Pressemitteilung
Infracore legt Eckpunkte ihres verbindlichen Angebots für die Immobilien des Spitals Wetzikon offen

18.09.2026 | 12:24 Uhr | Infracore SA

Infracore SA Bildrechte: Infracore SA

18.09.2026, Freiburg – Die Infracore SA, die an der SIX Swiss Exchange kotierte Schweizer Gesellschaft für Gesundheitsimmobilien, hat der GZO AG am 29. Juli 2026 ein verbindliches und vollständig finanziertes Angebot für den Erwerb sämtlicher Immobilien des Spitals Wetzikon im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Transaktion unterbreitet.

Infracore legt angesichts des fortgeschrittenen Sanierungsverfahrens die wesentlichen Eckpunkte offen.

Die Eckpunkte des Angebots:

Infracore bietet für das Spital einen Kaufpreis von CHF 55 Millionen in bar, zahlbar bei Bestätigung des Nachlassvertrags und ohne Finanzierungsvorbehalt. Die GZO AG bleibt dabei uneingeschränkt Betreiberin des Spitals; Leistungsaufträge, Betriebsbewilligungen, Arbeitsverhältnisse, Betriebsaktiven und Patientendaten werden nicht übertragen. Vorgesehen ist ein langfristiger Mietvertrag über 30 Jahre mit Verlängerungsoptionen.

Sobald das Kerngeschäft der GZO stabilisiert ist, soll Infracore zudem die etappenweise Fertigstellung des unvollendeten Erweiterungsbaus finanzieren. Die GZO erhält dafür ein Vormietrecht zu im Voraus vereinbarten Konditionen. Eine Kapitalerhöhung der Aktionärsgemeinden ist nicht erforderlich, sodass die Sanierung ohne zusätzliche öffentliche Mittel auskommt. Gleichzeitig soll das Angebot von Infracore die Bardividende für die Gläubiger substanziell erhöhen.

Infracore ist überzeugt, dass ihr Angebot eine einfache und robuste Grundlage für die Sanierung der GZO darstellt. Entscheidend ist aus Sicht von Infracore, dass die verschiedenen Sanierungsoptionen für die Gläubiger transparent vergleichbar sind. Über den Nachlassvertrag und damit letztlich über die vorgeschlagene Sanierungslösung entscheiden die Gläubiger.

Eric Frey, CEO von Infracore: «Unser Angebot ist einfach, vollständig finanziert und innerhalb der gesetzlichen Frist umsetzbar: Bargeld für die Gläubiger, vollständige Kontinuität für das Spital, seine Mitarbeitenden und Patienten – und dies ohne einen Franken öffentlicher Mittel. Infracore wird gemäss Angebot auch die Fertigstellung des Erweiterungsbaus finanzieren. Wir halten es jedoch für wirtschaftlich sinnvoll und verantwortungsvoll, diese Investitionen erst dann zu tätigen, wenn das Kerngeschäft der GZO nach Abschluss des Nachlassverfahrens nachhaltig stabilisiert ist. Gerade im heutigen Umfeld ist ein sorgfältiger Umgang mit finanziellen Mitteln und Ressourcen entscheidend.»

Medienkontakt
Urs Grob, ugr@dynamicsgroup.ch, +41 79 550 48 59

18.09.2026 | 12:24 Uhr | von Infracore SA

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Über Infracore SA

Die Infracore AG mit Sitz in Freiburg ist eine der führenden Eigentümerinnen von Gesundheitsinfrastruktur in der Schweiz. Das Unternehmen besitzt, entwickelt und bewirtschaftet ein auf den Gesundheitssektor spezialisiertes Immobilienportfolio mit Kliniken, Spitälern und weiteren Gesundheitseinrichtungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Das Geschäftsmodell von Infracore basiert auf langfristigen Mietverträgen mit Spital- und Gesundheitsdienstleistern. Dadurch verfügt das Unternehmen über langfristig planbare Mieteinnahmen und partizipiert gleichzeitig am steigenden Bedarf an moderner Gesundheitsinfrastruktur. Infracore verfolgt zudem einen Nachhaltigkeitsansatz mit Schwerpunkten auf Energiewende, Umweltleistung und Naturerhaltung. Seit dem 9. Juli 2026 sind die Aktien der Infracore AG an der SIX Swiss Exchange kotiert.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


Quellen:
Swiss-Press.com    HELP.ch