Pressemitteilung
Enzootische Pneumonie: Schweinekrankheit ist unter Kontrolle

14.10.2026 | 16:38 Uhr | Kantonale Verwaltung Solothurn

Kantonale Verwaltung Solothurn

14.10.2026, Im September wurde bekannt, dass in einem kantonsübergreifenden sogenannten Schweinering die Krankheit Enzootische Pneumonie ausgebrochen ist. Im Kanton Solothurn waren drei Betriebe betroffen. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Hintergrund: In einem kantonsübergreifenden Schweinering war Mitte September die Krankheit Enzootische Pneumonie ausgebrochen. Betroffen waren auch drei Betriebe im Kanton Solothurn, die schliesslich mit einer Seuchensperre belegt wurden. Ein Schweine- bzw. Ferkelproduktionsring ist ein arbeitsteiliger Zusammenschluss mehrerer Betriebe. Aufgrund der Rotation der Schweine über mehrere Betriebe kann in einem Seuchenfall die Krankheit ebenfalls über alle Betriebe verschleppt werden.

Zwei dieser Betriebe, sogenannte Abferkelbetriebe, wurden im Kanton Solothurn vergangene Woche geräumt. Insgesamt konnten rund 1'200 Jungtiere lebend exportiert werden, rund 80 Sauen sowie 50 Jungtiere wurden geschlachtet. Rund 930 Tiere, welche weder exportiert noch geschlachtet werden konnten, wurden letzte Woche getötet. Die zwei Betriebe gelten 10 Tage nach einer Reinigung und Desinfektion wieder als seuchenfrei. Die vom Veterinärdienst verhängte Sperre kann danach wieder aufgehoben werden. Im dritten Betrieb, einem reinen Mastbetrieb, dauern die Sicherungs- und Überwachungsmassnahmen voraussichtlich noch bis Ende Oktober.

Durch diese Massnahmen konnte vorerst verhindert werden, dass sich die in der Schweiz seit rund 20 Jahren ausgerottete Seuche ausbreitet. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich und das Fleisch gesunder Träger kann bedenkenlos konsumiert werden. Kranke Tiere sind generell nicht zur Schlachtung zugelassen.

14.10.2026 | 16:38 Uhr | von Kantonale Verwaltung Solothurn

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Über Kantonale Verwaltung Solothurn

Die Stadt Solothurn (Salodurum) war schon zur Römerzeit ein Knotenpunkt der grossen Heerstrassen Helvetiens. 888 kam das Gebiet des heutigen Kantons Solothurn an das Königreich Burgund und 1032 mit diesem an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.

Im Mittelalter lehnt sich ihre Geschichte an das im 10. Jahrhundert entstandene Chorherrenstift des heiligen Ursus an, das ursprünglich alle Hoheitsrechte mit Ausnahme des Blutbanns innehatte, von dem sich die Bürgerschaft aber allmählich emanzipierte. Nach dem Aussterben der Zähringer (1218), welche die Reichsvogtei besassen, wurde Solothurn reichsunmittelbar; 1295 schloss es mit Bern ein ewiges Bündnis und hatte 1318 eine Belagerung durch Herzog Leopold I. von Habsburg auszustehen, weil es Friedrich den Schönen nicht als König anerkannte. 1344 erwarb die Stadt Solothurn ihr erstes ausserstädtisches Territorium.

Ein Versuch des verarmten Grafen Rudolf von Kyburg, sich der Stadt durch Verrat zu bemächtigen, wurde glücklich vereitelt (Solothurner Mordnacht, vom 10. zum 11. November 1382) und führte zu dem Kyburger Krieg, in welchem Bern und Solothurn das Grafenhaus vernichteten.

Wie eine grüne Oase liegt der Kanton Solothurn verbindend zwischen den Agglomerationen Basel, Bern, Zürich. Liebliche Gegenden, harmonisch eingebettet in eine eindrückliche Natur und eine attraktive Palette von Erholungsmöglichkeiten bieten für Bewohner/innen und Gäste einen Lebensraum, der sowohl zentral liegt als auch ruhig ist.

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Quellen:
Swiss-Press.com    HELP.ch