24.09.2026, Der Regierungsrat hat Fr. 710'000.– für die Instandsetzung der Blattibach-Brücke an der Melchtalerstrasse bewilligt. Die gut 60-jährige Brücke wird 2027
umfassend saniert und statisch ertüchtigt. Damit soll ihre Nutzung für weitere 50 Jahre sichergestellt werden.
Der Regierungsrat hat die Instandsetzung der Blattibach-Brücke beschlossen. Der Regierungsrat rechnet mit Gesamtkosten von Fr. 710'000.–. Damit kann nun der letzte noch ausstehende Abschnitt der Sanierung der Melchtalerstrasse zwischen St. Niklausen und Melchtal umgesetzt werden.
Die Melchtalerstrasse erschliesst das Siedlungsgebiet und ist zugleich die einzige Verbindung zum Tourismusgebiet Melchsee-Frutt. Zwischen 2016 bis 2026 wurde die Kantonsstrasse auf insgesamt acht Abschnitten mit einer Gesamtlänge von rund 1,5 Kilometern erneuert und ausgebaut.
Umfassende Instandsetzung im Jahr 2027
Die Instandsetzung der Brücke umfasst verschiedene bauliche Massnahmen. Belag und Abdichtung auf der Fahrbahnplatte werden erneuert, ebenso die beiden Fahrbahnübergänge und die Entwässerung. Schäden am Beton der Widerlager, Mittelpfeiler und vorfabrizierten Brückenträger werden behoben. Zusätzlich wird die Brücke hinsichtlich der Erdbebensicherheit statisch ertüchtigt und die Tragstruktur entsprechend verstärkt. Mit den geplanten Massnahmen soll die Brücke für weitere 50 Jahre genutzt werden können.
Verkehr bleibt während der Bauzeit gewährleistet
Die Melchtalerstrasse bleibt während der Bauarbeiten durchgehend befahrbar. Die Arbeiten erfolgen jeweils auf einer Fahrspur. Der Baubeginn ist für Mitte April 2027 vorgesehen, die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober 2027 abgeschlossen sein.
Erste Sanierung vor über 35 Jahren
Die Brücke wurde 1989 erstmals saniert. Damals wurden die Brückenabdichtung, die Fahrbahnübergänge und das Rückhaltesystem erneuert. Zudem wurde die bestehende Fahrbahnplatte reprofiliert und abgedichtet. Darauf wurde eine zweischichtige Fahrbahn aus Gussasphalt erstellt.
Kredit aus dem Bauprogramm Kantonsstrassen
Die Gesamtkosten des Strassenbauprojekts betragen Fr. 710'000.–. Das Strassenbauprojekt ist Bestandteil des vom Kantonsrat am 2. Dezember 2021 bewilligten Rahmenkredits für das Bauprogramm Kantonsstrassen 2022 bis 2027.
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Obwalden wurde vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nach Christus Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen. 1291 beteiligte sich Obwalden zusammen mit Nidwalden an einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri und Schwyz (Gründung der Eidgenossenschaft). Im 14. Jahrhundert begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft. 1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der 'ennetbirgischen Politik' Uris und half an der Eroberung der Leventina mit.
Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.
Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.
Umgeben von einer faszinierenden Bergwelt und dem wunderschönen Sarnersee ist Sarnen ein ideales Ferienziel. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft bei einer gemütlichen Schifffahrt, einer atemberaubenden Biketour oder einer vielseitigen Wanderung. Durch die einzigartige Lage sind nicht nur Sarnen sondern auch sämtliche Ausflugsziele der Zentralschweiz in kurzer Zeit erreichbar. Langweilen werden Sie sich in Sarnen gewiss nicht!
In Sarnen finden Sie eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Einfache Gasthöfe und Pensionen, komfortable Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen mit Blick auf See und Berge oder der Campingplatz direkt am See, laden Sie ein, länger in Sarnen zu verweilen. Auch für Seminare, Gruppenausflüge oder Schulreisen bietet Sarnen die ideale Infrastruktur und das passende Rahmenprogramm! Überzeugen Sie sich selbst - Sarnen kann sich 'seen' lassen!
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