Pressemitteilung
Drogen legalisieren - aber wie? Über einen sinnvollen und zeitgemässen Umgang mit Substanzen - mit Ruth Dreifuss
Bildrechte: Photobastei Zürich
12.01.2026, Der Konsum psychoaktiver Substanzen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wird aber von der Öffentlichkeit weiter tabuisiert und vom Staat immer noch kriminalisiert. Wir ergründen zukunftsweisende Wege hin zu einem sinnvolleren Umgang mit Substanzen. Michael Herzig unterhält sich mit Frank Zobel und Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss.
Seit den 90er-Jahren basiert der staatliche Umgang mit Drogen auf dem Vier-Säulen-Modell: Prävention, Therapie, Schadensminderung und Repression. Was zu Platzspitz-Zeiten einen Meilenstein bedeutete, ist heute nicht mehr zeitgemäss. Der Konsum von Substanzen ist für viele Menschen ein normaler Teil ihres Lebens geworden. Aber die Politik tut immer noch so, als ob Substanzkonsum direkt in die soziale Verwahrlosung führen würde. Wie also muss eine Drogenpolitik der Zukunft gestaltet sein, die allen Menschen gerecht wird?
Die ersten drei Säulen der Drogenpolitik bleiben unbestritten: Präventionsarbeit ist wichtig und suchtkranke Menschen brauchen weiterhin Unterstützung und Therapie. Repression und Strafverfolgung schadet aber mehr, als sie nützt. Sie hält einen Schwarzmarkt und damit illegale Strukturen aufrecht, welche die anderen drei Säulen und die Gesundheit der Konsumierenden in verheerendem Masse untergraben. Statt schädlicher Repression brauchen wir eine sinnvolle Regulation. Aber wie soll diese aussehen?
Zusammen mit Expert*innen erarbeiten und skizzieren wir eine Auslegeordnung für einen zeitgemässen Umgang mit psychoaktiven Substanzen. 2026 werden wir die verschiedenen Aspekte und Themen in weiteren Veranstaltungen vertiefen.
Podiumsteilnehmer*innen:
Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss ist Mitglied der Weltkommission für Drogenpolitik. Frank Zobel ist Vize-Direktor bei Sucht Schweiz. Beide sind in einem Pilotprojekt für den legalen Verkauf von Cannabis engagiert und unterhalten sich mit Michael Herzig, Dozent für Soziale Arbeit an der ZHAW.
Moderation: Stefanie Pfändler
Aufzeichnung
Die Aufzeichnung der integralen Veranstaltung ist am Folgetag ab
12.00 Uhr über unseren
Substanzen jetzt.
Psychoaktive Substanzen sind wieder in aller Munde. Es herrscht geradezu ein Hype um Psychedelika – nicht nur als Freizeit- und Partydrogen. Sie erleben auch eine Renaissance als neue und wirksame therapeutische Mittel gegen Depressionen, Sucht, Angst-, Traumafolgestörungen sowie in der Sterbebegleitung. Die Veranstaltungsreihe «Substanzen jetzt.» beleuchtet Psychedelika aus verschiedenen Blickwinkeln. Expert:innen aus Medizin, Psychotherapie, Philosophie, Soziologie sowie Untergrund-Pionier:innen und User:innen geben Auskunft. Wie funktioniert Microdosing? Wie wirken Psychedelika in der Therapie? Gibt es wirklich «bad trips»? Welchen Effekt haben diese Substanzen in der zweiten Lebenshälfte? Oder gar am Lebensende? Was bedeutet Bewusstseinserweiterung? Und wie sähe eine vernünftige Gesetzgebung aus? Um diese Fragen geht es in «Substanzen jetzt.»
Eine
Veranstaltungsreihe der
Medienkontakt:
Romano Zerbini
Verein PhotoCreatives / Photobastei
Sihlquai
125
8005 Zürich
email:
T +41 44
240 22 00
M +41 79 220 09 84
--- ENDE Pressemitteilung Drogen legalisieren - aber wie? Über einen sinnvollen und zeitgemässen Umgang mit Substanzen - mit Ruth Dreifuss ---
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Über Photobastei Zürich
Die Photobastei: Das Haus der Fotografie im Herzen von Zürich Die Photobastei vereint auf zwei Stockwerken museale Ausstellungen mit dem Können der Berufsfotografie und der Leidenschaft für Fotografie. Diese Quadratur des Kreises macht sie zu einem Laboratorium der gegenseitigen Befruchtung mit einer einzigartigen, offenen Atmosphäre – mitten in der Stadt am Limmatplatz!
Auch die Bar ist nicht in erster Linie die Aufforderung zum Konsum, sondern die Einladung zur Auseinandersetzung. Hier trifft man sich und tauscht sich aus. Hier lässt man sich von über 1000 Fotobücher inspirieren, geniesst einen Bilderabend, einen Vortrag, die vielen Vernissagen oder auch eines der zahlreichen Konzerte. Die kleine Bühne bricht bewusst mit dem Monolog ex cathedra, fordert auf zum Dialog und kreiert zuweilen auch Tumulte im Kampf um die vorläufige Deutungshoheit unserer Weltbilder. Lassen auch Sie sich inspirieren!
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
Quellen:
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