Pressemitteilung
565 neue Walliser Bürgerinnen und Bürger - Kanton Wallis
28.05.2026, Der Kanton Wallis zählt 565 neue Walliser Bürgerinnen und Bürger. Darunter befinden sich 19 Personen, die bereits das Schweizer Bürgerrecht besitzen und aus anderen Kantonen stammen. Gemäss dem geltenden Verfahren legten die ausländischen Personen, die das Schweizer Bürgerrecht erhalten haben, vor dem Staatsrat ihren Eid ab.
Die Vereidigungszeremonie fand am 26. Mai 2026 in der Salle Polyvalente von Conthey statt. Den Vorsitz führte Staatsrat Stéphane Ganzer, Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS).
Die Gesuche um ordentliche Einbürgerung waren zuvor vom Grossen Rat während der Maisession genehmigt worden, nachdem sie durch die Dienststelle für Bevölkerung und Migration (DBM), die betroffenen Gemeinden sowie die Bundesbehörden geprüft worden waren.
Die Zahl der behandelten Dossiers zeigt im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme, die auch schweizweit festzustellen ist. Die neuen Bürgerinnen und Bürger aller Altersgrupen stammen aus 48 Ländern. Die grösste Gruppe bilden französische Staatsangehörige mit 130 Personen, gefolgt von portugiesischen (101) und italienischen Staatsangehörigen (50).
Diese Zeremonie ist der Abschluss eines anspruchsvollen Weges.
Die kantonalen Behörden freuen sich über die Integration dieser neuen Bürgerinnen und Bürger in die Walliser Gemeinschaft, mit den Rechten und Pflichten, die mit der Schweizer Staatsbürgerschaft verbunden sind.
--- ENDE Pressemitteilung 565 neue Walliser Bürgerinnen und Bürger - Kanton Wallis ---
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Über Kantonale Verwaltung Wallis
Das um 25 v. Chr. von den Römern eroberte und danach zur Provinz Rätien gehörende Gebiet wurde im 5. Jahrhundert im Bereich des Unterwallis von Burgundern besetzt, während sich im heutigen Oberwallis Alemannen niederliessen. 999 kam die Grafschaft Wallis an den Bischof von Sitten. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eroberten die bäuerlichen Gemeindeorganisationen (die 7 Zenden) des Oberwallis das inzwischen zu Savoyen gehörende Unterwallis und unterstellten es bis 1798 ihrer Verwaltung.
Im 16. Jahrhundert erzwang das Wallis die Unabhängigkeit von bischöflicher Herrschaft. 1802 erklärte Napoleon I. das Gebiet zur unabhängigen Republik und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22 Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Eine Verfassung wurde 1907 verabschiedet, die Frauen des Kantons sind seit 1970 wahlberechtigt.
Finden - erleben - verstehen. Über dem Talboden flimmert die Hitze. Durch Wälder und Rebberge murmelt das Wasser in den Suonen.
Von Gletschern her weht ein kühler Wind. Die Berggipfel sind hier dem Himmel ein bisschen näher als andernorts. Wie ein blaues Band die Rhone, gespeist von unzähligen Bächen aus steilen Seitentälern, im rauhen Goms stürmisch, im Unterwallis beschaulicher. Sie zieht vorbei an Bergdörfern mit sonnengebräunten Holzhäusern, vorbei an Städten mit alter Geschichte und neuen Impulsen, vorbei an Obstgärten und Rebbergen, bis zur Einmündung in den Genfersee. Eine Landschaft, geprägt von Gegensätzen, schroffen Felsen, Hochalpen, deutscher und französischer Sprache und Mentalität. Land der Viertausender, Land der grössten Gletscher, Land der Alpenpässe.
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