Pressemitteilung
Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz Experiment Nichtrauchen geht in die 20 Runde und knackt die Millionen Grenze

Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz

20.11.2019, Bern (ots) - Der Schulklassenwettbewerb Experiment Nichtrauchen feiert dieses Jahr sein 20- jähriges Jubiläum - und knackt die Grenze von einer Million Teilnehmenden. Am 7. November ist das erfolgreichste Präventionsprojekt an Schweizer Schulen ins neue Schuljahr gestartet.

Im Jahr 2000 hielt der Schulklassenwettbewerb erstmals Einzug in die Schweizer Schulzimmer. Seitdem hat es Hunderttausende Schülerinnen und Schüler über den Tabakkonsum und seine Folgen informiert. Am 7. November 2019 ist das Präventionsprojekt in das 20. Schuljahr gestartet. 2'227 Schulklassen mit insgesamt 39'416 Jugendlichen nehmen teil - unter ihnen befindet sich auch der/die millionste Teilnehmende.

«Die anhaltende und hohe Resonanz freut uns natürlich sehr», sagt Projektleiter Markus Dick von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz. «Ich erkläre mir den Erfolg damit, dass Experiment Nichtrauchen genau bei der richtigen Altersgruppe ansetzt. Rauchen wird üblicherweise in der Pubertät zum ersten Mal ein Thema. Es ist sehr wertvoll, wenn Schülerinnen und Schüler in diesem Alter lernen, Gruppendruck zu erkennen oder die Tricks der Tabakwerbung zu durchschauen.»

Experiment Nichtrauchen hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche für das rauchfreie Leben zu begeistern. Die teilnehmenden Klassen setzen sich während sechs Monaten im Unterricht vertieft mit dem Tabakkonsum und seinen Folgen auseinander. Ebenso verpflichten sie sich, während der Projektdauer keine Zigaretten oder andere Nikotinprodukte zu konsumieren. Als Belohnung winken hundert Reisegutscheine der SBB, die unter den teilnehmenden Klassen verlost werden - sowie die unbezahlbaren Vorteile eines rauchfreien Lebens.

Jugendliche greifen vermehrt zu E-Zigaretten

Bei Schülerinnen und Schülern hat die Zigarette in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität eingebüsst. Rauchten 2006 noch 15 Prozent der 15-Jährigen regelmässig Zigaretten, sind es heute noch 9 Prozent. Zu Besorgnis Anlass gibt der Konsum von E-Zigaretten. In einer grossen Schülerinnen- und Schülerbefragung im letzten Jahr gaben 17 Prozent der 15-Jährigen an, innerhalb des letzten Monats E-Zigaretten konsumiert zu haben (HBSC-Studie 2019). Experiment Nichtrauchen hat auf dieses neue Konsumverhalten reagiert und in den letzten Jahren Merkblätter und Unterrichtshilfen erarbeitet, die auf E-Zigaretten eingehen.

Jedes Jahr erreicht Experiment Nichtrauchen um die 2'300 Schulklassen und ist damit das erfolgreichste Präventionsprojekt an Schweizer Schulen. Der Klassenwettbewerb richtet sich an Klassen des 6. bis 9. Schuljahres. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz führt den Wettbewerb zusammen mit den kantonalen Tabak- und Suchtpräventionsstellen sowie den kantonalen Krebs- und Lungenligen durch. In zahlreichen Kantonen veranstalten die Fachstellen regionale Aktivitäten zum Experiment Nichtrauchen. Experiment Nichtrauchen wird vom Tabakpräventionsfonds finanziert.

Kontakt:

Markus Dick, Projektleiter Experiment Nichtrauchen,

Arbeitsgemeinschaft

Tabakprävention Schweiz, Haslerstrasse 30, 3008 Bern,

Tel. 031 599 10 20, info@at-schweiz.ch

www.experiment- nichtrauchen.ch

20.11.2019 | von Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz

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Über Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz

Als Dachorganisation zur Förderung des Nichtrauchens in der Schweiz wurde die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz AT 1973 gegründet.

Heute umfasst der Verein über 50 Kollektivmitglieder: nationale und kantonale Gesundheitsligen (z.B. die Lungenliga Schweiz, die Krebsliga Zürich), Organisationen aus dem öffentlichen und privaten Gesundheitswesen sowie Kantone und Versicherungen.

Zugleich ist die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz eine Fachorganisation. Diese Doppelfunktion ermöglicht die Koordination der vielfältigen Aktivitäten der Mitglieder in der Förderung des Nichtrauchens.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
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