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EDA: Verstärkte Zusammenarbeit für mehr Bildung in Notsituationen News-Statistik

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Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

27.01.2021, Bern - Der Geneva Global Hub for Education in Emergencies wurde offiziell lanciert. Das Internationale Genf zu einem globalen Zentrum für Bildung in Notsituationen zu machen ist ein Committment, welches die Schweiz anlässlich des Globalen Flüchtlingsforums 2019 in Genf einging. Über 127 Millionen Kinder in humanitären Krisen und Konfliktgebieten können nicht in die Schule gehen. Mehr als 40 Prozent der 80 Millionen Menschen auf der Flucht sind Kinder, ein Grossteil von ihnen ohne Zugang zu Bildung. Das führt zu fehlenden Zukunftsperspektiven, Zunahme von Gewalt gegen Kinder und verlorenen Generationen. Der Hub, an dessen Aufbau die Schweiz massgebend beteiligt ist, hat zum Ziel, dies zu ändern.

Aufgrund klimatischer Veränderungen und deren Folgen, Konflikten und nicht zuletzt COVID-19 nehmen humanitäre Notsituationen zu. Bereits vor der Ausbreitung des Coronavirus konnten weltweit rund 258 Millionen Kinder und Jugendliche im Schulalter keine Schule besuchen. Wegen COVID-19 spitzt sich die Lage zu: die UNO schätzt, dass weitere 24 Millionen Kinder wegen Schulschliessungen und wirtschaftlich prekärer Lage keinen Schulanschluss mehr finden werden. Die gemachten Fortschritte der letzten Jahre im Bildungsbereich erleben einen Rückschritt. UNO-Generalsekretär António Guterres rief im vergangenen Jahr die Staatengemeinschaft auf, Bildung nicht zu vernachlässigen, da ansonsten eine «Generationen-Katastrophe» mit langfristigen sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen folgen würde. Aber auch Konflikte, irreguläre Migration und Vertreibung nehmen zu. Im Schnitt dauern Fluchtsituationen 17 Jahre an – ein ganzes Kinderleben. Weltweit sind rund 48% der Flüchtlingskinder nicht in der Schule. Rund 127 Millionen der Kinder ohne Schulzugang leben in Ländern, die von Notsituationen betroffen sind. Zugang zu Bildung bietet neben Perspektiven auch Hoffnung und Schutz – Kinder sind die Verletzlichsten in Krisen. Dennoch gehört Bildung in humanitären Katastrophen zu den am wenigsten beachteten und finanzierten Sektoren.

Lancierung des Geneva Global Hub for Education in Emergencies
Basierend auf ihrer humanitären Tradition und einem besonderen Augenmerk auf Schutz und Bildung hatte sie anlässlich des Globalen Flüchtlingsforums 2019 in Genf ein Committment gemacht, Genf zu einem globalen Zentrum für Bildung in Notsituationen zu machen. Demnach hat das Internationale Genf für die Bildung in Notsituationen das noch ungenutzte Potenzial einer Plattform, die themenübergreifende Zusammenarbeit fördert, um von Flucht und Krisen betroffenen jungen Menschen vor Ort Bildungschancen zu eröffnen. Als Resultat davon wurde am 25. Januar 2021 der «Geneva Global Hub for Education in Emergencies» offiziell lanciert.

Das Internationale Genf bietet mit dem Büro der Vereinten Nationen, 38 internationalen Organisationen, den ständigen Vertretungen von 177 UNO-Mitgliedsstaaten, 750 NGOs und führenden akademischen Einrichtungen einen Mehrwert für Bildung in Notsituationen. Der Geneva Global Hub for Education in Emergencies – eine virtuelle und physische Plattform – bringt nicht nur Akteure an einen Tisch, die direkt mit dem Bildungssektor zu tun haben, sondern auch Organisationen, die in Bereichen wie Schutz, Gesundheit, Friedensförderung oder Menschenrechte tätig sind. Diese geballte Ladung an thematischem Fachwissen kann dazu beitragen, die Bildungssituation von jungen Menschen in Krisen, Konflikten und auf der Flucht spürbar zu verbessern.

Der Hub verfolgt folgende Ziele:

1. Eine inklusive Bildung für Kinder und Jugendliche in Notsituationen ermöglichen durch die verstärkte Zusammenarbeit der internationalen Genfer Akteure.

2. Sensibilisierung von Regierungen und Partnerorganisationen, damit Bildung als eine der wichtigsten Prioritäten vor, während und nach Notsituationen und langwierigen Krisen betrachtet wird.

3. Wirksamkeit der operationellen Massnahmen im Bereich Bildung in Notsituationen verbessern durch bessere Daten, innovative Forschung und Lösungen für Zugang zu hochwertiger Bildung und den Aufbau widerstandsfähiger Bildungssysteme.

Bildung eine Priorität der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz
Die Strategie der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2021-2024 (IZA-Strategie), die sich aus der Aussenpolitischen Strategie ableitet, misst dementsprechend der Bildung eine hohe Bedeutung zu. Konflikte, Naturkatastrophen, Flucht, Vertreibungen und irreguläre Migration werden in den kommenden Jahren zunehmen. Die Sicherstellung von Schutz und einer hochwertigen Grundversorgung – namentlich Bildung und Gesundheit – für die verletzlichsten Bevölkerungsteile in Krisen- und Fluchtkontexten ist eines der vier Hauptziele der laufenden IZA-Strategie. Es ist im Interesse der Schweiz, die Ursachen für Flucht und irreguläre Migration zu verringern und eine hochwertige Grundversorgung vor Ort zu gewährleisten.

Der Geneva Global Hub for Education in Emergencies, der themenübergreifend agiert, hat die Möglichkeit, für Schutz und Bildung von Kindern in Flucht- und Krisensituationen Veränderung zu bringen.


Medienkontakt:
Kommunikation EDA
Bundeshaus West
CH-3003 Bern
Tel.: +41 58 462 31 53
E-Mail: kommunikation@eda.admin.ch


Im Internet recherchierbar unter:
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Über Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA:
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA koordiniert und gestaltet im Auftrag des Bundesrats die Schweizer Aussenpolitik, verfolgt die aussenpolitischen Ziele, wahrt die Interessen des Landes und fördert Schweizer Werte. Departementsvorsteher ist seit dem 1. November 2017 Bundesrat Ignazio Cassis.

Das EDA verfügt über rund 170 sogenannte Aussenstellen rund um Globus. Zu diesen Aussenstellen zählen Botschaften, Konsulate, Kooperationsbüros und ständige Missionen bei internationalen Organisationen.

Die Zentrale des EDA befindet sich in Bern und ist gegliedert in ein Generalsekretariat, ein Staatssekretariat, sechs Direktorien und einzelnen, eigenständigen Abteilungen. Die Direktionen verrichten ihre Arbeit sowohl in Dienststellen an der Zentrale in Bern als auch im Aussennetz.


Quelle:
HELP.ch   Schweizerische Eidgenossenschaft

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