Aktuelle Live Besucher
» mehr Infos ...
» über 250'000 Aufrufe pro Tag
         auch für Ihre Firma

 

  FIRMEN SUCHE


 
aktuelle news
aktuelle news
Medienportal Aktuelle News Schweiz      |      Meldung einstellen      |     Links      |      Impressum
Heute ist der 26.05.2020 | 09:52        Aktuelle News Schweiz
Weather Report
  NEWS
News Medienportal Start
NEWS
News Top 25 News
NEWS
News Top 25 Firmennews
NEWS
News Top 25 Produktenews
NEWS
News Medien der Schweiz
NEWS
Dienste
NEWS
News News erfassen
NEWS
News Vorteile & Preise
NEWS
News Newsletter
NEWS
News Kontakt
NEWS
Presseportale
NEWS
News News.help.ch
NEWS
News Swiss-press.com
NEWS
News Produktenews.ch
NEWS
News Pressemappe.ch
   
  Newsletter Abo
Name:
E-Mail:
 
   
 
Coronavirus in Afrika - "Die Virustoten werden unsere kleinste Sorge sein" News-Statistik

Statistik
 
Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz

02.04.2020, Bern – Derzeit gibt es vergleichsweise wenige bestätigte Fälle des Coronavirus in Afrika. Doch täglich kommen Neuinfektionen hinzu: «Eine Pandemie könnte in afrikanischen Ländern zum Tod von Millionen Menschen führen. Und dabei dürften die Virustoten noch unsere kleinste Sorge sein», warnt Senait Bayessa, Regionalleiterin von SOS-Kinderdorf in Süd- und Ostafrika.

Drohende Hungersnot

«Kommt es zu weiteren Lieferengpässen, sind Hungersnöte auf unserem Kontinent die grösste Bedrohung», sagt Bayessa. Denn ohne Importe würde es schnell zu Versorgungsausfällen kommen. Dann hätten arme Familien keine Möglichkeit, sich mit Nahrungsmitteln und Lebenswichtigem zu versorgen. Hinzu kommt, dass inzwischen 87 Prozent aller Schulen und Universitäten weltweit wegen Covid-19 geschlossen sind*. Für die allermeisten Schüler aus armen Familien ist die Schulspeisung die einzige Mahlzeit des Tages. «Kein Unterricht bedeutet hier für viele Eltern, dass ihre Kinder hungern», sagt Patrick Kulati, Leiter von SOS-Kinderdorf Südafrika.

Auch die Gesundheitssysteme vieler afrikanischer Länder reichen bereits heute nicht aus, um die Menschen zu versorgen. Selbst besser entwickelte afrikanische Staaten hätten kein ausreichendes Auffangnetz für die humanitären Konsequenzen des Coronavirus, erläutert Bayessa. So habe beispielsweise Südafrika zwar eines der besten Gesundheitssysteme Afrikas, aber dennoch lediglich 1.000 Betten auf Intensivstationen für 56 Millionen Einwohner. In Malawi seien es sogar nur 25 Betten für 17 Millionen Menschen – und einige afrikanische Staaten verfügen über keinerlei Intensivstationen.

Mangelernährung und Krankheit

SOS-Ärzte schlagen Alarm: «In armen Staaten wie Somalia sind die Immunsysteme der Menschen durch Mangelernährung sowie Krankheiten wie HIV, Cholera oder Malaria ohnehin schon geschwächt. Die Risikogruppe könnte hier demnach viel grösser sein als in anderen Ländern», erklärt Deqa Dimbil, Ärztin in der Mutter-Kind-Klinik von SOS-Kinderdorf in Mogadischu, Somalia. «Wir müssen uns wohl darauf vorbereiten, dass Kinder Elternteile verlieren – und Eltern ihre Kinder», befürchtet sie. Denn unterernährte Kinder seien besonders anfällig für Viruserkrankungen.

Weitere Risikofaktoren in Afrika

Die schlechten sanitären und hygienischen Bedingungen sowie das Fehlen von sauberem Wasser begünstigen vielerorts die Ausbreitung des Virus. Die meisten afrikanischen Regierungen haben nicht die nötigen Mittel, um ausreichende Präventionsmassnahmen wie Mundschutz, Handschuhe und Desinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen. Corona-Tests werden nicht in grossem Umfang möglich sein. Zahlreiche Kinder, die bei ihren Grosseltern aufwachsen, weil ihre Eltern an AIDS starben, könnten auch diese verlieren, da Covid-19 für ältere Menschen lebensbedrohlich ist. Millionen Menschen sind bereits jetzt – ohne Corona-Pandemie – auf humanitäre Hilfe angewiesen. Einige der Staaten aber, die sonst Afrika finanziell unterstützen, stoppen Gelder, weil sie Personen im eigenen Land durch die Corona-Krise helfen müssen.

