Pressemitteilung
Wenn KI Firmen empfiehlt: Was Schweizer Unternehmen bei ChatGPT & Co. sichtbar macht

28.08.2026 | 09:52 Uhr | swiss-press.com / HELP Media AG

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28.08.2026, Zürich – Wer bei Google nach einem Unternehmen, Dienstleister oder Produkt sucht, erhält normalerweise eine Auswahl von Treffern. Bei ChatGPT, Gemini und anderen KI-Systemen verändert sich dieses Prinzip: Nutzer stellen zunehmend konkrete Fragen und erwarten direkt eine passende Antwort oder wenige Empfehlungen. Für Unternehmen entsteht damit eine neue Herausforderung. Es reicht nicht mehr, irgendwo im Internet vorhanden zu sein. Digitale Informationen müssen eindeutig, aktuell und für Maschinen verständlich sein.

Die klassische Internetsuche war lange relativ einfach aufgebaut: Ein Nutzer formulierte einen Suchbegriff, eine Suchmaschine lieferte eine Rangliste von Webseiten und der Nutzer entschied selbst, welchen Treffer er anklickt.

KI-Systeme übernehmen zunehmend einen Teil dieser Vorauswahl. Wer beispielsweise nach einem Treuhänder, IT-Dienstleister, Versicherungsanbieter, Handwerksbetrieb oder spezialisierten Schweizer Hersteller fragt, kann je nach Fragestellung bereits eine zusammengefasste Antwort mit konkreten Unternehmen erhalten.

Damit verändert sich auch die zentrale Frage für Firmen. Sie lautet nicht mehr nur: Wie weit oben erscheint unsere Website? Sondern zunehmend: Versteht ein KI-System, was unser Unternehmen anbietet – und findet es genügend eindeutige Informationen, um uns bei einer passenden Anfrage überhaupt zu berücksichtigen?

Ein Firmenprofil ist die Grundlage – aber nicht die ganze Lösung

Ein digitales Firmenprofil bleibt wichtig. Firmenname, Adresse, Rechtsform, Website, Tätigkeitsgebiet, Telefonnummer und weitere Unternehmensinformationen bilden die Grundlage einer digitalen Unternehmensidentität.

Für moderne Such- und KI-Systeme entsteht daraus jedoch erst dann ein umfassenderes Bild, wenn weitere Informationen hinzukommen.

Dazu gehören beispielsweise verständliche Beschreibungen von Leistungen und Produkten, Branchenzuordnungen, Standorte, Ansprechpartner, Publikationen, Medienberichte, Fachinformationen sowie weitere öffentlich zugängliche Quellen.

Ein einzelner Firmeneintrag kann deshalb eine wichtige Grundlage bilden. Er ersetzt aber nicht die digitale Präsenz eines Unternehmens im gesamten Informationsraum.

Entscheidend wird die Übereinstimmung verschiedener Quellen

Für Unternehmen gewinnt eine Eigenschaft an Bedeutung, die im klassischen Online-Marketing häufig unterschätzt wurde: Konsistenz.

Steht auf der eigenen Website eine andere Adresse als in einem Firmenverzeichnis? Wird das Unternehmen auf verschiedenen Plattformen unterschiedlichen Branchen zugeordnet? Ist eine frühere Geschäftsleitung noch auf mehreren Webseiten aufgeführt? Sind alte Domains, Telefonnummern oder Firmennamen weiterhin auffindbar?

Für Menschen sind solche Abweichungen oft problemlos einzuordnen. Für automatisierte Systeme können sie die eindeutige Zuordnung erschweren.

Je konsistenter Unternehmensinformationen über verschiedene seriöse Quellen hinweg erscheinen, desto klarer lässt sich eine digitale Unternehmensidentität zuordnen.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele identische Einträge künstlich im Internet zu verteilen. Entscheidend ist vielmehr, dass relevante und nachvollziehbare Quellen dieselbe Firma eindeutig beschreiben und aktuelle Informationen enthalten.

Drittquellen liefern zusätzlichen Kontext

Die eigene Website bleibt die wichtigste vom Unternehmen kontrollierbare Informationsquelle. Sie ist jedoch naturgemäss eine Selbstdarstellung.

Zusätzlichen Kontext liefern unabhängige oder externe Quellen: Handelsregisterinformationen, Branchenportale, Firmenverzeichnisse, Medienberichte, Fachartikel, Veranstaltungsplattformen, Verbände und andere thematisch passende Webseiten.

