Pressemitteilung
EDA - Bundesrat Ignazio Cassis in Abu Dhabi: Die Schweiz engagiert sich für Frieden und Sicherheit im Mittleren Osten

Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

02.12.2020, Bern - Bundesrat Ignazio Cassis traf im Rahmen eines offiziellen Besuchs Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan, Minister für auswärtige Angelegenheiten und Internationale Zusammenarbeit der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Im Zentrum der Gespräche standen die Prioritäten der neuen MENA- Strategie 2021-2024 sowie die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den VAE. Der Besuch in Abu Dhabi bildete den Abschluss einer viertägigen Reise in den Nahen Osten und auf die Arabische Halbinsel.

Die Förderung des Friedens und der regionalen Sicherheit im Mittleren Osten zählt zu den Prioritäten der ersten MENA-Strategie der Schweiz. Bundesrat Ignazio Cassis begrüsste deshalb in Abu Dhabi das Normalisierungsabkommen zwischen den VAE und Israel. «Wir unterstützen jeden Schritt hin zu mehr Dialog und Zusammenarbeit und hoffen, dass die Verständigung als Inspiration für die gesamte Region dienen wird», so Cassis. Der Vorsteher des EDA informierte seine Gesprächspartner über seine kürzlich erfolgte Reise nach Iran und tauschte sich über den Konflikt im Jemen aus.

Wichtigster Handelspartner in der Region
Mit Aussenminister Abdullah Bin Zayed Al Nahyan sprach Cassis über weitere Prioritäten der Schweizer Strategie für den Mittleren Osten und Nordafrika (MENA), namentlich über die bilaterale Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Innovation sowie über Menschenrechte und Demokratie. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind der wichtigste Handelspartner der Schweiz in der Region Mittlerer Osten und Nordafrika. Bundesrat Cassis interessierte sich besonders für neue Möglichkeiten, welche sich durch die wirtschaftliche Diversifizierung der VAE für Schweizer Unternehmen ergeben könnten.

Die VAE sind dabei, sich als regionalen Hub für digitale Plattformen, künstliche Intelligenz und neue Technologien zu positionieren. Davon konnte sich der EDA-Vorsteher unter anderem beim Treffen mit Francesco La Camera, Generaldirektor der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), überzeugen.

Wasserdiplomatie im Schweizer Pavillon an der EXPO Dubai
Bundesrat Ignazio Cassis und Aussenminister Abdullah Bin Zayed Al Nahyan sprachen auch über Berufsbildung, die Internationale Zusammenarbeit und den Schweizer Auftritt an der EXPO Dubai. Die Schweiz führt mit verschiedenen Golfstaaten einen Dialog zu globalen Herausforderungen wie Gesundheit, Klimawandel, Wasserknappheit und Ernährungssicherheit. Ignazio Cassis verwies auf den Schweizer Auftritt an der Expo Dubai, welcher neu zwischen Oktober 2021 und März 2022 stattfinden wird. «Im März 2022 wird der Schweizer Pavillon ganz dem Thema Wasser und Wasserdiplomatie gewidmet sein. Ziel der Initiative «Blue Peace» ist es, mit einer optimalen und gerechten Bewirtschaftung der Wasserressourcen Konflikte zu vermeiden. Dies ist für eine Region mit grosser Wasserknappheit von grosser Bedeutung», erklärte Cassis. Cassis widmete einen Teil seines Besuchs dem Dialog zwischen den Religionen und Kulturen. Mit dem Schweizer Bischof Paul Hinder tauschte er sich über die Situation der Christen in den VAE und auf der Arabischen Halbinsel aus und besuchte anschliessend die Scheich-Zayed-Moschee.


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02.12.2020 | von Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

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Über Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA koordiniert und gestaltet im Auftrag des Bundesrats die Schweizer Aussenpolitik, verfolgt die aussenpolitischen Ziele, wahrt die Interessen des Landes und fördert Schweizer Werte. Departementsvorsteher ist seit dem 1. November 2017 Bundesrat Ignazio Cassis.

Das EDA verfügt über rund 170 sogenannte Aussenstellen rund um Globus. Zu diesen Aussenstellen zählen Botschaften, Konsulate, Kooperationsbüros und ständige Missionen bei internationalen Organisationen.

Die Zentrale des EDA befindet sich in Bern und gliedert sich in ein Generalsekretariat, ein Staatssekretariat und vier Direktionen.

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