21.10.2026, Für die Gelegenheit zur Stellungnahme zur „Vorlage zur verkehrsträgerübergreifenden Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse: Verkehr'45" danken wir Ihnen.
Die Zentralschweizer Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug haben ihre Positionen zur Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Rahmen der Zentralschweizer Konferenz des öffentlichen Verkehrs (ZKöV), der Zentralschweizer Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz (ZBPUK) und der Zentralschweizerischen Regierungskonferenz (ZRK) gemeinsam abgestimmt. Der Kanton Obwalden trägt die daraus hervorgegangene gemeinsame Position mit. Die vorliegende Stellungnahme stützt sich auf diese abgestimmte Grundlage und wurde auf die spezifischen Anliegen des Kantons Obwalden ausgerichtet.
Der Kanton Obwalden begrüsst die vorgesehenen Investitionen in die Bahn- und Nationalstrasseninfrastruktur ausdrücklich. Für die Zentralschweiz sind insbesondere die Realisierung der ersten Etappe des Durchgangsbahnhofs Luzern sowie der Bau des Zimmerberg-Basistunnels Il von zentraler Bedeutung. Beide Projekte stärken die Erreichbarkeit der Region, erhöhen die Kapazitäten auf dem Bahnnetz und verbessern die Einbindung der Zentralschweiz in den nationalen Fernverkehr nachhaltig
Gleichzeitig ist die langfristige Entwicklung des Bahnknotens Luzern konsequent weiterzuverfolgen. Der Bund wird aufgefordert, die Planung und Finanzierung der zweiten Etappe des Durchgangsbahnhofs Luzern frühzeitig sicherzustellen. Ebenso ist die Realisierung der fünften Perronkante der Zentralbahn in Luzern voranzutreiben, damit die notwendige Kapazität für die weitere Angebotsentwicklung geschaffen werden kann. Bei den langfristigen Ausbauplanungen sind die Achsen der Zentralbahn nach Obwalden und Nidwalden angemessen zu berücksichtigen und in die strategischen Uberlegungen des Bundes einzubeziehen.
Aus Sicht des Kantons Obwalden kommt der Realisierung des letzten fehlenden Doppelspurabschnitts zwischen Hergiswil Bahnhof und Hergiswil Matt hohe Priorität zu. Dieser Engpass beeinträchtigt die Betriebsstabilität des gesamten Zentralbahnnetzes und limitiert künftige Angebotsausbauten. Seine Beseitigung ist eine zentrale Voraussetzung für einen robusten, leistungsfähigen und zukunftsgerichteten Bahnverkehr in der Zentralschweiz und sollte entsprechend prioritär in die weiteren Ausbauschritte aufgenommen werden.
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Obwalden wurde vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nach Christus Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen. 1291 beteiligte sich Obwalden zusammen mit Nidwalden an einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri und Schwyz (Gründung der Eidgenossenschaft). Im 14. Jahrhundert begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft. 1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der 'ennetbirgischen Politik' Uris und half an der Eroberung der Leventina mit.
Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.
Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.
Umgeben von einer faszinierenden Bergwelt und dem wunderschönen Sarnersee ist Sarnen ein ideales Ferienziel. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft bei einer gemütlichen Schifffahrt, einer atemberaubenden Biketour oder einer vielseitigen Wanderung. Durch die einzigartige Lage sind nicht nur Sarnen sondern auch sämtliche Ausflugsziele der Zentralschweiz in kurzer Zeit erreichbar. Langweilen werden Sie sich in Sarnen gewiss nicht!
In Sarnen finden Sie eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Einfache Gasthöfe und Pensionen, komfortable Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen mit Blick auf See und Berge oder der Campingplatz direkt am See, laden Sie ein, länger in Sarnen zu verweilen. Auch für Seminare, Gruppenausflüge oder Schulreisen bietet Sarnen die ideale Infrastruktur und das passende Rahmenprogramm! Überzeugen Sie sich selbst - Sarnen kann sich 'seen' lassen!
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