Pressemitteilung
EDA: Bundespräsident trifft in Berlin Bundespräsident Steinmeier, Bundeskanzler Scholz und Aussenministerin Baerbock

Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

21.01.2022, Bern - Bundespräsident Ignazio Cassis reist diese Woche nach Berlin, wo er am Donnerstag, 20. Januar 2022 vom deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier empfangen wird. Ebenfalls auf der Agenda stehen gleichentags erste Treffen mit dem neuen Bundeskanzler Olaf Scholz und der neuen Aussenministerin Annalena Baerbock.

Eine Würdigung der engen bilateralen und grenzüberschreitenden Beziehungen wird die drei Gespräche prägen, ebenso ein Erfahrungsaustausch mit Blick auf die aktuelle Phase der Pandemie. Bundespräsident Cassis wird seinen Gesprächspartnern den Stand der Dinge in der Schweizer Europapolitik erläutern. Geplant ist zudem auch ein Austausch über aktuelle internationale Fragen, insbesondere über die Sicherheitslage in Europa.

Die engen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland basieren auf einem 200 Abkommen umfassenden Vertragswerk. Neben engen politischen und kulturellen Beziehungen sind auch die Volkswirtschaften der beiden Länder eng miteinander verflochten. Sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten ist Deutschland für die Schweiz der wichtigste Handelspartner.

Von grosser Bedeutung sind zudem die gegenseitigen Investitionen und die damit geschaffenen Arbeitsplätze. Deutsche Unternehmen beschäftigten gemäss Zahlen von Ende 2019 rund 123‘000 Personen in der Schweiz, umgekehrt waren es rund 263’000 beschäftigte Personen in Deutschland. Die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus Deutschland lag bei rund 61‘000 (Anfang 2020).

Deutschland und die Schweiz werden gegenseitig als attraktive Einwanderungsländer empfunden: Rund 300‘000 deutsche Staatsangehörige leben in der Schweiz. Zugenommen hat in den vergangenen Jahren auch die Zahl der Schweizer Staatsangehörigen in Deutschland; mittlerweile sind es über 90'000.


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21.01.2022 | von Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

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Über Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA koordiniert und gestaltet im Auftrag des Bundesrats die Schweizer Aussenpolitik, verfolgt die aussenpolitischen Ziele, wahrt die Interessen des Landes und fördert Schweizer Werte. Departementsvorsteher ist seit dem 1. November 2017 Bundesrat Ignazio Cassis.

Das EDA verfügt über rund 170 sogenannte Aussenstellen rund um Globus. Zu diesen Aussenstellen zählen Botschaften, Konsulate, Kooperationsbüros und ständige Missionen bei internationalen Organisationen.

Die Zentrale des EDA befindet sich in Bern und gliedert sich in ein Generalsekretariat, ein Staatssekretariat und vier Direktionen.

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Quellen:
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