Gerade für spezifische Fragen können solche Quellen wertvoll sein.

Ein Unternehmen kann auf seiner Website beispielsweise erklären, dass es auf Gebäudetechnik spezialisiert ist. Wird dieselbe Spezialisierung zusätzlich in Branchenverzeichnissen, Projektberichten oder Fachmedien sichtbar, entsteht ein wesentlich klareres digitales Gesamtbild.

Für die KI-Sichtbarkeit bedeutet dies: Nicht nur die Menge vorhandener Informationen zählt, sondern auch deren Zusammenhang, Eindeutigkeit und Nachvollziehbarkeit.

Medienerwähnungen erklären, wofür eine Firma steht

Besonders interessant werden redaktionelle und fachliche Inhalte.

Ein Handelsregistereintrag kann zuverlässig zeigen, dass ein Unternehmen existiert. Er erklärt jedoch meist nicht ausführlich, welche Produkte neu lanciert wurden, welche Märkte bedient werden, welche Projekte umgesetzt wurden oder welche fachliche Kompetenz vorhanden ist.

Genau diese zusätzlichen Zusammenhänge können Medienmitteilungen, Interviews, Fachbeiträge und redaktionelle Erwähnungen liefern.

Damit erhalten Unternehmen neben strukturierten Stammdaten eine zweite Informationsebene: inhaltlichen Kontext.

Für ein KI-System, das eine konkrete Frage beantworten oder verschiedene Anbieter einordnen soll, kann dieser Kontext wesentlich hilfreicher sein als eine reine Firmenadresse.

Strukturierte Daten helfen bei der maschinellen Einordnung

Auch die technische Aufbereitung von Informationen gewinnt an Bedeutung.

Strukturierte Daten können beispielsweise kennzeichnen, dass es sich bei einem Inhalt um ein Unternehmen, einen Artikel, eine Veranstaltung, ein Produkt oder einen Datensatz handelt. Informationen werden damit nicht nur optisch für Menschen dargestellt, sondern zusätzlich maschinenlesbar beschrieben.

Solche technischen Strukturen sind kein Automatismus für eine Erwähnung oder Empfehlung durch ChatGPT, Gemini oder andere KI-Systeme.

Sie können Suchmaschinen und maschinellen Systemen jedoch helfen, Inhalte eindeutiger einzuordnen und Beziehungen zwischen Informationen besser zu verstehen.

Für Unternehmen bedeutet dies: Gute Inhalte und technische Struktur gehören zunehmend zusammen.

Aktualität wird zum unterschätzten Wettbewerbsfaktor

Ein weiteres Problem vieler Unternehmensprofile ist nicht fehlende Sichtbarkeit, sondern veraltete Sichtbarkeit.

Ein Unternehmen kann im Internet auf zahlreichen Webseiten vorkommen – und trotzdem mit einer alten Telefonnummer, einer früheren Adresse, einem ehemaligen Verantwortlichen oder einer längst eingestellten Dienstleistung verbunden sein.

Mit dem zunehmenden Einsatz generativer Such- und Antwortsysteme wird Datenpflege deshalb wichtiger.

Schweizer Firmen sollten regelmässig kontrollieren, welche Informationen über sie auf der eigenen Website, bei Suchmaschinen, in Firmenverzeichnissen und auf wichtigen Drittplattformen vorhanden sind.

Noch wichtiger wird eine zweite Kontrolle:

Was antworten KI-Systeme tatsächlich über das Unternehmen?

Denn die im Internet vorhandenen Informationen und die daraus erzeugte KI-Antwort müssen nicht identisch sein.

GEO ersetzt SEO nicht

Im Zusammenhang mit KI-Sichtbarkeit wird zunehmend von Generative Engine Optimization (GEO) gesprochen.

Der Begriff beschreibt Massnahmen, mit denen Informationen so aufbereitet und verbreitet werden, dass sie auch von generativen Such- und Antwortsystemen besser verstanden und berücksichtigt werden können.

SEO wird dadurch nicht überflüssig.

Suchmaschinen, Webseiten, Verlinkungen und klassische Rankings bleiben wichtige Bestandteile digitaler Sichtbarkeit. Gleichzeitig erweitert sich das Spielfeld.

Unternehmen optimieren künftig nicht mehr ausschliesslich für eine Trefferliste, sondern zunehmend auch dafür, in maschinell erzeugten Antworten korrekt erkannt und eingeordnet zu werden.

