Pressemitteilung
Audrey Gogniat und Yannis Voisard, Sportler des Jahres 2025 aus dem Jura
17.03.2026, Die Verleihung der Jura-Sportpreise 2025 fand am Mittwochabend, dem 11. März 2026, im Cinemont in Delémont statt. Anwesend waren Fabrice Macquat, Präsident des Parlaments von Jura, Rosalie Beuret Siess, Präsidentin der Regierung von Jura, und Raphaël Ciocchi, Minister für Bildung, Digitales und Sport. Mit den Sportpreisen werden etablierte und aufstrebende Sportlerinnen und Sportler aus Jura in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet: Sportler/in des Jahres, Nachwuchstalent des Jahres (weiblich und männlich) und Mannschaft des Jahres. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Zeremonie zwei Ehrenpreise verliehen: der Jurypreis und der Preis der Republik und des Kantons Jura.
Bei dieser Zeremonie wurden die aussergewöhnlichen Talente von fünf Einzelsportlern und einem Team gewürdigt, die für ihre herausragenden sportlichen Leistungen im Jahr 2025 ausgezeichnet wurden. Schützin Audrey Gogniat gewann nach 2023 und 2024 zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Sportlerin des Jahres“. Radrennfahrer Yannis Voisard wurde erstmals als „Sportler des Jahres“ geehrt. Pole-Sport-Spezialistin Timéa Bühler, die bei den Weltmeisterschaften (im Paarlauf) eine Goldmedaille gewann, wurde als „Aufsteigerin des Jahres“ ausgezeichnet. Athlet Mathieu Chèvre erhielt nach 2023 zum zweiten Mal die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“. Die Leichtathletik-Auswahl aus dem Jura, die erstmals seit 1962 den Wettkampf der sechs Kantone der Französischen Schweiz gewann, wurde zur Mannschaft des Jahres gekürt.
Der Jurypreis ging an Simon Tabourat, den Welt- und Schweizer Agility-Meister von 2025. Der Preis der Republik und des Kantons Jura, mit dem eine herausragende Persönlichkeit des Jura-Sports für ihren bedeutenden Beitrag zur Förderung und Entwicklung des Sports im Kanton geehrt wird, wurde Francis Périat verliehen. Der in Courrendlin lebende Périat war viele Jahre für den Jura-Fussballverband tätig und bekleidete dort verschiedene Positionen.
Die Gewinner werden durch eine Kombination aus Publikumswahl (40 %) und den Stimmen einer Jury aus Mitgliedern der Sportkommission und Medienpartnern (60 %) ermittelt. Ausgenommen hiervon sind die beiden Sonderpreise, die direkt von der Jury und der Kantonsregierung Jura verliehen werden.
Die Preisverleihung wird vom Sportamt in Zusammenarbeit mit der Sportkommission, RFJ, Canal Alpha und Le Quotidien Jurassien organisiert.
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Über Kantonale Verwaltung Jura
Der Jura ist der jüngste Kanton in der Schweiz. Er entstand aufgrund von (für Schweizer Verhältnisse massiven) kulturellen Spannungen und den darauf folgenden lokalen und eidgenössischen Volksabstimmungen vom 29. September 1978 am 1. Januar 1979 durch Abspaltung vom Kanton Bern. Die Gebiete nördlich von Biel wurden dem Kanton Bern 1815 durch Entscheidung des Wiener Kongresses als Entschädigung für die verlorenen Territorien im Aargau und der Waadt zugesprochen.
Der Kanton Bern ist politisch eher konservativ, grösstenteils protestantisch und deutschsprachig. Die Bewohner des 1815 erworbenen Gebietes, die zuvor Untertanen des in Pruntrut residierenden Fürstbischofs von Basel gewesen waren, sind dagegen eher liberal, mehrheitlich französischsprachig und - in dem den neuen Kanton bildenden Nordteil - katholisch.
Dass der Konflikt, der letzten Endes zur Abtrennung des Kantons Jura von Bern führte, ursprünglich weniger sprachlicher, sondern konfessioneller Art ist, zeigt sich daran, dass bei den Volksabstimmungen über die Kantonsgründung der zwar ebenfalls französischsprachige, aber protestantische Südteil des Berner Juras (Amtsbezirke La Neuveville, Moutier und Courtelary) stets mehrheitlich für den Verbleib bei Bern stimmte. Der deutschsprachige Bezirk Laufen ist zwar katholisch, die Sprache führte aber damals zum Entscheid, bei Bern zu verbleiben. Vom verbleibenden Kantonsgebiet nun territorial getrennt, wechselte er 1994 zum Kanton Basel-Landschaft.
Der vor allem konfessionelle Gegensatz gilt auch weiterhin, obwohl das Gewicht des Französischen im verkleinerten Kanton Bern geringer geworden ist und sich die Romands demzufolge noch unterdrückter fühlen müssten. Seit 1994 arbeitet die Assemblée Interjurassienne (eine Art von der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestellte Kommission) an der Lösung der Jurafrage. Im September 2004 hat sie ein Projekt begonnen, das einen völlig neuen Kanton anvisiert, in dem Nord-Jura (heute Kanton Jura) und der Süd-Jura (Jura bernois) nach den Vorstellungen der Nordjurassier vereinigt werden sollen. Das Projekt soll 2006 abgeschlossen sein. Damit wird ein weiterer Anlauf unternommen, die nach den Vorstellungen des Nordjuras immer noch unterdrückten Bewohner des bernischen Südjuras von Bern zu lösen und damit die (fiktive) Einheit des jurassischen Volkes herzustellen.
Saignelégier et les Franches-Montagnes
Eine knappe halbe Stunde von La Chaux-de-Fonds und Biel entfernt, öffnet sich die grosszügige Freiberger Hochebene dem Besucher und lädt ihn ein, auf 1000 m Höhe mit den Pferden Bekanntschaft zu schliessen. Zu Fuss, zu Pferd, per Fahrrad, im Kanu, im Zigeunerwagen, per Langlaufskis oder Schneeschuhen - vielfach sind die Möglichkeiten, dies freie Natur der Franches-Montagnes zu entdecken. Tennis- Eis- und Reithallen sowie das Hallenschwimmbad ergänzen das reiche Angebot und sorgen dafür, dass der Gast bei jeder Witterung auf seine Kosten kommt.
Delémont et le pays vadais
Ungefähr 40 Autominuten von Basel und Biel entfernt, reizt das alte charmante Städtchen mit seinen Museen und Galerien zum Besuch und lädt den Reisenden ein, nicht nur die regionalen Eigenheiten zu entdecken, sondern auch den heissesten Jura-Sommer zwischen Stadt und bewundernswerten Schluchten, welche die Flüsse zwischen Bergen und Tälern gegraben haben.
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