Antwort auf einen konkreten Bedarf
Gesundheitsinstitutionen und Unternehmen der Life-Science Industrie stehen zunehmend vor der Herausforderung, Digitalisierung, Qualitätsanforderungen, Fachkräftemangel und Kostendruck gleichzeitig zu bewältigen. Während neue Konzepte und Projekte häufig in zentralen Fachstellen entwickelt werden, fehlt es oft an Fachpersonen, die Veränderungen im Arbeitsalltag nachhaltig umsetzen und verankern. Der neue Studiengang qualifiziert Fachpersonen, die Prozesse analysieren, Optimierungspotenziale erkennen und die Umsetzung von Veränderungen aktiv begleiten. Die HFMTS reagiert damit auf einen konkreten Bedarf aus dem Gesundheitswesen.
"Gesundheitsinstitutionen brauchen Fachpersonen, die geplante Veränderungen im Betriebsalltag tatsächlich umsetzen und verankern", sagt Eva Maria Amstutz, Schulleiterin der HFMTS. "Genau dafür bilden wir mit dem neuen Studiengang aus."
Gemeinsam mit der Praxis entwickelt
Der Studiengang wurde gemeinsam mit Praxispartnern aus dem Gesundheitswesen und dem Life-Science-Bereich entwickelt. Erfahrene Führungspersönlichkeiten und Fachverantwortliche der Stiftung Zukunft Alter mit ihren Betrieben Residenz Am Schärme, Hotel Kurhaus am Sarnersee und Betagtensiedlung dr Heimä, des Kantonsspitals Obwalden sowie von Roche Diagnostics begleiteten die Entwicklung des Studiengangs. Sie stellten sicher, dass die Lerninhalte den aktuellen Anforderungen der Praxis entsprechen.
Inhaltlich richtet der Studiengang Prozessmanagement konsequent auf die Anforderungen des Gesundheitswesens und der Life-Science Industrie aus - in dieser Ausrichtung ist er in der Schweiz bisher ohne Pendant. Vermittelt werden Themen wie Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Digitalisierung und Change Management anhand konkreter Praxisbeispiele aus Spitälern, Kliniken, Langzeitpflegeinstitutionen, Spitex-Organisationen und weiteren Gesundheitseinrichtungen.
Die Entwicklung des Studiengangs wurde durch Beiträge aus dem Swisslos-Fonds des Kantons Obwalden sowie durch die Unterstützung der Stockmann-Fonds Stiftung und weiterer Förderpartner ermöglicht.
"Die Höhere Fachschule Medizintechnik bildet seit Jahren dringend benötigte Spezialistinnen und Spezialisten im Bereich der Medizintechnik aus", erklärt Christian Schäli, Vorsteher des Bildungsdepartements des Kantons Obwalden. "Mit dem neuen Ausbildungsangebot stärkt die Höhere Fachschule Medizintechnik die regionale und nationale Wirtschaft und Arbeitswelt und bereichert die Obwaldner Bildungslandschaft."
Eckdaten des Studiengangs
Der berufsbegleitende Studiengang dauert sechs Semester und richtet sich an Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen sowie verwandten Berufsfeldern. Der erste Studiengang startet im Mai 2027 in Sarnen.
Bezeichnung: HF-Studiengang "Prozessmanagement im Gesundheitswesen"
Abschluss: Dipl. Prozesstechnikerin HF / Dipl. Prozesstechniker HF mit Titelzusatz "Professional Bachelor" (eidg. anerkannt)
Studiendauer: 6 Semester berufsbegleitend
Unterricht: Freitag (08.40-18.00 Uhr) und Samstagmorgen (08.00-11.15 Uhr)
Zulassung: Eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ (z. B. FaGe, MPA) oder verwandte Berufe
Zielgruppe: Fachpersonen aus dem Gesundheitswesen und verwandten Berufsfeldern
Schulort: Sarnen (Präsenz) + Online-Anteile
Start: Mai 2027
Anmeldung: ab sofort
Kosten: CHF 2'810 pro Semester (mit Kantonsbeitrag des Wohnsitzkantons)
Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.medizintechnik-hf.ch/hf-studiengaenge/prozesstechniker-hf/
Pressekontakt:
Eva Maria Amstutz
Schulleiterin HFMTS
+41 79 781 55
02
evamaria.amstutz@medizintechnik-hf.ch



