Pressemitteilung
IGSU - Basel: So endet die Feierlaune nicht im Litteringchaos

Verein IGSU

10.08.2022, Im Sommer wird das Rheinbord zur Partymeile, doch auch Marktplatz und Erlenmatt-Park laden zum Verweilen ein. Was nach dem Feiern und Verweilen bleibt, ist Abfall. Um die Littering-Situation unter Kontrolle zu halten, ermuntern die Botschafter-Teams der IG saubere Umwelt seit heute Baslerinnen und Basler dazu, ihren Abfall korrekt zu entsorgen.

Basel setzt auf einen breiten Massnahmenkatalog, damit das Littering nicht überhandnimmt. Neben Sensibilisierungskampagnen und einer Mehrweggeschirrpflicht bei Veranstaltungen sorgen unter anderem auch die IGSU-Botschafter-Teams dafür, dass der Abfall korrekt entsorgt wird. Der Kanton Basel-Stadt, der auch dieses Jahr mit dem No-Littering-Label ausgezeichnet wurde, hat die IGSU-Botschafter diesen Sommer gleich mehrmals zu Besuch: Vom 10. bis 13. August sowie vom 17. bis 20. August suchen sie mit den Passantinnen und Passanten das Gespräch und klären sie über Littering und Recycling auf. «Die Sensibilisierung ist ein wichtiger Pfeiler unseres Massnahmenmixes gegen Littering», erklärt Timo Weber, Leiter Abteilung Abfall und Rohstoffe, Amt für Umwelt und Energie, Basel-Stadt. «Deshalb zählen wir schon seit vielen Jahren auf die IGSU- Botschafter. Sie kennen die Brennpunkte in Basel und verstehen es, die Menschen, mit denen sie ins Gespräch kommen, zum Nachdenken anzuregen.»

Breites Interesse an bewährter Massnahme

Neben Basel setzen über 50 weitere Städte und Gemeinden auf die Einsätze der IGSU-Botschafter-Teams. Die Botschafterinnen und Botschafter ziehen seit 2007 jeden Sommer durch alle Landesteile der Schweiz und sensibilisieren Passantinnen und Passanten auf freundliche und humorvolle Art für die Themen Littering und Recycling. Auch im Herbst und im Winter finden Einsätze auf Wanderwegen und in Skigebieten statt. Die IGSU-Botschafter-Teams sorgen auch an Events wie Streetfood-Märkten und Openair-Festivals für weniger Littering und sensibilisieren mit Workshops und Pausenaktionen Schülerinnen und Schüler gezielt für die Littering-Problematik.

Unterstützung von Städten, Gemeinden und Schulen

Die IGSU unterstützt Städte, Gemeinden und Schulen auch mit vielen weiteren Anti-Littering-Massnahmen. So zum Beispiel mit dem nationalen IGSU Clean-Up-Day, der vom Bundesamt für Umwelt BAFU, dem Schweizerischen Verband für Kommunale Infrastruktur SVKI und der Stiftung Pusch unterstützt wird. Dieses Jahr findet der nationale IGSU Clean-Up-Day am 16. und 17. September statt. Ausserdem bietet die IGSU gemeinsam mit Swiss Recycling kostenlose Unterrichtsmaterialien für Lehrpersonen zu den Themen Littering und Recycling an und vergibt die IGSU das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren, und unterstützt Institutionen bei der Umsetzung von Raumpatenschafts-Projekten.

Die IGSU-Botschafter-Teams sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen:

https://www.igsu.ch/de/botschafter/die-tour-2022/

Medienkontakt

IGSU- Medienstelle
043 500 19 91
medien@igsu.ch

Timo Weber
Leiter Abteilung Abfall & Rohstoffe
Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt
061 267 08 60

10.08.2022 | 11:07 Uhr | von Verein IGSU

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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Verein IGSU

Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering und setzt sich seit 2007 national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Umwelt ein. Eine der bekanntesten Massnahmen ist der nationale IGSU Clean-Up- Day, der dieses Jahr am 18. und 19. September 2026 stattfindet.

Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium- Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora, Feldschlösschen, Coca-Cola Schweiz und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf, führen regelmässige Aufräumtouren rund um ihre Filialen durch oder organisieren Clean-Up-Aktionen mit der Bevölkerung.

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