Pressemitteilung
In Zürich lädt es sich am besten, St. Gallen fällt ab - Der TCS testet 40 Parkhäuser für E-Autos

Touring Club Suisse (TCS)

30.07.2025, E-Autofahrer, die ihr Fahrzeug in einem städtischen Parkhaus laden wollen, müssen ihre Auswahl mit Bedacht treffen. Der Test des TCS zeigt, dass die Unterschiede gross sind - sowohl unter den Städten wie auch zwischen den Parkhäusern in den Städten. Damit das Park-Erlebnis für E-Autos besser wird, braucht es einen Effort der Betreiber.

Wer mit dem Elektroauto in ein Parkhaus fährt, möchte sein Fahrzeug nach Möglichkeit während der Parkzeit gleich auch laden. Die Voraussetzungen für dieses Unterfangen sind aber längst nicht überall gleich gut. Der TCS hat einen umfangreichen Test durchgeführt und 40 Parkhäuser in den acht grössten Schweizer Städten unter die Lupe genommen. Die Bewertungskriterien umfassten die Anzahl Ladeplätze im Vergleich zu den übrigen Parkplätzen, die Information und Beschilderung, den Zahlungsprozess sowie der allgemeine Eindruck des Parkings. Pro Parkhaus gab es maximal 100 Punkte zu erreichen, wobei ab 80 Punkten das Prädikat "hervorragend" verliehen wurde.

Zürich vor Luzern und Bern

Im Städteranking zeigt sich mit Zürich eine klare Siegerin. Die getesteten Parkhäuser erreichten einen Schnitt von 73,32 Punkten. So erstaunt es nicht, dass die Parkings Hohe Promenade, Urania und Opéra im Gesamtranking ein rein zürcherisches Podest bilden. Sie bieten ausreichend Ladeplätze, eine verständliche Wegführung und zugängliche Ladelösungen. Positiv ist, dass die Ladestationen über Ladekabel verfügen. Insgesamt bieten 10 der 40 getesteten Parkings diesen Mehrwert. Auch in Luzern überzeugt die Ladeinfrastruktur in den Parkhäusern. Die sechs getesteten Parkhäuser holen im Schnitt knapp 70 Punkte - ebenfalls Prädikat "sehr empfehlenswert".

Enttäuschendes City West in Bern

An dritter Stelle klassiert sich Bern mit knapp 60 Punkten. Die Ladeinfrastruktur in der Bundesstadt ist eigentlich gut, allerdings zieht das Parking City West den Schnitt arg runter. Das Parkhaus in Bahnhofsnähe rangiert auf dem letzten Platz des Rankings. Nur gerade eine Ladestation wird im Internet angekündigt, beim Test war sie allerdings nicht auffindbar - Prädikat "nicht empfehlenswert".

St. Gallen hat noch Luft nach oben

Das Schlusslicht der acht getesteten Städte belegt St. Gallen. In der Ostschweizer Metropole überzeugt einzig das Parking Neumarkt. Bei den anderen getesteten Parkhäusern hat es nicht mehr als zwei oder vier Ladeplätze, was kaum der Nachfrage entspricht. Dazu kommt, dass mehrere Parkhäuser in St. Gallen gar keine Ladeplätze zur Verfügung stellen.

Hier besteht Handlungsbedarf

Der TCS- Test zeigt, dass in den meisten Parkhäusern in den Schweizer Städten Lademöglichkeiten vorhanden sind. Allerdings braucht es deutlich mehr, wenn man sich am Bestand von 4 Prozent Elektroautos orientiert (Quelle Bundesamt für Statistik). Handlungsbedarf gibt es auch beim Zahlungsvorgang. Für Gelegenheitsnutzer oder Touristen darf die Bezahlung nicht zu einem Ding der Unmöglichkeit werden. Bezahlmethoden wie Twint oder Kreditkarte (ohne App-Zwang oder Umweg über einen QR-Code) sollten überall möglich sein. Die Parking-Betreiber sollten ausserdem bereits bei der Einfahrt signalisieren, ob die Ladestationen frei sind. Es wäre ausserdem wünschenswert, wenn die Städte im Internet eine Übersicht der Ladestationen in den jeweiligen Parkhäusern zur Verfügung stellen würden.

Pressekontakt:

Marco Wölfli, Mediensprecher TCS

Tel. 058 827 34 03 | marco.woelfli@tcs.ch

30.07.2025 | von Touring Club Suisse (TCS)

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Über Touring Club Suisse (TCS)

Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.

Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.

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