Pressemitteilung
Gemeinsames Luftkampftraining der Schweizer Luftwaffe in Deutschland
26.05.2026, Vom 26. bis 28. Mai 2026 trainiert die Schweizer Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Neuburg Air Base (Deutschland) gemeinsam mit der deutschen Luftwaffe. Ziel der Übung ist es, die eigenen Fähigkeiten im Luftkampf zu festigen und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern weiter zu stärken.
An der Übung nehmen vier Kampfflugzeuge des Typs F/A-18 Hornet der Schweizer Luftwaffe teil. Diese trainieren gemeinsam mit deutschen Eurofighter Typhoon-Crews. Im Fokus stehen dabei sowohl der nahe Luftkampf (Basic Fighter Maneuvers) als auch Einsätze ausserhalb der Sichtreichweite (Beyond Visual Range). Dabei werden insbesondere die Planung und Durchführung gemeinsamer Luftoperationen sowie taktische Verfahren geschult.
Ein zentrales Ziel der Übung ist es, die Interoperabilität mit den Verfahren der deutschen Luftwaffe sowie der NATO zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bietet das Training jungen Piloten die Möglichkeit, ihre Flexibilität und Einsatzfähigkeit in einem internationalen Umfeld zu stärken. Die Übung wird bewusst mit einem reduzierten logistischen Aufwand durchgeführt. Damit trainiert die Luftwaffe ihre Fähigkeit, auch unter einfachen und flexiblen Rahmenbedingungen rasch einsatzbereit zu sein.
Internationale Zusammenarbeit stärkt die Verteidigungsfähigkeit
Die Luftwaffe kann komplexe Luftkampfszenarien im Inland aufgrund geografischer, luftraumtechnischer und operationeller Rahmenbedingungen nur beschränkt trainieren. Gleichzeitig hat der Bundesrat 2024 beschlossen, die internationale militärische Kooperation gezielt zu intensivieren. Damit soll die Armee von den Erfahrungen, Verfahren und Standards internationaler Partner profitieren. Internationale Trainings wie jenes in Deutschland ermöglichen es der Luftwaffe, diese Einschränkungen gezielt zu kompensieren, die Interoperabilität mit Partnerstreitkräften zu stärken und die Einsatzbereitschaft unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln.
Kontakt:
Kommunikation Verteidigung
Stefan Hofer
Armeesprecher
+41 58 463 37 41
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Beim VBS denken viele zunächst an Armee und Militär. Das Departement lässt sich aber nicht auf Fragen der Verteidigung beschränken, sondern ist breit gefächert. Zum VBS gehören auch die Bereiche Bevölkerungsschutz und Sport sowie der Nachrichtendienst des Bundes. Dazu kommt armasuisse, das Kompetenzzentrum des Bundes für die Beschaffung komplexer Technologie.
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