Pressemitteilung
Weltkrebstag: Für mehr Menschlichkeit in der Krebsversorgung

Krebsliga Schweiz
Bildrechte: Krebsliga Schweiz

26.01.2026, Am Weltkrebstag, 4. Februar, macht sich die Krebsliga für mehr Menschlichkeit in der Krebsversorgung stark. Denn hinter jeder Krebsdiagnose steht eine Person mit ihrer besonderen Lebensgeschichte. Politisch verlangt die Krebsliga drei klare Massnahmen, damit in der Schweiz niemand den Weg mit Krebs allein gehen muss.

Trotz grosser medizinischer Fortschritte steckt die Krebsversorgung in einer tiefen menschlichen Krise», schrieb kürzlich die Kommission der Fachzeitschrift Lancet Oncology. Demnach drängen technologische Innovationen die grundlegenden Bedürfnisse nach Empathie, Beziehung, Würde und psychosozialer Hilfe immer weiter zurück. Auch die Union für International Cancer Control (UICC) fordert zum Weltkrebstag eine Krebsversorgung, die den Menschen und nicht nur die Krankheit sieht. Dieser Ansatz berücksichtigt die private Situation Betroffener, achtet ihre Lebenserfahrung und befähigt sie und ihr Umfeld, sich aktiv an Entscheidungen zu beteiligen.

Politische Forderungen zum Weltkrebstag

Für eine humane Krebsversorgung braucht es auch politische Veränderungen. Noch sind zu viele Menschen mit den Schwierigkeiten ihrer Krebserkrankung allein. Die Krebsliga nennt drei Bereiche, in denen in der Schweiz dringend etwas geschehen muss. Es braucht psychosoziale Beratung und Unterstützung für Betroffene und Angehörige, koordinierte Programme für Cancer Survivors sowie eine bessere Finanzierung der Palliative Care. Am Weltkrebstag am 4. Februar 2026 startet die Krebsliga in der ganzen Schweiz eine Kampagne. Sie zeigt Menschen, die genau mit diesen Themen konfrontiert sind. Damit macht sie die Realität von echten Menschen mit echten Emotionen in der Öffentlichkeit sichtbar.

Hilfe, die über die medizinische Behandlung hinausgeht

Die Krebsliga arbeitet dort, wo Menschen Unterstützung brauchen und die Versorgung Lücken zeigt: Die Fachpersonen der Krebsliga informieren und beraten bei psychoonkologischen, sozialen, rechtlichen und finanziellen Fragen rund um Krebs. Sie nehmen sich Zeit, Betroffenen und Angehörigen auf Augenhöhe zu begegnen. Sie stehen zur Seite, wenn die Krebsdiagnose das Leben auf den Kopf stellt. Mit Angeboten wie dem Informations- und Beratungsangebot KrebsInfo, den Beratungen in den regionalen und kantonalen Krebsligen oder der Peerplattform. Niemand soll den Weg mit Krebs allein gehen.

Kontakt
Medienstelle Krebsliga Schweiz
Effingerstrasse 40
CH-3001 Bern
T +41 31 389 93 31
www.krebsliga.ch 

26.01.2026 | von Krebsliga Schweiz

--- ENDE Pressemitteilung Weltkrebstag: Für mehr Menschlichkeit in der Krebsversorgung ---


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Über Krebsliga Schweiz

Die Krebsliga ist eine nationale gemeinnützige Organisation, die gegen Krebs kämpft und Betroffene und Angehörige unterstützt. Sie ist als Verband organisiert und konfessionell und politisch neutral. Die Krebsliga besteht aus 18 kantonalen und regionalen Ligen sowie aus der Dachorganisation, der Krebsliga Schweiz.

Krebs: heute wirkt die Krankheit nicht mehr so bedrohlich wie noch vor zehn Jahren. Die Behandlungsmöglichkeiten werden laufend besser, die Hoffnung wächst. Die Betroffenen nehmen ihr Schicksal in die Hand, und die Wirksamkeit der Krebsprävention ist unbestritten.

Für eine Welt, in der weniger Leute an Krebs erkranken. Das ist möglich, wenn die Menschen einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmässiger Bewegung pflegen.

Für eine Welt, in der weniger Menschen an den Folgen von Krebs leiden. Auch das ist möglich: Heute lassen sich Schmerz und körperliches Leiden beeinflussen.

Für eine Welt, in der Betroffene und ihre Angehörigen in allen Phasen der Krankheit und im Sterben Zuwendung und Hilfe erfahren.

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