SOS- Kinderdorf ist seit Jahrzehnten in Afrika aktiv. In 47 Ländern unterstützt die Hilfsorganisation Kinder und Familien in Not. In den insgesamt 147 afrikanischen SOS-Kinderdörfern wurden bereits Präventionsmassnahmen umgesetzt: Räume für eine allfällige soziale Isolation wurden eingerichtet, Kinder und SOS-Mitarbeitende lernten richtiges Händewaschen und alle SOS- Kinderdorf-Bewohner bleiben vorsorglich zu Hause. In den SOS-Programmen wurden zudem Desinfektionsmittel, Masken und Handschuhe verteilt. Um diese Massnahmen auszuweiten und die Programme weiterzuführen, ist das Kinderhilfswerk auf Spenden angewiesen und hat daher eine Nothilfekampagne lanciert. Weiter Informationen unter: www.sos- kinderdorf.ch/corona-krise

Besten Dank im Voraus für Ihre Berücksichtigung.

Freundliche Grüsse

Nathalie Rutz

Leitung Kommunikation

Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz

Schwarztorstrasse 56 I Postfach 610 I 3000 Bern 14

T +41 31 979 60 64 I M +41 77 490 88 18

nathalie.rutz@sos-kinderdorf.ch



Im Internet recherchierbar unter:
- www.aktuellenews.ch
- www.help.ch
- www.pressemappe.ch

Über Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz:
SOS-Kinderdorf ist in mehr als 130 Ländern tätig, um Familien zu helfen und gefährdeten Kindern ein liebevolles Zuhause zu ermöglichen. Armut, Gewalt und Ungerechtigkeit treffen Kinder meist am schwersten. Seit über 60 Jahren arbeiten wir deshalb mit verschiedenen Partnern zusammen, um Familien bei der Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen oder eine alternative Betreuung in einer liebevollen familiären Umgebung anzubieten, beispielsweise in einer SOS-Kinderdorf-Familie. Unser Handeln orientiert sich stets am Interesse des Kindes, und für jedes Kind in unserer Obhut gibt es einen individuellen Entwicklungsplan. Wir konzentrieren uns auf die Betreuung, Gesundheit und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen.

Wir bieten langfristig praktische Unterstützung an, damit Kinder und Jugendliche beständige Beziehungen aufbauen und die künftigen Herausforderungen des Lebens meistern können. Dadurch werden gleichzeitig die Gemeinden und die gesamte Gesellschaft gestärkt. Wir setzen uns bei Regierungen und internationalen Organisationen für Kinder ein, um Verletzungen ihrer Rechte aufzuzeigen und zu unterbinden sowie ihre Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Dafür brauchen wir die Unterstützung von Partnern und Spendern, um so vielen Kindern wie möglich ein liebevolles Zuhause und eine zweite Chance auf eine glückliche Kindheit geben zu können.


Quelle:


News Übersicht

Nächster Artikel

Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz Coronavirus_in_Afrika_-_

Jetzt scannen und diese
News unterwegs lesen.
Wöchentliche Auslosung eines Spielkarten-Sets aus Las Vegas.

» Jetzt teilnehmen!
Video aufnehmen, hochladen und entdeckt werden

» so einfach geht's auf talentportal.ch.
Publikation von Presse- bzw. Medienmitteilungen.

» Jetzt Ihre Medienmitteilung publizieren!
 
Anzeigen
Ein Angebot von 
www.help.ch ist die CH-Firmen-Suchmaschine

Geburtstage 26.05.2020 
Aldo Gucci
Arnold Hug
Benji Gregory
Bernhard Friedrich Fischer
Doris Dörrie
Elisabeth Harnois
Ewa Klamt
Fritz Blatti
Guido Eugster
Helena Bonham Carter
Henri Spahr
Horst Tappert
Iris Klein
J. Arnold Robert
Jacques Chamorel
John Wayne
Karl von Schorno
Kristen Pfaff
Kronprinz Frederik André Henrik Christian zu Dänemark
Lenny Kravitz
Lisbeth Zwerger
Ludwig Jedlicka
Lukas Mühlemann
Manfred Kanther
Margareta Wolf
Marian Gold
Mehmet Okur
Miles Davis
Olivia Pascal
Otto Höppli
Peter Cushing
Philip Michael Thomas
Philipp Gottlieb Labhardt
Robert Colliard
Ruprecht Polenz
Stevie Nicks
Tobias Künzel
Walter Jermann
Wolfgang Sidka
Zola Budd

Anzeigen