26.06.2026, Bern (ots) - Die Schweizer Städte setzen seit Jahren eine ambitionierte Klimaschutzpolitik um und
federn mit lokalen Massnahmen die negativen Folgen des Klimawandels wie die aktuelle Hitzewelle ab.
Um die Klimaadaption zielgerichtet gestaltet zu können, brauchen sie mehr Handlungsspielraum und
klare Rahmenbedingungen. Dafür sind das Zusammenspiel aller Staatsebenen sowie der Einbezug von
Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unerlässlich.
Die Schweizer Städte stehen vor grossen Herausforderungen durch den Klimawandel:
Hitzeereignisse - wie wir sie aktuell erleben - werden künftig noch häufiger und noch intensiver.
Zudem
nehmen Starkniederschläge zu. Die Städte und Agglomerationen sind aufgrund vieler versiegelter
Flächen und eingeschränkter Luftzirkulation besonders betroffen. Die Folgen reichen von
gesundheitlichen Gefahren über wirtschaftliche Einbussen bis hin zu sozialen Spannungen, da einige
Bevölkerungsgruppen besonders betroffen sind. Die Städte ergreifen deshalb vor Ort Massnahmen,
um
die negativen Folgen des Klimawandels abzufedern. Das Positionspapier "Erfolgreiche
Klimaanpassungspolitik - wie gelingt die klimaangepasste Stadt?" zeigt auf, wie Städte ihre
Bevölkerung
vor Hitze, Starkniederschlägen und weiteren Folgen des Klimawandels schützen können und welche
Rahmenbedingungen sie dafür brauchen.
Damit die Städte die negativen Folgen des
Klimawandelns abschwächen können, brauchen sie mehr Handlungsspielraum für kommunale
Vorgaben zu Begrünung, Entsiegelung und nachhaltiger Stadtentwicklung. Zudem fordern sie
verbesserte Datengrundlagen und eine verlässliche finanzielle Unterstützung von Bund und
Kantonen.
Um diese komplexen Herausforderungen zu meistern, braucht es zudem interdisziplinäres
Fachwissen und robuste Grundlagen. Die Städte fordern deshalb ausreichende Daten und die
Harmonisierung von Klimakarten und Messnetzen, national koordinierte Hitzeaktionspläne oder auch
die
Anpassung von Normen und die zielgerichtete Förderung der Forschung.
Die Städte
betonen,
dass die Klimaanpassung Notwendigkeit und Chance zugleich ist: Massnahmen zur Reduktion von
Hitze und Starkregen verbessern die Aufenthaltsqualität, fördern die Biodiversität und stärken die
wirtschaftliche Attraktivität der Städte. Dabei ist es zentral, soziale Ungleichheiten zu berücksichtigen
und alle Bevölkerungsgruppen einzubeziehen.
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Fröhlich
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