Pressemitteilung
Gemeinsam gegen Neophyten: Tauschaktion zeigt Wirkung

Kantonale Verwaltung Uri

10.02.2026, Mit einer breiten Beteiligung der Bevölkerung und der engen Zusammenarbeit zahlreicher Partner ist die Neophyten-Tauschaktion im Kanton Uri erfolgreich abgeschlossen worden. Über 2'300 einheimische Pflanzen fanden ihren Weg in Urner Gärten und ersetzten invasive Arten - ein sichtbarer Beitrag zur Förderung der Biodiversität.

Die Neophyten-Tauschaktion im Kanton Uri ist erfolgreich abgeschlossen. Rund 250 Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer haben sich an der Aktion beteiligt und damit ein starkes Zeichen für die Förderung der Biodiversität gesetzt. Insgesamt wurden über 2'300 einheimische Pflanzen abgegeben und zahlreiche invasive Arten aus Hausgärten entfernt.

Starke Partner bringen Wirkung

«Der Erfolg dieser Aktion zeigt, was möglich ist, wenn Verwaltung, Fachstellen, Organisationen und Bevölkerung gemeinsam handeln», betonte Landammann und Regierungsrat Christian Arnold am kleinen Abschlussanlass vom Freitag. Entscheidend sei das partnerschaftliche Engagement vieler Beteiligter gewesen: Die Initiative des Amts für Umwelt, die Mitarbeit des Amts für Forst und Jagd, die Unterstützung der Forstbetriebe und Gartenbaufirmen sowie die Beiträge der Korporationen Uri und Ursern hätten zusammen die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung geschaffen. Ein Engagement wurde mehrfach verdankt: Die Dätwyler-Stiftung hat mit einer grosszügigen Förderung die Finanzierung dieses Umweltprojekts möglich gemacht. Das Team der Stiftung legte an einem Vormittag auch selbst Hand an und hat aktiv Säcke mit Neophyten gefüllt.

Die Tauschaktion unter der Projektleitung von Beat Zgraggen vom Amt für Umwelt verfolgte das Ziel, invasive Neophyten in Hausgärten zu reduzieren und gleichzeitig die Pflanzung standortgerechter, einheimischer Arten zu fördern. Die Teilnehmenden konnten zwischen verschiedenen Angeboten wählen – von der kostenlosen Abgabe einheimischer Pflanzen über Beratung bis hin zur fachgerechten Entfernung problematischer Pflanzenarten und anschliessender Neubepflanzung. Besonders beliebt war das Paket «Eigenarbeit», bei dem Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer selber aktiv wurden und passende Pflanzen erhielten.

Bewusstsein der Bevölkerung geweckt

Insgesamt wurden mehr als 2'300 einheimische Sträucher und Bäume gepflanzt. Gleichzeitig konnten zahlreiche invasive Arten wie Kirschlorbeer, Sommerflieder, Goldrute oder Hanfpalmen entfernt und fachgerecht entsorgt werden. «Die grosse Beteiligung zeigt, dass das Bewusstsein für die Problematik invasiver Pflanzen deutlich gewachsen ist», sagte Lorenz Jaun, Vorsteher des Amts für Umwelt. «Viele Teilnehmende haben die Gelegenheit genutzt, ihre Gärten ökologisch aufzuwerten und damit einen direkten Beitrag zur Biodiversität im Kanton Uri zu leisten.»

Die Aktion hat zudem gezeigt, dass praktische Unterstützung und konkrete Angebote besonders wirksam sind, um Veränderungen anzustossen: Beratung, Pflanzenabgabe und fachliche Begleitung ermöglichten es vielen Haushalten, bestehende Neophytenbestände gezielt zu ersetzen und langfristig standortgerechte Lösungen umzusetzen. Gleichzeitig konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, wie Sensibilisierungsmassnahmen künftig noch stärker mit konkreten Handlungsangeboten verbunden werden können.

Der Kanton Uri dankt allen Beteiligten – insbesondere den engagierten Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern, der Dätwyler-Stiftung, den forstlichen Fachbetrieben, den Korporationen sowie den unterstützenden Partnerorganisationen – für ihren wichtigen Beitrag zum gemeinsamen Erfolg.


Medienkontakt:
Lorenz Jaun
Vorsteher Amt für Umwelt
+41 79 320 96 34
lorenz.jaun@ur.ch

10.02.2026 | von Kantonale Verwaltung Uri

--- ENDE Pressemitteilung Gemeinsam gegen Neophyten: Tauschaktion zeigt Wirkung ---


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Kantonale Verwaltung Uri

Das Tal Uri wurde 853 von Ludwig dem Deutschen der von ihm gestifteten Fraumünsterabtei zu Zürich geschenkt. Dadurch gelangte Uri unter die Gewalt der Reichsvogtei von Zürich. Nach dem Aussterben der Zähringer, welche dieselbe besessen hatten (1218), verlieh Friedrich II. die hoheitlichen Rechte über Uri den Habsburgern; aber schon 1231 erwirkten sich die Urner von seinem Sohn König Heinrich VII. die Reichsunmittelbarkeit, welche ihnen 1274 auch von Rudolf von Habsburg bestätigt wurde.

Uri fasziniert durch seine Vielseitigkeit - von den milden Ufern des Urnersees über schmucke Dörfer bis hinauf zu den majestätischen Bergspitzen ist es hier meist nicht mehr als ein Katzensprung.

Ebenso vielfältig wie die Landschaft ist das Urner Freizeit- und Ferienangebot. Rund um den Urnersee liegt ein wahres Paradies an Sport- und Wandermöglichkeiten. Oder lassen Sie sich von der imposanten Berglandschaft verzaubern.

In Uri finden Sie alles, was Sie sich für erlebnisreiche Ferientage wünschen: Berge und Seen, Sport und Spass, gemütliche Hotels und heimelige Gasthöfe, Ruhe und Erholung - und vor allem aufgestellte Leute, die Sie gerne verwöhnen, damit Sie sich in den Urner Ferienorten so richtig wohl fühlen.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
Swiss-Press.com    HELP.ch




Offizielle News-Partner:
News aktuell

Swiss Press




Facebook X (früher Twitter) Instagram LinkedIn YouTube

TOP NEWS - powered by Help.ch

Das Bau- und Verkehrsdepartement bereitet die Fasnacht 2026 vor Kantonale Verwaltung Basel Stadt, 10.02.2026

Starke Leistungen bei den School Dance Awards 2026 Kantonale Verwaltung Basel Land, 10.02.2026

Gemeinsam gegen Neophyten: Tauschaktion zeigt Wirkung Kantonale Verwaltung Uri, 10.02.2026

NEWSTICKER - 11.02.2026
03:41 Uhr 20min
Verdächtiger im Fall Nancy Guthrie festgenommen »

03:20 Uhr SRF
Auf dem US-Sender Fox Business – Trump lässt sich erneut über die Schweiz aus »

03:12 Uhr Blick.ch
Opfer-Mütter über das Inferno von Crans-Montana: «Sie hat alles gesehen» »

20:52 Uhr Espace Wirtschaft
Faktencheck zur Klimafonds-Initiative: Fortschritt mit Frage­zeichen: Wo die Schweiz beim Klima­schutz wirklich steht »

15:11 Uhr NZZ
Wirtschaftsministerin Reiche will den Ausbau der erneuerbaren Energien neu regeln »

30
33
35
36
37
38
6
Nächster Jackpot: CHF 9'400'000

10
13
20
23
24
6
11
Nächster Jackpot: CHF 36'000'000

Aktueller Jackpot: CHF 1'213'199