Pressemitteilung
Innerrhoder Berufswahlverhalten und Lehrstellen 2026

24.09.2026 | 15:31 Uhr | Kanton Appenzell Innerrhoden

Kanton Appenzell Innerrhoden

24.09.2026, Die Berufslehre in Appenzell I.Rh. bleibt, wie die Zahlen zeigen, ein beliebter Ausbildungsweg. Insgesamt ist die Anzahl der registrierten Lehrverträge im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

Auf den Lehrbeginn 2026 konnte das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung 174 neue Lehrverträge genehmigen. Die Zahl der Volksschulabgängerinnen und Volksschulabgänger von 175 Personen hat zur Folge, dass sich die Anzahl der Lehrverträge für den Sommer 2026 mit insgesamt 492 aktiven Lehrverhältnissen leicht reduziert hat.

Offene Lehrstellen in Lebensmittelverarbeitung, Gastronomie und Handwerksberufen

Die Auswahl an Berufen und offenen Lehrstellen präsentierte sich auch dieses Jahr wieder als ausserordentlich gross, breit gefächert und beeindruckend vielfältig. Insgesamt blieben diesen Sommer im Kanton Appenzell I.Rh. rund 50 Lehrstellen unbesetzt. Vor allem in den Bereichen Handwerk, Lebensmittelverarbeitung und Gastronomie sind noch Stellen offen. Hier besteht ein direkter Zusammenhang zur aktuellen demographischen Situation im Kanton und in der übrigen Ostschweiz. Nach wie vor ist die Berufslehre im Kanton Appenzell I.Rh. eine sehr gefragte Ausbildung. Die Förderung der Berufsbildung durch verschiedene Verbände und Betriebe im Rahmen der «Appenzeller Lehre», sowie die damit verbundene Stärkung der Lehrbetriebe, haben mit Sicherheit dazu beigetragen, dass die Lehre in Innerrhoden nach wie vor einen sehr guten Ruf geniesst.

Berufswahlverhalten der Innerrhoder Jugendlichen

70% der Innerrhoder Jugendlichen starten im August 2026 in eine Berufslehre. Rund 25% besucht weiterführende Schulen, so insbesondere das Gymnasium. Weitere 5% starten in ein Brückenangebot oder ein Zwischenjahr. Bei der Auswahl der Berufe sind bei den Mädchen Präferenzen als Kauffrau und Fachfrau Gesundheit festzustellen. Die Berufe Zimmermann und Automobil-Fachmann führen 2026 die Rangliste bei den Knaben an.

24.09.2026 | 15:31 Uhr | von Kanton Appenzell Innerrhoden

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Über Kanton Appenzell Innerrhoden

Die ersten menschlichen Funde im Appenzellerland gehen auf die wärmere Zwischeneiszeit, d. h. auf die Jahre 40'000 bis 30'000 v. Chr. zurück. Bei Grabungen in dem in der Südostwand des Ebenalpstocks gelegenen Wildkirchli wurden nicht nur Bärenknochen gefunden, sondern auch bearbeitete Steine aus dem Weissbach-Schwende-Tal, welche Menschen zu jener Stelle hinaufgetragen haben müssen.

Die ältesten menschlichen Werkzeugfunde gehen auf die Bronzezeit zurück. Im Gebiet von Appenzell sind dies zwei Bronzebeile, die in den Forren zwischen Appenzell und Weissbad gefunden wurden und in die Zeit von etwa 1200 bis 1100 v. Chr. zu datieren sind. Da auch das St. Galler Rheintal bronzezeitliche Funde aufweist ist es möglich, dass diese Beile aus dem Rheintal kommen.

Gleichwohl lässt sich aus den zufälligen und spärlichen Funden nicht auf eine urzeitliche Siedlung im Appenzellerland schliessen. Vielmehr ist anzunehmen, dass Appenzell von den Wanderungen der Urzeit kaum berührt wurde. Es handelte sich somit um ein eigentliches Niemandsland zwischen den keltischen und rätisch- illyrischen Völkern.

Auch die Erschliessung des schweizerischen Mittellandes durch die Römer erfasste das Appenzellerland kaum, denn die wichtigsten Römerstrassen umgingen den Alpstein. Hingegen dürften in spätrömischer Zeit verschiedene Alpen von zu den Rätiern gehörenden Rheintalern bestossen worden sein.

Träumen Sie von spiegelblanken Seen und schwindelerregenden Felsen, von schmucken Dörfern und freundlichen Menschen? "Sönd herzlich willkomm" im Appenzellerland. Das Wander-Eldorado Appenzellerland beginnt in der sanften Hügellandschaft beim Bodensee und führt über grüne Wiesen bis zum voralpigen Säntisgebirge. Auch Wellness und Gesundheit sind bei uns keine Modewörter.

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Quellen:
Swiss-Press.com    HELP.ch