Pressemitteilung
Sucht am Arbeitsplatz: eine neue Plattform zur Unterstützung von KMU, aktiv zu werden
Bildrechte: Sucht Schweiz
25.03.2026, Sucht Schweiz lanciert mit www.sucht-und-arbeitswelt.ch eine Website, die Unternehmen neue Ressourcen zur Suchtprävention am Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Die Plattform richtet sich in erster Linie an Arbeitgebende, HR-Verantwortliche, Führungskräfte sowie Fachpersonen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Zudem finden auch Mitarbeitende hilfreiche Informationen - sei es zur eigenen Situation oder zum Umgang mit betroffenen Kolleginnen und Kollegen.
Ziel ist es, problematischen Substanzkonsum frühzeitig zu erkennen, Suchtproblemen
vorzubeugen und Mitarbeitende zu unterstützen, damit ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit am
Arbeitsplatz erhalten bleiben. Die Website
Hohe suchtbedingte Kosten und menschliches Leid
Sucht und Arbeitswelt sind eng miteinander verknüpft. Faktoren wie Stress, Leistungsdruck oder eine konsumfördernde Unternehmenskultur können problematischen Konsum begünstigen. Umgekehrt kann sich ein problematischer Substanzkonsum oder eine Sucht negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken - etwa durch Absenzen, Leistungseinbussen, erhöhte Fluktuation oder Zwischenfälle bis hin zu Unfällen am Arbeitsplatz.
Die volkswirtschaftlichen
Viele Betriebe befassen sich erst bei einem konkreten Vorfall mit dem Thema Sucht. Eine
Verstehen, Vorbeugen, Reagieren
Die neue Plattform schlägt den Betrieben in drei Rubriken konkrete Handlungsansätze vor:
- Verstehen: Dazu zählen Informationen zu Risiken, Mechanismen und Folgen in Bezug auf problematischen Konsum und Sucht im beruflichen Umfeld sowie rechtliche Rahmenbedingungen.
- Vorbeugen: Konkrete präventive Massnahmen mit dem Ziel,
Probleme im Zusammenhang mit problematischem Konsum frühzeitig zu erkennen, betroffene
Mitarbeitende zu unterstützen und eine Entwicklung hin zu schwerwiegenderen Problemen zu
verhindern. Ein neuer
Leitfaden unterstützt Betriebe dabei, bestehende Massnahmen zu analysieren, Vorgehensweisen auf ihre Unternehmenskultur abzustimmen und wirksam zu kombinieren. - Reagieren: Dazu zählen konkrete Handlungsempfehlungen bei auffälligen Veränderungen im Arbeitsalltag. Videos mit Erfahrungsberichten und Praxisbeispielen unterstützen Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Berufsbildende und Kolleginnen und Kollegen im Umgang mit schwierigen Situationen.
Ergänzend bietet die Website Ressourcen für Lernende sowie eine nationale Übersicht über Suchtfachstellen, die Betriebe bei Präventionsmassnahmen beraten und begleiten.
Finanzierung und Unterstützung
Die neue Plattform wurde vom Alkoholpräventionsfonds und von Gesundheitsförderung Schweiz finanziell unterstützt. Die Entwicklung der Website wurde von Vertreterinnen und Vertreter folgender Organisationen fachlich begleitet: Bundesamt für Gesundheit, Gesundheitsförderung Schweiz, Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Suchtfachstelle Zürich, Blaues Kreuz Romandie, Blaues Kreuz BE-SO-FR, HES-SO Wallis, HR Swiss, Angestellte Schweiz, Unisanté, Akzent Luzern, Peerspektive.
Pressekontakt:
Monique Portner-Helfer
Mediensprecherin
Tel. 021 321 29 74
25.03.2026 | von Sucht Schweiz--- ENDE Pressemitteilung Sucht am Arbeitsplatz: eine neue Plattform zur Unterstützung von KMU, aktiv zu werden ---
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Sucht Schweiz
Über Sucht Schweiz
Sucht Schweiz will Probleme im Zusammenhang mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen und Verhaltensweisen mit Suchtpotenzial verhindern oder vermindern.
Wir fördern die gesellschaftliche Debatte im Suchtbereich. Wir entwickeln und verbreiten wissenschaftliche Erkenntnisse, die es erlauben, die zugrundeliegenden Probleme zu verstehen, ihnen vorzubeugen und angemessen zu begegnen. Wir setzen uns für wirksame Massnahmen und politische Rahmenbedingungen zur Problemreduktion ein. Wir engagieren uns für ein Umfeld, das den Menschen eine gesunde Lebensweise erleichtert und die individuellen Gesundheitskompetenzen stärkt. Dabei kombinieren wir Massnahmen der Suchtprävention und der Gesundheitsförderung.
Wir unterstützen all jene mit besonderen Risiken – Kinder und Jugendliche sowie Menschen in kritischen Lebensphasen. Betroffenen und Nahestehenden stehen wir informierend, beratend oder finanziell zur Seite.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
Quellen:
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