Pressemitteilung
Schweiz präsidiert 2026 die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

31.12.2024, Zum dritten Mal nach 1996 und 2014 wird die Schweiz im Jahr 2026 den Vorsitz der OSZE innehaben. In einer stillen Wahl haben die Teilnehmerstaaten der Organisation die Schweiz gewählt. Bereits am 1. Januar 2025 übernimmt die Schweiz erste Leitungsfunktionen: Als Mitglied der Troika, die sich aus den Vorsitzländern 2024 (Malta), 2025 (Finnland) und 2026 (Schweiz) zusammensetzt, wird sie unter anderem für die Beziehungen mit den Mittelmeerstaaten zuständig sein. für den Arbeitsmarkt maximieren».

Am 30. Dezember 2024 hat der amtierende Vorsitzende der OSZE, der maltesische Aussenminister Ian Borg, die Wahl der Schweiz als Vorsitzland im übernächsten Jahr bekannt geben.

Die Schweiz übernimmt die Leitung der OSZE in einer Zeit, in der die Organisation aufgrund der geopolitischen Entwicklungen, aber auch wegen des militärischen Angriffs Russlands gegen die Ukraine, schwierige Zeiten durchlebt. Dass ein Teilnehmerstaat der OSZE gegen einen anderen Teilnehmerstaat Krieg führt, schränkt den Handlungsspielraum der Organisation stark ein. Die Schweiz unterstreicht mit der Übernahme des Vorsitzes, dass gerade in politisch schwierigen Zeiten Dialog und Zusammenarbeit mit allen Teilnehmerstaaten essenziell sind. Mehrere Teilnehmerstaaten hatten im Vorfeld die Schweiz für eine Kandidatur angefragt.

Die Leitung der OSZE wird üblicherweise von einer Troika sichergestellt, die sich aus dem vorausgehenden, dem aktuellen und dem nachfolgenden Vorsitzland zusammensetzt. Die Schweiz bildet 2025 deshalb gemeinsam mit Malta und Finnland die Troika und wird in diesem Jahr vorrangig für die Beziehungen zu den Mittelmeerstaaten ausserhalb der OSZE zuständig sein. Zu den Aufgaben der Troika gehören u.a. auch die Mitwirkung von Personalentscheiden.

Die OSZE mit Sitz in Wien ist mit ihren 57 Teilnehmerstaaten die weltweit grösste regionale Sicherheitsorganisation. Ihr Schwerpunkt ist es, Differenzen zu überwinden und Vertrauen aufzubauen. Die Schweiz gehört der OSZE seit 1973 an, als in Helsinki die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit (KSZE) ins Leben gerufen wurde. Sie wurde 1994 in Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) umbenannt.


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31.12.2024 | von Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

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Über Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA koordiniert und gestaltet im Auftrag des Bundesrats die Schweizer Aussenpolitik, verfolgt die aussenpolitischen Ziele, wahrt die Interessen des Landes und fördert Schweizer Werte. Departementsvorsteher ist seit dem 1. November 2017 Bundesrat Ignazio Cassis.

Das EDA verfügt über rund 170 sogenannte Aussenstellen rund um Globus. Zu diesen Aussenstellen zählen Botschaften, Konsulate, Kooperationsbüros und ständige Missionen bei internationalen Organisationen.

Die Zentrale des EDA befindet sich in Bern und gliedert sich in ein Generalsekretariat, ein Staatssekretariat und vier Direktionen.

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