Pressemitteilung
Sicher unterwegs bei Frühlingswetter

Touring Club Suisse (TCS)
Bildrechte: Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero - TCS

16.04.2026, Mit der Rückkehr des schönen Wetters sind die Schweizerinnen und Schweizer wieder vermehrt unterwegs, sei es mit dem Auto, dem Wohnmobil oder auf zwei Rädern. Diese Übergangszeit ist von milden Temperaturen geprägt, erfordert jedoch einige Vorsichtsmassnahmen. Der TCS erinnert an die wichtigsten Handgriffe, um das Fahrzeug vorzubereiten und sicher unterwegs zu sein.

Ob es während des Winters genutzt oder stillgelegt war, das Auto verdient eine Auffrischung. Eine gründliche Reinigung, innen wie aussen, wird empfohlen. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Scheiben und Rückspiegeln gewidmet werden, um eine optimale Sicht zu gewährleisten. Salzrückstände, die sich an Karosserie und Unterboden angesammelt haben, müssen entfernt werden, vorzugsweise in einer geeigneten Waschanlage. Die Motorreinigung hingegen sollte einem Fachmann überlassen werden, um Schäden an elektrischen Komponenten zu vermeiden. Ein Frühlingscheck wird ebenfalls empfohlen, um sicherheitsrelevante Elemente zu überprüfen.

Es ist auch der Zeitpunkt, die Winterausrüstung zu entfernen, deren Gewicht den Treibstoffverbrauch und das Fahrverhalten beeinflusst. Jetzt ist auch Zeit für den Wechsel auf Sommerreifen: Sie müssen in gutem Zustand sein, der Nutzung entsprechen und eine Mindestprofiltiefe von 3 mm aufweisen. Der TCS empfiehlt, den Wechsel im April vorzunehmen und die Reifen bis Oktober zu verwenden. In Voralpen- und Bergregionen kann es jedoch ratsam sein, wegen des Schneerisikos bis Ende April, noch einige Tage länger zu warten.

Motorrad: mit Vertrauen unterwegs

Vor der ersten Ausfahrt ist eine vollständige Überprüfung des Motorrads erforderlich. Insbesondere müssen Beleuchtung, Blinker und andere Sicherheitselemente kontrolliert werden. Zudem muss überprüft werden, ob kein Ölleck vorhanden ist. Im Zweifelsfall wird eine Kontrolle durch einen Fachmann empfohlen.

Die Ausrüstung des Motorradfahrers ist ebenso entscheidend. Stiefel, Handschuhe, Schutz für Knie, Schultern und Ellbogen sowie ein Rückenprotektor sind unerlässlich. Zur Verbesserung der Sichtbarkeit wird empfohlen, helle Kleidung oder solche mit reflektierenden Elementen zu bevorzugen. Schliesslich muss der Helm der Norm ECE 22-05 oder ECE 22-06 entsprechen, sich in gutem Zustand befinden und alle fünf Jahre oder nach einem Aufprall ersetzt werden.

Velo: Wartung und Sichtbarkeit im Fokus

Stand es lange still, benötigt auch das Velo eine Wartung. Eine Reinigung mit Wasser, Schwamm und Bürste wird empfohlen, wobei Hochdruckstrahlen vermieden werden sollten, da sie die Lager beschädigen können. Bei hartnäckigem Schmutz kann ein geeignetes Produkt verwendet werden. Es ist wichtig, die Kette, die Gelenke des Schaltwerks, das Schaltsystem, die Tretlager, die Bremshebel und die Sattelstützenfederung zu schmieren, wobei darauf zu achten ist, die Bremsen nicht mit Fett zu verunreinigen. Die Reifen müssen gemäss den Herstellerangaben aufgepumpt werden, und Beleuchtung sowie Bremsen müssen einwandfrei funktionieren.

Bei E-Bikes muss die Batterie - separat an einem trockenen Ort gelagert - überprüft werden. Liegt der Ladestand nicht zwischen 50 und 70 Prozent, sollte sie auf dieses Niveau aufgeladen werden.

In der Schweiz ist der Helm nur für schnelle E-Bikes obligatorisch, doch der TCS empfiehlt ihn für alle Velofahrer. Er muss der Norm EN 1078 entsprechen und alle fünf Jahre oder nach einem Aufprall ersetzt werden. Auch hier verbessern helle oder reflektierende Kleidungsstücke die Sichtbarkeit.

Wohnmobil: Bedürfnisse voraussehen

Bevor die Fahrt wieder aufgenommen wird, ist eine technische Kontrolle des Wohnmobils unerlässlich. Ölstand, Batterie und Reifendruck sowie der Zustand der Bremsen, der Bremsflüssigkeit und der Kühlflüssigkeit müssen überprüft werden. Auch die Beleuchtung ist zu kontrollieren. Die Wasser- und Gasanlagen müssen inspiziert werden, und es ist wichtig sicherzustellen, dass alle vorgeschriebenen Dokumente an Bord sind. Schliesslich gilt es, aus der vergangenen Saison Lehren zu ziehen, die Bedürfnisse zu antizipieren und unangenehme Überraschungen zu vermeiden, um die neue Campingsaison in aller Ruhe zu beginnen.

Pressekontakt:

Marco Wölfli, Mediensprecher TCS

Tel. 058 827 34 03 | marco.woelfli@tcs.ch

16.04.2026 | von Touring Club Suisse (TCS)

--- ENDE Pressemitteilung Sicher unterwegs bei Frühlingswetter ---


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero - TCS


Über Touring Club Suisse (TCS)

Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.

Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.

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