Pressemitteilung
Test von familientauglichen Elektroautos auf Langstrecken mit deutlichen Unterschieden

Touring Club Suisse (TCS)
Bildrechte: Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero - TCS

27.01.2026, Ein Vergleich von 14 familientauglichen Elektroautos auf einem Prüfstand bei einer Durchschnittstemperatur von 0 °C zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Modellen, sobald es um lange Fahrten im Winter geht. Die Simulation einer Langstreckenfahrt über 580 Kilometer verdeutlicht, dass sich reale Reichweite, Verbrauch und Schnellladeleistung je nach Fahrzeug nicht einheitlich entwickeln - mit konkreten Auswirkungen auf die Anzahl der Stopps und die gesamte Reisedauer.

Um die Fahrzeuge objektiv zu vergleichen, wurde die Strecke auf dem Prüfstand anhand einer realen Autobahnroute nachgebildet, inklusive Topografie, Geschwindigkeitswechseln und Verkehrsbedingungen. Anschliessend wurden die Ergebnisse anhand von drei Kriterien bewertet: erzielte Reichweite, in 20 Minuten Schnellladen gewonnene Reichweite sowie Energieverbrauch.

Reichweite: Einige Modelle setzen sich klar ab

Im Test erzielte der Audi A6 Avant e-tron performance das beste Gesamtergebnis und erreichte 441 Kilometer mit nur einem Ladehalt. Die bestplatzierten Modelle zeigen, dass eine lange Winterfahrt mit wenigen Stopps möglich ist: Der Audi A6 Avant e-tron und der Smart #5 Premium gehören zu den wenigen Fahrzeugen, die das Ziel mit nur einem 20-minütigen Ladestopp erreichen konnten.

Am anderen Ende des Feldes finden sich Modelle mit deutlich kürzerer Reichweite. Der Volvo EX90 Twin Motor AWD belegt eine der hinteren Positionen, während der BYD Sealion 7 Excellence AWD das schwächste Resultat erzielte: Trotz grosser Batteriekapazität blieb er bei den vorherrschenden Bedingungen unter 300 Kilometer Reichweite, was häufigere oder längere Stopps erforderlich macht.

Verbrauch: Effizienz wird zum Schlüsselfaktor

Die Unterschiede beim Verbrauch erklären einen wesentlichen Teil der beobachteten Reichweitenabweichungen. An der Spitze überzeugt der Tesla Model Y mit der besten Effizienz im Test und einem Verbrauch von 22,2 kWh/100 km - trotz Allradantrieb und SUV-Format. Der Audi A6 Avant e-tron performance folgt mit 23,2 kWh/100 km, was direkt zu seiner starken Gesamtleistung beiträgt.

Am unteren Ende des Rankings wirkt sich ein hoher Verbrauch stark negativ aus. Der Volvo EX90 Twin Motor AWD fällt mit 31,6 kWh/100 km auf, und der BYD Sealion 7 Excellence AWD übersteigt sogar 35 kWh/100 km - ein Wert, der die nutzbare Reichweite unter Winterbedingungen deutlich reduziert.

Schnellladen: Mehr Kilometer in kurzer Zeit machen den Unterschied

Auf Langstrecken wird Schnellladen zum entscheidenden Hebel, um die gesamte Reisezeit zu reduzieren. Das führende Modell, der Audi A6 Avant e-tron performance, profitiert von einer 800-Volt-Architektur und gewinnt 300 Kilometer Reichweite in 20 Minuten zurück - der beste Wert im Vergleich bei der in kurzer Zeit nachgeladenen Reichweite.

Der Vergleich zeigt, dass nicht alle Modelle in derselben Liga spielen: Fahrzeuge mit 800V-Technologie haben einen klaren Vorteil, wenn es erforderlich ist, viele Kilometer in kurzer Zeit abzuspulen.

Doch es kommt nicht nur auf die maximale Ladeleistung an: Tesla und Volkswagen zeigen, dass hohe Effizienz und eine gute Ladeleistung ebenfalls sehr gute Resultate ermöglichen - auch ohne 800-Volt-Architektur. Der Volkswagen ID.7 Tourer Pro, der zu den besten Modellen zählt, steht für dieses Gleichgewicht: knapp hinter dem Tesla Model Y und vor dem Smart #5 Premium.

Ein Ranking, das nicht vom "Premiumniveau" abhängt

Der Vergleich macht deutlich, dass Top-Ergebnisse im Winter nicht automatisch vom Marktsegment eines Fahrzeugs abhängen. Mehrere Modelle im oberen Bereich kombinieren einen kontrollierten Verbrauch mit effizientem Laden, während andere, grössere und schwerere Fahrzeuge trotz grosser Batteriekapazität durch mangelnde Effizienz zurückgeworfen werden.

Methodik des Vergleichs

Die 14 getesteten Fahrzeuge stammen von 14 verschiedenen Marken und wurden unter familientauglichen, vollelektrischen Modellen mit hoher WLTP*-Reichweite (mindestens 500 Kilometer) sowie alltagstauglicher Vielseitigkeit für den Familiengebrauch ausgewählt.

Der Test wurde auf einem Prüfstand bei einer Durchschnittstemperatur nahe 0 °C durchgeführt, basierend auf einer Strecke von rund 580 Kilometern, die eine reale Autobahnroute mit Topografie, Verkehr und Geschwindigkeitswechseln nachbildet. Nach der Reichweitenmessung wurden die Fahrzeuge an einer Schnellladestation mit hoher Leistung geladen, um die Ladeperformance sowie die in 20 Minuten gewonnene Reichweite zu ermitteln (ausgehend von 10 Prozent Ladezustand). Die Schlussbewertung kombiniert drei Kriterien: erzielte Reichweite, in 20 Minuten Schnellladen gewonnene Reichweite sowie Energieverbrauch.

* Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure. Gemischtes Fahrprofil mit Stadt, Landstrasse und Autobahn, durchgeführt auf dem Prüfstand bei 23 °C und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 46 km/h.

Eine Ladestation mit TCS eCharge finden

Unterwegs ermöglicht die App TCS eCharge, Ladestationen in ganz Europa einfach zu finden und direkt zu bezahlen. Sie bietet Zugang zu den wichtigsten Ladenetzwerken in der Schweiz und in Europa - ohne Abonnementgebühren und ohne Grundgebühren. Die Bezahlung erfolgt in der App per Kreditkarte. Die Inhaberinnen und Inhaber einer TCS Mastercard profitieren zusätzlich von 5 Prozent Rabatt bei jedem Ladevorgang.

Pressekontakt:

Marco Wölfli, Mediensprecher TCS

Tel. 058 827 34 03 | marco.woelfli@tcs.ch

27.01.2026 | von Touring Club Suisse (TCS)

--- ENDE Pressemitteilung Test von familientauglichen Elektroautos auf Langstrecken mit deutlichen Unterschieden ---


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Über Touring Club Suisse (TCS)

Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.

Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.

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