Pressemitteilung
Verstärkte Unterstützung für Pflegefamilien ab 2026

Kantonale Verwaltung Neuenburg

06.01.2026, Ab dem 1. Januar 2026 werden neue konkrete Massnahmen zur Verbesserung und Stärkung der Unterstützung von Pflegefamilien umgesetzt. Dieses System wird ihren Beitrag noch stärker würdigen. Der Kanton Neuenburg plant ausserdem, rund 15 weitere Pflegefamilien zu gewinnen, um sein derzeitiges Netzwerk von 85 Pflegefamilien zu ergänzen.

Pflegefamilien nehmen Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 18 Jahren auf, um ihnen ein sicheres und liebevolles Zuhause zu bieten, ihre Entwicklung zu fördern und die Bindung zur Herkunftsfamilie aufrechtzuerhalten, wobei ihre Lebensgeschichte respektiert wird. Die Unterbringung kann kurz-, mittel- oder langfristig erfolgen. Pflegefamilien erhalten finanzielle Unterstützung vom Staat.

Eine wertvollere Investition

Im Bewusstsein der menschlichen und sozialen Bedeutung des Engagements von Pflegefamilien hat der Staatsrat kürzlich mehrere konkrete Massnahmen zur Stärkung der Unterstützung für diese Familien verabschiedet.

Daher werden ab dem 1. Januar 2026 folgende Verbesserungen umgesetzt:

Die tägliche Aufwandsentschädigung für Pflegefamilien wird von 47 auf 51 Franken erhöht; Die Urlaubskosten des Kindes können übernommen werden; Für die erste Phase der Aufnahme können auch spezielle Fördermittel für die Erstausstattung (Möbelset) gewährt werden.

Diese Entwicklungen spiegeln den klaren Wunsch der kantonalen Behörden wider, das Engagement der Pflegefamilien besser anzuerkennen und ihnen verbesserte Rahmenbedingungen zu bieten, damit sie ihre wichtige Aufgabe bestmöglich erfüllen können.

Fünfzehn neue Familien gesucht

Ende November 2025 waren 85 zugelassene Familien registriert, wodurch folgende Unterbringungen möglich waren:

25 Kinder wurden von einer Familie aufgenommen, zwischen der Familie und Kind keine familiären Bindungen bestanden; 14 Kinder wurden als vorübergehende Pflegefamilien aufgenommen, und zwar für einige Tage im Monat als Ersatz für ihre Herkunftsfamilie, eine andere Pflegefamilie oder eine spezialisierte Bildungseinrichtung; 37 Kinder wurden von einer Pflegefamilie aufgenommen, die als „intrafamilial“ bezeichnet wird, wenn zwischen dem aufgenommenen Kind und der Pflegefamilie eine erweiterte Verbindung (familiär oder anderweitig) besteht. Nach dem aktuellen Bedarf des Kinderschutzamtes würden heute etwa fünfzehn zusätzliche Pflegefamilien benötigt.

Partnerschaft mit dem Roten Kreuz zur Rekrutierung, Ausbildung, Unterstützung und Vernetzung

In diesem Sinne der Unterstützung hat das Rote Kreuz Neuenburg im Rahmen eines kantonalen Mandats ein Ausbildungsprogramm für das Jahr 2026 entwickelt, das Pflegefamilien unterstützen soll.

Diese in enger Abstimmung mit ihren Bedürfnissen konzipierten Schulungen ergänzen die anderen Unterstützungsangebote des Roten Kreuzes Neuenburg (Supervisionen, Diskussionsgruppen und Unterstützung durch Kinderkrankenschwestern oder sozialpädagogische Assistenten) und zielen darauf ab, ihre Fähigkeiten zu stärken und sie in ihrem manchmal anspruchsvollen Alltag zu unterstützen.

Zum Ende dieses Jahres möchten der Kanton Neuenburg und seine Partner den Pflegefamilien ihren Dank und ihre Anerkennung für ihr Engagement für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen aussprechen.

Tagtäglich öffnen diese Familien ihre Häuser und Herzen, um Kindern, die oft von schwierigen Lebenserfahrungen geprägt sind, ein sicheres, fürsorgliches und stabiles Umfeld zu bieten. Indem sie ihnen Stabilität, ein offenes Ohr und Zuneigung schenken, tragen sie dazu bei, ihr Selbstvertrauen wiederherzustellen, ihnen Sicherheit zu geben und ihre Zukunft zu gestalten. Ihre unverzichtbare Rolle ist ein grundlegender Bestandteil des Kinderschutzsystems.


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Ursprünglich wurde dieser Artikel am 18.12.2025 auf der Webseite des Kanton Neuenburg veröffentlicht.

06.01.2026 | von Kantonale Verwaltung Neuenburg

--- ENDE Pressemitteilung Verstärkte Unterstützung für Pflegefamilien ab 2026 ---


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Über Kantonale Verwaltung Neuenburg

Archäologische Funde legen Zeugnis davon ab, dass das Gebiet entlang des Neuenburgersees und des Jurasüdfusses bereits Jahrhunderte vor den Römern von Megalithkulturen und keltischen Stämmen besiedelt war. Nach dem spektakulären Fund des 'Gold der Helvetier' im Neuenburger Vorort La Tène wurde sogar eine Epoche der keltischen Kultur nach dem Fundort benannt (La-Tène-Zeit).

Auf Höhe des A5-Tunnels in Hauterive, östlich von Neuenburg (Neuchatel), liegt der Park 'Laténium', der an die Stelle des 'Musée cantonal d´archéologie' getreten ist und latenezeitliche Funde zeigt. Der Pré de Riva, ein weiterer Archäologischer Park liegt auf der südlichen Seite des Sees, nur etwa 26 km entfernt im Kanton Freiburg. Es ist die rekonstruierte Pfahlbausiedlung von Gletterens, bei Vallon.

Die Stadt Neuchâtel besitzt viele Attribute: einen See wie aus dem Bilderbuch, einen historischen Stadtkern, lebendige Fussgängerzonen mit unzähligen Restaurants, Bistrots und Terrassencafés, einen authentischen Markt mit bodenständigen Produkten, aussergewöhnliche Museen und trendige Nächte.

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