Im Kanton Schaffhausen gab es seit mehreren Wochen nur vereinzelt Niederschläge. In Kombination mit den heissen Temperaturen hat der ausbleibende Regen zu einer Trockenheit und damit zu einer erheblichen Waldbrandgefahr im ganzen Kantonsgebiet geführt. Auch die Niederschläge vom Freitag, 19. Juni und Dienstag, 23. Juni haben nur kurzzeitig für eine Entspannung der Situation gesorgt. Gemäss der Lagebeurteilung der kantonalen Fachstellen ist beim Umgang mit offenem Feuer und Raucherwaren besondere Vorsicht geboten. Die Bevölkerung wird gebeten, verantwortungsvoll zu handeln und folgende Empfehlungen zu beachten:
• Feuer nur in bestehenden Feuerstellen entfachen und beim Verlassen zwingend löschen.
• Feuer immer beobachten und Funkenwurf sofort löschen.
• Das Wegwerfen von brennenden Zigaretten und Zündhölzern ist strikte zu unterlassen.
Die Fachstellen werden die Lage in Bezug auf die Waldbrandgefahr weiterhin laufend beurteilen und die erforderlichen Massnahmen treffen.
Medienkontakt:
Urban Brütsch, Kantonsforstmeister, +41 52 632 73 53
Pressemitteilung
Waldbrandgefahr: Erhöhte Vorsicht im Umgang mit Feuer geboten
29.06.2026 | 14:39 Uhr | Kantonale Verwaltung Schaffhausen
29.06.2026, Das heisse und trockene Wetter der letzten Wochen hat die Waldbrandgefahr in der Schweiz stark ansteigen lassen. Die Niederschläge vom Freitag, 19. Juni und Dienstag, 23. Juni haben die Situation im Kanton Schaffhausen im Vergleich zu den umliegenden Kantonen zwar etwas entspannt, aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen wurde die Waldbrandgefahr heute aber dennoch auf Stufe 3 (erhebliche Waldbrandgefahr) erhöht. Die Bevölkerung ist aufgerufen, vorsichtig mit Feuer und Raucherwaren umzugehen.
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Über Kantonale Verwaltung Schaffhausen
Der heutige Kanton Schaffhausen war bis 1798 ein Stadtstaat, seine Aufzeichnungen beginnen 1045. Die Ortschaft Schaffhausen, ein alter Schifferflecken, wurde im 11. Jahrhundert Eigentum des dort von den Herren von Nellenburg gestifteten Klosters Allerheiligen und mit diesem unter den Staufern reichsunmittelbar.
Nachdem sich die Bürgerschaft allmählich von der Herrschaft des Abtes emanzipiert hatte, wurde die Stadt 1330 von Ludwig dem Bayern an Österreich verpfändet, erlangte jedoch 1415 infolge der Ächtung Herzog Friedrichs ihre Reichsunmittelbarkeit wieder. Bedrängt vom österreichischen Adel, schloss Schaffhausen 1454 ein 25jähriges Bündnis mit den Eidgenossen, das am 19. August 1501 in ein ewiges verwandelt wurde.
Über der mittelalterlichen Altstadt Schaffhausens thront die imposante Festung 'Munot'. Die Altstadthäuser sind reich verziert mit Erkern und kostbar bemalten Hausfassaden. Die kleinen Gassen laden ein zum Flanieren, Einkaufen und zum Dasitzen. Im Sommer verwandelt sich die autofreie Innenstadt in einen Pariser Boulevard in Taschenformat.
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Quellen:

