Pressemitteilung
Kommunikationsdienst GS-WBF: Coronavirus: Bundesrat ruft Mietparteien auf, Lösungen bei Geschäftsmieten zu finden

Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF

09.04.2020, Der Bundesrat hat sich am 8. April 2020 mit der Situation der Geschäftsmieten befasst. Aufgrund der Corona-Massnahmen sind viele Geschäfte derzeit geschlossen. Mieterinnen und Mieter befürchten, ihre Mieten nicht mehr bezahlen zu können. Der Bundesrat sieht davon ab, in die privatrechtlichen Beziehungen zwischen Mieterinnen und Mietern sowie Vermieterinnen und Vermietern einzugreifen. Vielmehr ruft er die betroffenen Mietparteien eindringlich dazu auf, im Dialog konstruktive und pragmatische Lösungen zu finden.

Im Zusammenhang mit den Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus wird die juristische Frage diskutiert, ob die verordneten Geschäftsschliessungen einen Mangel des Miet- oder Pachtobjekts darstellen und entsprechend die Miete nicht mehr zu bezahlen wäre.

Der Bundesrat ist sich der schwierigen Situation vieler Geschäftsmietenden sehr bewusst, hat aber grösste Vorbehalte, über notrechtliche Massnahmen in die Vertragsbeziehungen von Privaten einzugreifen. Zudem sind die Mietverhältnisse im Geschäftsbereich sehr vielfältig. Deshalb würde ein Eingriff, wie er auch immer ausfallen würde, den herrschenden Verhältnissen nicht gerecht.

Stattdessen ruft der Bundesrat alle Akteure, die von dieser herausfordernden Situation betroffen sind - Mieterinnen und Mieter, Vermieterinnen und Vermieter, Immobilienbewirtschafter, Verbände etc. - eindringlich dazu auf, zu konstruktiven und pragmatischen Lösungen Hand zu bieten. Diese Lösungen können und sollen auf die konkrete Situation der betroffenen Mietparteien ausgerichtet werden.

Diese können (teilweise) Mietzinserlasse, Stundungen oder vereinbarte Ratenzahlungen oder Kombinationen mit Vertragsverlängerungen etc. umfassen. Dazu braucht es Offenheit, Kreativität und guten Willen. Die gegenwärtige Situation fordert von allen, einen Beitrag zu einer für beide Seiten tragfähigen Lösung zu leisten.

Der Bundesrat hat zudem das WBF beauftragt, zusammen mit dem EFD mit einem Monitoring die Situation im Bereich der Geschäftsmieten zu beobachten und dem Bundesrat bis im Herbst 2020 Bericht zu erstatten.


Medienkontakt:
Kommunikationsdienst GS-WBF
info@gs-wbf.admin.ch
058 462 20 07

09.04.2020 | von Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF

--- ENDE Pressemitteilung Kommunikationsdienst GS-WBF: Coronavirus: Bundesrat ruft Mietparteien auf, Lösungen bei Geschäftsmieten zu finden ---


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF

Im WBF geht es einerseits um Wirtschaftsangelegenheiten und Handelspolitik. Zu diesem Bereich gehört auch die Landwirtschaftspolitik. Andererseits steht der Bereiche Bildung, Forschung und Innovation im Fokus. Dazu kommen weitere Themen wie etwa das Wohnungswesen.

Das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen ist dem Generalsekretariat unterstellt. Die Aufgabe des Büros ist es, das allgemeine Konsumenteninteresse zu wahren und gleichzeitig den spezifischen Kollektivinteressen der Verbraucher und den Interessen der Gesamtwirtschaft gebührend Rechnung zu tragen.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
Swiss-Press.com    HELP.ch   Schweizerische Eidgenossenschaft




Offizielle News-Partner:
News aktuell

Swiss Press




Facebook X (früher Twitter) Instagram LinkedIn YouTube

TOP NEWS - powered by Help.ch

Gstaad Palace: Andrea Scherz feiert sein 30-Jahr-Jubiläum im Haus Gstaad Palace, 24.04.2026

CHF 74 Mrd. Risiko: Schweiz gehört zu den Ländern mit höchster MINT-Abhängigkeit SThree Switzerland GmbH, 24.04.2026

Ferienregion Gstaad wird mit Swisstainable Destination Level III - Leading ausgezeichnet Gstaad Saanenland Tourismus, 24.04.2026

NEWSTICKER - 26.04.2026
23:12 Uhr 20min
Ex-Regierungschefs Bennett und Lapid kooperieren gegen Netanjahu »

22:18 Uhr Blick.ch
Mehrere Schwerverletzte: Schwerer Frontal-Crash in Thun – Beifahrerin (87) stirbt »

21:32 Uhr Espace Wirtschaft
Energiekrise am Golf: Bomben auf Raffinerien: Iranische Angriffe kosten die Golfstaaten Milliarden »

19:32 Uhr SRF
Missbrauch in der Kirche – Organisationen, die Opfern helfen, bald als ein Dachverband? »

05:32 Uhr NZZ
Fertig Kultobjekt: Der Preis für Labubus auf dem Wiederverkaufsmarkt sinkt »

07:21 Uhr SNB Medienmitteilungen
2026-04-23 - Zwischenbericht der Schweizerischen Nationalbank per 31. März 2026 »

8
13
20
21
23
25
1
Nächster Jackpot: CHF 4'800'000

25
26
30
40
45
1
5
Nächster Jackpot: CHF 24'000'000

Aktueller Jackpot: CHF 1'669'981