Pressemitteilung
Hochschule für Technik: FHNW lanciert neue Informatik-Vertiefung DevOps

Fachhochschule Nordwestschweiz

22.05.2024, Software-Entwicklung hört nicht auf, wenn das Produkt bereit für das Deployment ist – sondern geht weiter, solange das Produkt lebt. Das ist die zentrale Idee hinter DevOps, der neuen Informatik-Vertiefungsrichtung an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, die auf das Herbstsemester 2024 lanciert wird.

DevOps-Ingenieur*innen sind dringend gesuchte Fachkräfte auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Hinter dem Begriff «DevOps» versteckt sich eine Kultur-Philosophie zur Entwicklung von Softwareprodukten: «Darunter versteht man die direkte Zusammenarbeit zwischen Softwareentwicklung und Softwarebetrieb. Im Idealfall findet beides im gleichen Team statt. Darum braucht es Informatiker*innen, welche Software nicht nur als Projekt entwickeln, sondern auch als Produkt selbst betreiben», erklärt Prof. Dr. Sebastian Graf. Der Professor für Cloud-Infrastrukturen und agilen Softwarebetrieb an der Hochschule für Technik FHNW hat die neue Vertiefungsrichtung mitentwickelt und mit seinen Erfahrungen geprägt.

Software entwickeln, die Grenzen überwindet

Das brandneue Angebot richtet sich an Studierende, die ihre Software nicht nur selbst professionell entwickeln, sondern auch betreiben wollen. «Das Schöne an DevOps ist, dass es die klassischen Strömungen Dev (kurz für Development) und Ops (kurz für Operations) miteinander verbindet», sagt Sebastian Graf.

Eine Zielgruppe für die Vertiefungsrichtung bilden beispielsweise Plattformentwickler*innen, welche ihre Erfahrungen im Betrieb von Infrastrukturen auf den Betrieb von Applikationen übertragen wollen. Eine andere Gruppe bilden aber auch Applikationsentwickler*innen, die ihre Anwendungen selbst hosten und betreiben wollen.

Produkte entwickeln und betreiben

Auch in der neuen Vertiefungsrichtung spielen Praxisprojekte eine zentrale Rolle. Doch anders als bei den bisherigen Vertiefungsrichtungen sind die Projekte nicht nach einem Semester abgeschlossen – das DevOps-Prinzip soll nämlich auch hier gelebt werden: die Studierenden werden kontinuierlich an Produkten arbeiten, die über mehrere Semester entwickelt und betrieben werden. «Die angehenden DevOps-Engineers entwickeln und betreiben im Team über mehrere Semester eine oder mehrere FHNW-interne Applikationen. Dabei lernen sie, den Trade-off zwischen Stabilität und neuen Features selbst abzuwägen», erklärt Sebastian Graf.

«Mit der neuen Vertiefungsrichtung bieten wir den Studierenden als erste Fachhochschule der Schweiz eine dezidierte Fachausbildung auf Bachelorstufe im Bereich DevOps», sagt Prof. Dr. Ruth Schmitt, Leiterin Ausbildung an der Hochschule für Technik FHNW. «Damit decken wir nicht nur ein Bedürfnis der Studierenden, sondern begegnen gezielt dem Fachkräftemangel in einem zentralen Bereich der Softwareentwicklung.»

Zum Interview mit Sebastian Graf: https://www.fhnw.ch/de/die- fhnw/hochschulen/ht/news/neue-vertiefungsrichtung-devops

Weitere Informationen zur neuen Informatik-Vertiefungsrichtung DevOps: https://www.fhnw.ch/de/studium/technik/informatik/devops

Weitere Informationen

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Hochschule für Technik

Prof. Dr. Christoph Denzler

Studiengangleiter Informatik

christoph.denzler@fhnw.ch

Tel. +41 56 202 78 05 (Direkt)

Medienkontakt

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Hochschule für Technik

Karin Weinmann

Kommunikation

karin.weinmann@fhnw.ch

Tel. +41 56 202 85 21 (Direkt)

Die Hochschule für Technik FHNW

Die Hochschule für Technik FHNW bildet an den Standorten in Brugg-Windisch, Muttenz und Olten über 1 800 Bachelor- und Master-Studierende im Ingenieurwesen, in der Informatik und in der Optometrie aus. Beim Vollzeit- oder berufsbegleitenden Studium ist der Praxisbezug zentrales Element der Ausbildung. Gemeinsam mit führenden Unternehmen im In- und Ausland betreibt die Hochschule für Technik FHNW angewandte Forschung und Entwicklung.

Weitere Informationen auf www.fhnw.ch/ht

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Dominik Lehmann
Leiter Kommunikation FHNW
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
T +41 56 202 77 28
dominik.lehmann@fhnw.ch
www.fhnw.ch

22.05.2024 | von Fachhochschule Nordwestschweiz

--- ENDE Pressemitteilung Hochschule für Technik: FHNW lanciert neue Informatik-Vertiefung DevOps ---


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Fachhochschule Nordwestschweiz

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst zehn Hochschulen mit den Fachbereichen Angewandte Psychologie, Architektur, Bau und Geomatik, Gestaltung und Kunst, Informatik, Life Sciences, Musik, Lehrerinnen- und Lehrerbildung, Soziale Arbeit, Technik und Umwelt sowie Wirtschaft. Die Campus der FHNW sind in den vier Trägerkantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn angesiedelt.

Rund 14 500 Studierende sind an der FHNW immatrikuliert. Über 1 300 Dozierende vermitteln in 34 Bachelor- und 24 Master-Studiengängen sowie in zahlreichen Weiterbildungsangeboten praxisnahes und marktorientiertes Wissen. Die Absolventinnen und Absolventen der FHNW sind gesuchte Fachkräfte.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
news aktuell   HELP.ch




Offizielle News-Partner:
News aktuell

Swiss Press


Firmenmonitor

Facebook X (früher Twitter) Instagram LinkedIn YouTube

TOP NEWS - powered by Help.ch

Ausgezeichnet: «Sheila Hicks: a little bit of a lot of things» unter den schönsten Schweizer Büchern 2025 Kunstmuseum St. Gallen, 13.03.2026

Juice an der Fachmesse «Flotte! Der Branchentreff 2026» Juice Technology AG, 13.03.2026

Schutz vor Designerdrogen: Weitere psychoaktive Stoffe verboten Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut, 13.03.2026

NEWSTICKER - 14.03.2026
20:32 Uhr 20min
Jeder Tag Krieg kostet die USA eine knappe Milliarde Dollar »

20:16 Uhr Blick.ch
Verwechslung in Kinderwunschklinik: «Dass ich heute existiere, ist ein grosses Geschenk» »

20:02 Uhr SRF
Rehabilitierung von Tessinern – Schweizer kämpften gegen Faschismus – und wurden dafür bestraft »

19:42 Uhr Espace Wirtschaft
Vorwürfe gegen MBaer: Schweizer Bank im Sumpf der Geldwäscherei für den Iran »

14:41 Uhr NZZ
Ein Gehäuse aus rezyklierten Lacoste-Poloshirts, ein Zifferblatt aus 67 einzeln gefertigten Platten: Was sich Schweizer Uhrenhersteller so alles einfallen lassen »

14
15
21
22
37
41
1
Nächster Jackpot: CHF 17'700'000

13
17
26
41
48
4
10
Nächster Jackpot: CHF 24'000'000

Aktueller Jackpot: CHF 1'399'959