18.10.2019, Zürich (ots) - Das Schweizer Banking-Fintech ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen.
Soeben hat es die Schwelle von 10'000 Kunden überschritten, wie Firmengründer Julius
Kirscheneder gegenüber der «Handelszeitung» bestätigt.
80 Prozent der Konten werden aktiv genutzt, 10 Prozent sogar sehr aktiv als Konto für Lohn- oder
Mietzahlungen. Stark profitieren konnte Neon von der Teilnahme an der Fernsehsendung «Höhle
der Löwen». Zeitweise habe der Kundendienst danach mehr als 300 Kontoeröffnungen pro Tag
bewältigen müssen, was diesen an die Grenze brachte, wie Kirscheneder zugibt.
Neon
arbeitet für
die Abwicklung der Bankgeschäfte mit der Hypothekarbank Lenzburg zusammen, welche etwa die
Konten verwaltet oder den Zahlungsverkehr abwickelt. Noch läuft auch da nicht alles wie geplant.
So konnte die Anfang Jahr angekündigte Zusammenarbeit mit Google Pay noch nicht realisiert
werden. «Das ist sehr ärgerlich für uns», sagt Kirscheneder. Die Umsetzung dürfte noch ein paar
Monate dauern. Als Nächstes soll noch dieses Jahr die E-Bill-Funktion aufgeschaltet werden. Auch
Vorsorgelösungen wie die Säule 3a stünden weit oben auf der Prioritätenliste.
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