Pressemitteilung
Bundespräsident soll in Jerewan Friedensforum zur Sprache bringen / Karabach-Delegation im Bundeshaus
Bildrechte: CSI Christian Solidarity International
05.05.2026, Zürich (ots) - Christian Solidarity International fordert Bundespräsident Guy Parmelin auf, beim Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan ein Friedensforum für Bergkarabach aufs Tapet zu bringen. Am 30. April hatten sich führende Vertreter aus Bergkarabach mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern im Bundeshaus getroffen.
Am 4. Mai 2026 fand in Armenien der 8. Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPC) statt, unter dem Motto „Die Zukunft gestalten: Einheit und Stabilität in Europa“. In Jerewan trafen sich die Staats- und Regierungschefs von rund 50 Staaten.
Kein Friede ohne Gerechtigkeit
Weil Frieden nicht ohne Gerechtigkeit zu erreichen ist, erinnert Christian Solidarity International (CSI) die Teilnehmenden am EPC an den ungelösten Konflikt um Bergkarabach. Im September 2023 griff Aserbaidschan Bergkarabach nach einer neunmonatigen Belagerung an und vertrieb die dort lebenden Armenier. Der Internationale Gerichtshof hat entschieden, dass die Karabach-Armenier ein Recht auf Rückkehr in ihre angestammte Heimat haben. Im Oktober 2023 wurde im Europa-Parlament festgehalten, dass der Dialog mit "Vertretern der Armenier von Bergkarabach der einzige nachhaltige Weg nach vorn" sei.
Motion stösst ein Friedensforum an
Am 30. April
CSI wendet sich an den Bundespräsidenten
Entsprechend ermutigte der internationale Präsident von CSI, John Eibner, den Bundespräsidenten, "die Motion auf die Tagesordnung des Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan zu setzen". Damit würde der Bundesrat signalisieren, dass er der Förderung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten hohe Priorität einräume. "Die Art und Weise, wie der Bundesrat im Hinblick auf die Schweizer Friedensinitiative handelt oder nicht handelt, wird Auswirkungen haben, die weit über das Schicksal der gewaltsam vertriebenen armenisch- christlichen Gemeinschaft von Bergkarabach hinausgehen", so schliesst John Eibner seinen Brief.
Karabach-Armenier im Bundeshaus
Am 30. April traf sich eine Delegation armenischer Führungskräfte aus Bergkarabach (Arzach) mit zwölf Schweizer Parlamentsmitgliedern im Bundeshaus zum Austausch. Ashot Danielyan, Präsident der Nationalversammlung von Arzach, bedankte sich ausdrücklich für die Schweizer Bestrebungen für ein Friedensforum. Die Karabach- Armenier seien bereit, daran teilzunehmen, um den schwelenden Konflikt um Bergkarabach durch Verhandlungen und nicht mit Gewalt zu lösen.
Hoffnung auf ein Friedensforum
Danielyan hatte sich anfangs Februar
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Über CSI-Schweiz
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