Infracore legt angesichts des fortgeschrittenen Sanierungsverfahrens die wesentlichen Eckpunkte offen.
Die Eckpunkte des Angebots:
Infracore bietet für das Spital einen Kaufpreis von CHF 55 Millionen in bar, zahlbar bei Bestätigung des Nachlassvertrags und ohne Finanzierungsvorbehalt. Die GZO AG bleibt dabei uneingeschränkt Betreiberin des Spitals; Leistungsaufträge, Betriebsbewilligungen, Arbeitsverhältnisse, Betriebsaktiven und Patientendaten werden nicht übertragen. Vorgesehen ist ein langfristiger Mietvertrag über 30 Jahre mit Verlängerungsoptionen.
Sobald das Kerngeschäft der GZO stabilisiert ist, soll Infracore zudem die etappenweise Fertigstellung des unvollendeten Erweiterungsbaus finanzieren. Die GZO erhält dafür ein Vormietrecht zu im Voraus vereinbarten Konditionen. Eine Kapitalerhöhung der Aktionärsgemeinden ist nicht erforderlich, sodass die Sanierung ohne zusätzliche öffentliche Mittel auskommt. Gleichzeitig soll das Angebot von Infracore die Bardividende für die Gläubiger substanziell erhöhen.
Infracore ist überzeugt, dass ihr Angebot eine einfache und robuste Grundlage für die Sanierung der GZO darstellt. Entscheidend ist aus Sicht von Infracore, dass die verschiedenen Sanierungsoptionen für die Gläubiger transparent vergleichbar sind. Über den Nachlassvertrag und damit letztlich über die vorgeschlagene Sanierungslösung entscheiden die Gläubiger.
Eric Frey, CEO von Infracore: «Unser Angebot ist einfach, vollständig finanziert und innerhalb der gesetzlichen Frist umsetzbar: Bargeld für die Gläubiger, vollständige Kontinuität für das Spital, seine Mitarbeitenden und Patienten – und dies ohne einen Franken öffentlicher Mittel. Infracore wird gemäss Angebot auch die Fertigstellung des Erweiterungsbaus finanzieren. Wir halten es jedoch für wirtschaftlich sinnvoll und verantwortungsvoll, diese Investitionen erst dann zu tätigen, wenn das Kerngeschäft der GZO nach Abschluss des Nachlassverfahrens nachhaltig stabilisiert ist. Gerade im heutigen Umfeld ist ein sorgfältiger Umgang mit finanziellen Mitteln und Ressourcen entscheidend.»
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