Pressemitteilung
Allerlei rund ums Ei: Seit 10 Jahren Publikumsliebling

Naturmuseum St.Gallen
Bildrechte: Naturmuseum St. Gallen
Fotograf: Jean-Claude Jossen

09.03.2026, Auch wenn der Osterhase noch einen Monat auf sich warten lässt: Mit den Frühblühern wie Schneeglöckchen und Krokus sind die Frühlingsgefühle bereits hellwach. Passend dazu steht vom 10. März bis 26. April im Naturmuseum St.Gallen das Ei als Symbol für erwachende Natur und Fruchtbarkeit im Fokus. In der Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» sind Eier in allen Farben und Formen, unterschiedlichste Präparate von Eierlegern sowie lebende Grossinsekten, Achatschnecken und schlüpfende Küken zu beobachten.

Die Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» ist dieses Jahr bereits zum 10. Mal im Neubau des Naturmuseums zu sehen. Sie gehört seit ihrer Eröffnung im Jahr 2017 zu den meistbesuchten Ausstellungen des Naturmuseums: Im letzten Jahr liessen sich rund 13'000 Besucherinnen und Besucher auf die vielfältige Welt der Eierleger ein, die für Klein und Gross mehr als eine Osterüberraschung bereithält.

Nicht aus jedem Ei schlüpft ein Vogel

Ein Blick in die Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» macht die grosse Vielfalt offensichtlich. Auf einem Laufsteg präsentieren sich unterschiedlichste Vertreter der Vogelwelt: vom grössten, flugunfähigen Vogel – dem Afrikanischen Strauss – bis zum Appenzeller Spitzhaubenhuhn, eine zierliche Haushuhnrasse mit ausgefallenem Kopfschmuck. In einer Bodenvitrine ist die abwechslungsreiche Auswahl an Vogeleiern zu entdecken: hellblaue Eier des Graureihers, braun- rötlich gesprenkelte der Kohlmeise oder rot gefärbte des Japanbuschsängers. Doch die Welt der Eierleger ist wesentlich grösser: Zu ihr zählen auch Amphibien, Reptilien, Fische und sogar Tiere mit Fell wie das Schnabeltier oder der Kurzschnabeligel. Ihre Eier weichen in Farbe und Form von den klassischen Vogeleiern ab: Schlangeneier besitzen eine pergamentartige Schale, das Schnabeltier legt gelbe Eier mit ledriger Schale und kleine Meeresschildkröten wachsen in Eiern in Form eines Tischtennisballs heran. «Besucherinnen und Besucher sind oft überrascht, wer alles zu den Eierlegern gehört», stellt Museumsdirektor Matthias Meier fest. «Den saisonalen Bezug zum Frühling nutzen wir gerne, um vom Osterei ausgehend das ganze Spektrum der Eierleger aufzuzeigen.»

Vom Amazonas bis zur heimischen Flusslandschaft

Entsprechend breit ist die Auswahl der Eierleger auch im Rahmenprogramm der Sonderausstellung. Im März steht mit zwei Veranstaltungen die Vogelwelt im Vordergrund: Im Wissenshäppchen vom 18. März geht Madeleine Geiger, Leiterin Sammlung und Forschung des Naturmuseums St.Gallen, auf ausgestorbene Vogelarten ein, während am 26. März Birdlife St.Gallen den Eisvogel als Vogel des Jahres 2026 präsentiert. Dank besonderer Schutzmassnahmen gehört er weiterhin zur einheimischen Vogelwelt, der von einer natürlichen Lebenswelt am Wasser profitiert. Im April weitet sich der Fokus auf andere Eierleger: Im Abendvortrag vom 8. April berichtet Prof. Dr. Marcelo Sánchez des Paläontologischen Instituts der Universität Zürich von der Evolution der Fische im Amazonas. Eine Woche später – am 15. April –steht mit Karin Urfer, Kuratorin der wirbellosen Tiere am Naturmuseum St.Gallen, die Streifenkreuzspinne als Spinne des Jahres 2026 im Rampenlicht. Am Ostersamstag, 4. April, führt Museumsdirektor Matthias Meier um 9 Uhr durch die Sonderausstellung und ermöglicht einen exklusiven Einblick ausserhalb der Öffnungszeiten. Teil davon wird auch die Tierfütterung der lebenden Tiere sein. Zu ihnen zählen die schlüpfenden Küken, Wachteln, Grossinsekten wie auch die Achatschnecken. Am Nachmittag findet ab 13.30 Uhr das beliebte Eiermalen für Familien statt.

Medienkontakt:

kommunikation@naturmuseumsg.ch

Dr. Matthias Meier, Museumsdirektor, T 071 243 40 30

naturmuseumsg.ch

09.03.2026 | von Naturmuseum St.Gallen

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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Naturmuseum St. Gallen / Fotograf: Jean-Claude Jossen


Über Naturmuseum St.Gallen

Das Naturmuseum St.Gallen wird seit dem 1. Januar 2012 durch eine eigene Stiftung getragen. Darin engagieren sich die Stadt St.Gallen, der Kanton St.Gallen und die Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Die finanzielle Basis wird durch die politische Gemeinde St.Gallen sowie durch die Ortsbürgergemeinde St.Gallen sichergestellt. Das Naturmuseum erhält eine regelmässige Unterstützung durch den Lotteriefonds des Kantons St.Gallen. Der «Verein Freunde des Naturmuseums St.Gallen» unterstützt das Naturmuseum mit regelmässigen Beiträgen an die Sammlung und an die Pflege der Dauerausstellung. Der Mineralogische Verein St.Gallen unterstützt das Naturmuseum regelmässig mit Anschaffungen für die Sammlung.

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