SEO und GEO sind deshalb weniger Gegensätze als zwei Ebenen derselben Entwicklung.

Was Schweizer Unternehmen konkret prüfen sollten

Für KMU lässt sich die neue Situation auf einige grundlegende Fragen reduzieren:

  • Sind Firmenname, Adresse, Website und Kontaktdaten über wichtige Quellen hinweg konsistent?
  • Ist auf der Website klar erkennbar, welche Leistungen, Produkte und Regionen das Unternehmen abdeckt?
  • Existieren neben der eigenen Website weitere seriöse Quellen, die das Unternehmen beschreiben?
  • Sind Firmenprofile und Branchenzuordnungen aktuell?
  • Gibt es fachliche oder redaktionelle Inhalte, die Kompetenz und Tätigkeitsgebiete verständlich erklären?
  • Sind zentrale Inhalte technisch sauber strukturiert und maschinenlesbar?
  • Wissen Verantwortliche, was ChatGPT, Gemini und andere Systeme heute über ihr Unternehmen ausgeben?

Gerade der letzte Punkt dürfte künftig an Bedeutung gewinnen.

Denn ein Unternehmen kann bei klassischen Suchmaschinen gut auffindbar sein und gleichzeitig in einer KI-Antwort kaum vorkommen. Umgekehrt können Firmen bei bestimmten spezialisierten Fragestellungen berücksichtigt werden, obwohl ihre eigene Website bei einem allgemeinen Suchbegriff nicht an erster Stelle steht.

Vom Firmenverzeichnis zum Informationsnetzwerk

Auch Firmenverzeichnisse verändern damit ihre Funktion.

Früher bestand ihre wichtigste Aufgabe darin, Namen, Adressen und Telefonnummern auffindbar zu machen. Heute können sie zusätzlich dazu beitragen, Unternehmensinformationen eindeutig miteinander zu verbinden und maschinenlesbar bereitzustellen.

Diese Entwicklung wird häufig unter Begriffen wie KI-Firmenverzeichnis, KI-Suche oder Generative Engine Optimization zusammengefasst. Auf KI-Firmenverzeichnis.ch zeigt HELP.CH, wie strukturierte Schweizer Firmendaten, Unternehmensprofile und weitere digitale Informationsquellen für diese neue Form der Firmensuche zusammenspielen.

Mit B2AI ® – Business-to-AI beschreibt HELP Media AG zudem die übergeordnete Entwicklung, bei der Unternehmen ihre Informationen zunehmend nicht nur für Menschen und klassische Suchmaschinen, sondern auch für KI-Systeme verständlich bereitstellen. Weitere Informationen dazu bietet B2AI.ch.

Die praktische Datenbasis bildet das Schweizer Firmenverzeichnis unter HELP.CH/firma. Dort werden Unternehmensinformationen mit weiteren öffentlich verfügbaren Daten und Inhalten innerhalb des HELP-Netzwerks verbunden.

Das Ziel ist dabei nicht, Suchmaschinen oder KI-Systemen eine bestimmte Empfehlung vorzugeben. Vielmehr sollen Informationen so eindeutig, aktuell und nachvollziehbar vorliegen, dass Menschen und Maschinen Unternehmen korrekt einordnen können.

Die neue Währung ist digitale Eindeutigkeit

Die Entwicklung der KI-Suche verändert damit nicht nur das Suchmaschinenmarketing.

Sie verändert die Art, wie Unternehmen im Internet beschrieben, erkannt, verglichen und möglicherweise ausgewählt werden.

Wer künftig digital sichtbar bleiben möchte, braucht deshalb mehr als eine gut gestaltete Website oder einen einzelnen Firmeneintrag. Entscheidend wird das Zusammenspiel aus korrekten Stammdaten, verständlichen Inhalten, technischer Struktur, unabhängigen Quellen und kontinuierlicher Datenpflege.

Die entscheidende Frage lautet deshalb immer weniger:

«Sind wir im Internet eingetragen?»

Sondern:

«Versteht das Internet eindeutig, wer wir sind und wofür unser Unternehmen relevant ist?»


Medienkontakt
Nishan Ulagarajah, CEO
HELP Media AG / HELP.CH
Telefon: +41 44 240 36 40 (0800 SEARCH)
E-Mail: medieninfo@help.ch
Web: www.help.ch

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Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
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