Pressemitteilung
Sean Müller wird Delegierter Bundespolitik des Städteverbands

Schweizerischer Städteverband
Bildrechte: Schweizerischer Städteverband

11.02.2026, Mit Sean Müller als Delegierter Bundespolitik verstärkt der Schweizerische Städteverband die Interessenvertretung der Städte auf nationaler Ebene. Im Zentrum seiner Tätigkeit stehen dabei die vertiefte Zusammenarbeit mit den grossen Städten und die Bearbeitung spezifischer urbaner Themen insbesondere in den Bereichen Klima, Mobilität, Wohnen.

Rund drei Viertel der Schweizer Bevölkerung leben im urbanen Raum, wo 84% der Wirtschaftsleistung unseres Landes erbracht werden. Damit diese urbane Schweiz in Bundesbern gehört wird, verstärkt der Städteverband seine Interessenvertretung. Sean Müller wird ab sofort als Delegierter Bundespolitik die Interessen der Städte auf nationaler Ebene mitvertreten und den Auftritt der urbanen Schweiz verstärken. Er wird innerhalb der Verbandsstrukturen vertieft mit den grossen Städten zusammenarbeiten und spezifische Themen wie Klima, Mobilität, Wohnen bearbeiten.

Sean Müller ist ein ausgewiesener Kenner der politischen Strukturen und Staatsebenen der Schweiz. Nach einer Dissertation zur Schweizer Gemeindeautonomie habilitierte er sich 2022 an der Universität Bern zum Thema föderale Mitbestimmung.

Die Aufgabe als Delegierter Bundespolitik ist mit einem 50 Prozent-Pensum dotiert; daneben arbeitet Sean Müller als Privatdozent für Politikwissenschaft an der Universität Bern.

Pressekontakt:

Monika Litscher, Direktorin SSV, Tel. 079 702 52 67

11.02.2026 | von Schweizerischer Städteverband

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Über Schweizerischer Städteverband

Der Schweizerische Städteverband (SSV) setzt sich in der Politik für die Interessen des urbanen Raumes ein. Er informiert die Öffentlichkeit über die urbane Schweiz und bietet seinen Mitgliedern eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung unter den Mitgliedern. Dienstleistungen zugunsten seiner Mitglieder bilden eine weitere Facette der Aktivitäten. Der Städteverband wurde 1897 gegründet und zählt heute 129 Mitglieder.

Basis der politischen Arbeit des Städteverbandes ist Artikel 50 der Bundesverfassung, der den Bund zur besonderen Rücksicht auf die Interessen der Städte und Agglomerationen verpflichtet. Der Städteverband nimmt deshalb als ständiger Partner an den Vernehmlassungsverfahren des Bundes teil, arbeitet in Expertenkommissionen des Bundes mit und unterhält regelmässige Kontakte zur Bundesverwaltung und zum Parlament und dessen Kommissionen.

Generalversammlung des Städteverbandes und zugleich der Höhepunkt im Städte-Jahr ist der Städtetag, der jeweils Ende August stattfindet. Dem Verband sind sieben Sektionen angeschlossen. Zur fachlichen Bearbeitung von Fachthemen unterhält der Städteverband zudem Kommissionen und Arbeitsgruppen.

Neben den verbandseigenen Gremien wirkt der Städteverband in zahlreichen weiteren Organisationen und Institutionen mit, beispielsweise in der Tripartiten Konferenz (TK). Getragen vom Bundesrat, der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), dem Schweizerischen Gemeindeverband und dem Städteverband institutionalisiert die TK den Dialog zwischen den Staatsebenen und erarbeitet in wichtigen politischen Dossiers gemeinsame Positionen.

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