenden 
Monaten dank des hohen Arbeitsvorrats mit Zuversicht entgegen. Im Konzernbereich Real 
Estate darf der für 2010 budgetierte Umsatz dank des grossen Auftragsbestands als 
praktisch gesichert gelten. Die Generalunternehmung ist mit einem hohen Auftragsbestand 
in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Auch in der klassischen Produktion kann auf 
einem beachtlichen Auftragsvorrat aufgebaut werden, der sich neben Grossprojekten auf 
zahlreiche mittlere und kleinere Aufträge verteilt. Namentlich der Tunnelbau verfügt über 
ein mehrjähriges Auftragspolster. Der Preisdruck in der Bauproduktion wird jedoch 
aufgrund des harten Wettbewerbs weiter anhalten. Im internationalen Bereich bestätigen 
die verschiedenen attraktiven Aufträge von 2009 die Richtigkeit der Strategie, sich auf 
die Segmente Infrastruktur und Prime Buildings zu konzentrieren.
Im Internet recherchierbar unter:
- www.aktuellenews.ch
- www.help.ch
- www.pressemappe.ch

Über Implenia AG:
Was sich der Mensch denkt und was technisch realisierbar ist, das bauen wir. Wir 
bauen in die Höhe und in die Tiefe, durch Berge und über Flüsse, wir bauen Neues 
und erneuern Altes, wir bauen fürs Wohnen und Arbeiten, für Verkehr und 
Sicherheit, für Freizeit und Gesundheit, wir bauen traditionell oder 
industriell, als Totalunternehmer oder als Spezialisten. Wir bauen in der ganzen 
Schweiz und im benachbarten Ausland. Wir bauen grosse komplexe Projekte von 
nationaler Bedeutung wie die Bahn 2000 und die NEAT. 

Wir bauen termin- und kostenbewusst, auf Qualität bedacht, ressourcenschonend 
und effizient. Wir bauen nach modernsten Methoden, mit projektgerechtem Einsatz 
der Mittel und mit bestens qualifizierten und motivierten Mitarbeitern. Wir 
bauen als Schweizer Marktführer, mit reicher Erfahrung und sind stolz darauf, zu 
denen zu gehören, die beim modernen, innovativen Bauen den Ton angeben. Wir 
bauen fürs Leben gern. 
 
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