Pressemitteilung
Brand vom 1. Januar in Crans-Montana - Gedenkfeier

23.09.2026 | 15:54 Uhr | Kantonale Verwaltung Wallis

Kantonale Verwaltung Wallis

23.09.2026, Um die verstorbenen Personen und verletzten Opfer des Brandes in einer Bar in Crans-Montana in der Neujahrsnacht 2026 zu ehren und ihrer zu gedenken, findet am 1. Januar 2027 auf dem Haut-Plateau eine Gedenkfeier statt. Sie bietet die Gelegenheit, die betroffenen Personen zu würdigen und einen Ort des Innehaltens zu schaffen. Mit dieser Gedenkfeier beginnt der Kanton Wallis eine Erinnerungsarbeit, die mit der Errichtung eines Mahnmals fortgesetzt wird.

Am 1. Januar 2026 verwüstete ein Brand die Bar «Le Constellation» in Crans-Montana und forderte 41 Todesopfer sowie 115 Verletzte. Durch sein Ausmass und das junge Alter der Opfer hat das Drama die Menschen im Wallis, in der Schweiz und in der internationalen Gemeinschaft zutiefst erschüttert.

Ein Jahr nach dem Ereignis organisiert der Kanton Wallis gemeinsam mit der Gemeinde Crans-Montana eine Gedenkfeier. Sie wird die Gelegenheit bieten, sich zu erinnern und öffentlich all jener zu gedenken, die von der Tragödie betroffen sind, ihnen Respekt und Solidarität zu bezeugen sowie das Ereignis im kollektiven Gedächtnis zu verankern. Diese Gelegenheit wird auch genutzt, um den Personen zu danken, die Hilfe geleistet haben, sowie jenen, die sich um die Pflege und Betreuung gekümmert haben und dies weiterhin tun.

Die Gedenkfeier findet am 1. Januar 2027 in Crans-Montana (Sporthalle des Kongresszentrums) um 10.00 Uhr statt. Eingeladen sind insbesondere die Angehörigen der beim Brand ums Leben gekommenen Personen sowie die Verletzten und ihr Umfeld. Auch die Einsatzkräfte, die Hilfe geleistet und Pflege erbracht haben, werden vertreten sein. Diese Zusammenkunft wird in Anwesenheit von eidgenössischen, kantonalen, kommunalen und ausländischen Amtsträgerinnen und Amtsträgern stattfinden.

Mit dieser Gedenkfeier beginnt der Kanton Wallis eine Erinnerungsarbeit, die mit der Errichtung eines Mahnmals fortgesetzt wird, dessen Realisierung von einem unabhängigen, aus der Zivilgesellschaft hervorgegangenen Verein getragen wird. Über die individuell erlebte Prüfung der Opfer des Dramas hinaus sollen diese verschiedenen Etappen der Erinnerung das Innehalten, das Gedenken und die Solidarität auf kollektiver Ebene fördern.

23.09.2026 | 15:54 Uhr | von Kantonale Verwaltung Wallis

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Über Kantonale Verwaltung Wallis

Das um 25 v. Chr. von den Römern eroberte und danach zur Provinz Rätien gehörende Gebiet wurde im 5. Jahrhundert im Bereich des Unterwallis von Burgundern besetzt, während sich im heutigen Oberwallis Alemannen niederliessen. 999 kam die Grafschaft Wallis an den Bischof von Sitten. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eroberten die bäuerlichen Gemeindeorganisationen (die 7 Zenden) des Oberwallis das inzwischen zu Savoyen gehörende Unterwallis und unterstellten es bis 1798 ihrer Verwaltung.

Im 16. Jahrhundert erzwang das Wallis die Unabhängigkeit von bischöflicher Herrschaft. 1802 erklärte Napoleon I. das Gebiet zur unabhängigen Republik und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22 Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Eine Verfassung wurde 1907 verabschiedet, die Frauen des Kantons sind seit 1970 wahlberechtigt.

Finden - erleben - verstehen. Über dem Talboden flimmert die Hitze. Durch Wälder und Rebberge murmelt das Wasser in den Suonen.

Von Gletschern her weht ein kühler Wind. Die Berggipfel sind hier dem Himmel ein bisschen näher als andernorts. Wie ein blaues Band die Rhone, gespeist von unzähligen Bächen aus steilen Seitentälern, im rauhen Goms stürmisch, im Unterwallis beschaulicher. Sie zieht vorbei an Bergdörfern mit sonnengebräunten Holzhäusern, vorbei an Städten mit alter Geschichte und neuen Impulsen, vorbei an Obstgärten und Rebbergen, bis zur Einmündung in den Genfersee. Eine Landschaft, geprägt von Gegensätzen, schroffen Felsen, Hochalpen, deutscher und französischer Sprache und Mentalität. Land der Viertausender, Land der grössten Gletscher, Land der Alpenpässe.

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