Pressemitteilung
Fahren auf Schnee und Eis: Training für mehr Kontrolle
Bildrechte: Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero - TCS
03.02.2026, In diesem Jahr können sich die winterlichen Bedingungen auf den Strassen als trügerisch erweisen. Zwischen Tauperioden und Kältewellen mit Schneefall müssen Autofahrerinnen und Autofahrer am Steuer ein hohes Mass an Anpassungsfähigkeit zeigen. Mit den Februarferien werden zahlreiche Reisen im ganzen Land erwartet, insbesondere in Richtung Bergregionen, wo Lenkerinnen und Lenker mit verschneiten oder vereisten Fahrbahnen konfrontiert werden können. Bis Ende Februar bietet der TCS Winterfahrkurse an - eine Gelegenheit, Vertrauen zu gewinnen und Unfälle zu vermeiden.
In diesem Winter waren die Verkehrsbedingungen auf den Schweizer Strassen besonders wechselhaft. Nebel, sonnige Tauphasen, Schneefälle und vereiste Fahrbahnen wechselten sich ab und zwangen die Autofahrenden zu erhöhter Vorsicht. Unter winterlichen Bedingungen kann man selbst mit angepasster Ausrüstung schnell in Schwierigkeiten geraten. Fahrfehler sind häufig: Unangepasste Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand zählen zu den verbreitetsten Ursachen. "Die meisten Menschen vergessen, dass Schnee den Bremsweg erheblich verlängert, erklärt Adrian Suter, Leiter Bildung und Entwicklung beim Touring Club Schweiz. Viele Fahrerinnen und Fahrer wissen nicht, wie sie reagieren sollen, wenn ihr Fahrzeug ins Schleudern gerät."
Spezialisierte Zentren für Training unter realen Bedingungen
Angesichts dieser anspruchsvollen Bedingungen hilft ein Training in sicherer Umgebung, die richtigen Reflexe zu entwickeln und risikoreiche Situationen besser vorauszusehen. Ergänzend zu den fünfzehn ganzjährig zugänglichen Fahrtrainingszentren in der Schweiz führt der TCS während der Wintersaison in zwei Zentren spezielle Kurse für das Fahren auf Schnee und Eis durch. Diese liegen in den Bergen: eines in Zernez im Kanton Graubünden, das andere in Bourg-St-Pierre im Kanton Wallis. Bis Ende Februar kann dort unter realen Bedingungen ein Winterfahrtraining absolviert werden.
Von trockenem Schnee bis zu Eis
Diese Höhenanlagen sind speziell für das Fahren auf Schnee und Eis ausgelegt. Sie verfügen über präparierte Pisten, die verschiedene winterliche Situationen in einer kontrollierten und sicheren Umgebung nachstellen. Je nach Temperaturen und Wetterentwicklung können die Trainingsflächen von festem Schnee zu Eis übergehen und so Bedingungen bieten, wie sie auf Bergstrassen auftreten können. Diese Standorte ermöglichen den Autofahrenden, unter Aufsicht erfahrener Instruktoren sicher zu üben.
Ziel: Unfälle verhindern
Die in diesen Zentren angebotenen Winterfahrtrainings verfolgen das Hauptziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu verhindern. Die Teilnehmenden lernen, das Verhalten ihres Fahrzeugs unter schwierigen Bedingungen besser zu verstehen und richtig zu reagieren. Die Ausbildung beginnt mit einer Wiederholung der physikalischen Grundlagen des Fahrens, gefolgt von praktischen Übungen wie Notbremsungen, Slalom mit Gewichtsverlagerung oder Ausweichmanövern auf rutschigen Oberflächen. Diese Übungen helfen, die Fahrzeugkontrolle zu verbessern, die Geschwindigkeit anzupassen und Sicherheitsabstände richtig einzuschätzen. Besonderes Augenmerk wird auch auf Komfort und Fahrfreude gelegt, damit winterliche Bedingungen mit mehr Vertrauen gemeistert werden können.
TCS Winterfahrtrainings
- Ein Kurstag "Schnee & Eis" kostet ab 420 Franken (für TCS Mitglieder CHF 380) inklusive Verpflegung.
- Der Kurs muss mit dem eigenen Fahrzeug absolviert werden. Winterpneus sind Pflicht. Spikes und Schneeketten sind nicht erlaubt.
- Winterkursorte sind Zernez/GR und Bourg-St-Pierre/VS
- Termine:
Winterfahrtrainings "Schnee & Eis" - TCS Schweiz
Pressekontakt:
Vanessa Flack, Mediensprecherin TCS
Tel. 058 827 34 41
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Über Touring Club Suisse (TCS)
Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.
Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.
Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.
Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.
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Mike Schärer neu als HR-Chef in der Geschäftsleitung von localsearch localsearch, 03.02.2026 Switch verwaltet weiterhin die Internet-Domain .ch Bundesamt für Kommunikation BAKOM, 03.02.2026 Fahren auf Schnee und Eis: Training für mehr Kontrolle Touring Club Suisse (TCS), 03.02.2026 |
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