Pressemitteilung
GalloSuisse: Schweizer Eierproduktion in Gefahr

GalloSuisse - Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten

07.05.2021, Zollikofen - Weniger Schweizer Eier, auch weniger Schweizer Bio-Eier. Das wäre eine Folge, wenn die Trinkwasser- Initiative angenommen würde. Denn Schweizer Hennen dürften entweder nur betriebseigenes Futter fressen oder die Bäuerinnen und Bauern müssten auf Direktzahlungen verzichten. Die Folge wäre mehr Importe der EU, weniger Tierwohl und höhere Preise für Schweizer Eier, ohne Vorteile für die Umwelt. Um darauf hinzuweisen, verteilten Schweizer Eierproduzenten am 5. Mai auf dem Waisenhausplatz in Bern die letzten Schweizer Eier.

„Das Hühnerfutter vollumfänglich selber zu produzieren ist für die wenigsten Betriebe möglich, denn in der Schweiz ist die Ackerfläche beschränkt“, betont GalloSuisse-Präsident Daniel Würgler. Zudem ist der Anbau von Soja aus klimatischen Gründen kaum möglich. Soja ist jedoch ein idealer Eiweisslieferant für Hennen. Importiert wird Soja fast ausschliesslich aus nachhaltigem Anbau und zu 80 Prozent wird nicht die ganze Bohne importiert, sondern Sojaextraktionsschrot. Dieses Nebenprodukt der Sojaöl-Herstellung den Hühnern zu verfüttern verhindert Verschwendung von wertvollem Protein.

Weniger Tierwohl

Wenn die Eierproduktion in der Schweiz sinken würde, der Konsum aber gleichbliebe, würden mehr Eier importiert. Diese stammen von Hennen, die eine weniger tierfreundliche Haltung geniessen als Schweizer Hennen. „Bei einem Ja zu dieser Mogelpackung würden die Direktzahlungen umverteilt, ohne dass Tiere, Trinkwasser und Umwelt davon profitierten“, fasst Daniel Würgler zusammen.

Futter statt Eier zu importieren ist besser für die Umwelt

Für das Tierwohl ist es deshalb vorteilhafter, Futter statt Eier zu importieren, denn die Hennen werden in der Schweiz so tierfreundlich gehalten wie sonst nirgends. Zudem ist die Schweizer Produktion für Konsumentinnen und Konsumenten transparent und sichert Arbeitsplätze im Inland. Ausserdem kann der anfallende Hühnermist importierten Kunstdünger ersetzen, dessen Produktion viel Energie verbraucht sowie viel Ammoniak-Emissionen verursacht. Hofdünger wirken sich zudem positiv auf das Bodenleben aus und fördern die Humusbildung. Futter statt Eier importieren ist also auch ein Plus für die Umwelt.

Diese Medienmedienmitteilung sowie Fotos und ein Video der Aktion auf dem Berner Waisenhausplatz sowie ein Video mit Eierproduzent Christoph Herren können heruntergeladen werden auf https://www.gallosuisse.ch/medien/.

Weitere Informationen zu den Folgen der Trinkwasser-Initiative für die Schweizer Eierproduktion finden Sie im unten verlinkten PDF.

Rückfragen:

Daniel Würgler, Präsident GalloSuisse, M: 079 643 82 77, Karin Frederiks, Koordinatorin der Verteilaktion und Vorstand GalloSuisse, M: 079 743 47 39, Edith Nüssli, Leiterin Geschäftsstelle GalloSuisse, M: 077 442 16 38

Absender:

GalloSuisse - Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten, Burgerweg 22, 3052 Zollikofen, 077 442 16 38
nuessli @gallosuisse.ch, www.gallosuisse.ch

07.05.2021 | von GalloSuisse - Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten

--- ENDE Pressemitteilung GalloSuisse: Schweizer Eierproduktion in Gefahr ---


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über GalloSuisse - Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten

GalloSuisse, die Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten, umfasst gut 500 Betriebe mit Lege- und Aufzuchthennen. Organisiert sind die Produzenten zum einen regional, zum andern bezogen auf die nationalen Ei-Vermarkter.

Gemeinsam mit seinen Sektionen setzt sich GalloSuisse ein für faire Rahmenbedingungen im Eiermarkt, vertritt die Interessen der Produzenten in Politik und Gesellschaft und plant und realisiert das Marketing für «Das Schweizer Ei».

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
news aktuell   HELP.ch




Offizielle News-Partner:
News aktuell

Swiss Press


News Abo

Facebook X (früher Twitter) Instagram LinkedIn YouTube

TOP NEWS - powered by Help.ch

Bereits drei Viertel der Bevölkerung nutzen KI-Helfer wie ChatGPT & Co. Comparis.ch AG, 02.04.2026

Stop & Shop: Panta Rhei PR eröffnet niederschwelligen PR-Kiosk Panta Rhei PR, 02.04.2026

Zwei Sieger und spannende Duelle beim Auftakt zum Harley-Davidson Bagger World Cup in Austin Harley-Davidson Switzerland GmbH, 02.04.2026

NEWSTICKER - 04.04.2026
11:31 Uhr 20min
«Sieht genauso aus wie ihre Mutter»: Shiloh Jolie verblüfft Fans »

11:28 Uhr Blick.ch
Unglück in Isenfluh BE: Mann wird von Lawine verschüttet – tot »

11:01 Uhr Espace Wirtschaft
Höhere Tarife seit April: Swisscom erschwert Kundinnen und Kunden die Kündigung »

07:02 Uhr SRF
Hohe Nachfrage vor Ostern – Alle wollen Eier, aber die Produzenten kommen kaum nach »

05:32 Uhr NZZ
Klein, reich und allein: Im Zollstreit Schweiz - USA könnte sich die Geschichte wiederholen »

09:11 Uhr SNB Medienmitteilungen
2026-03-30 - Ergebnisse der Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen 2025 »

8
12
23
24
29
40
6
Nächster Jackpot: CHF 22'300'000

8
27
29
46
49
2
10
Nächster Jackpot: CHF 85'000'000

Aktueller Jackpot: CHF 1'537'625