Swissmechanic und Swissmem hatten im Frühjahr 2026 beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und einen gemeinsamen Verband für die Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie) zu schaffen. Grundlage dafür ist die bereits etablierte Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen. Seit Anfang 2026 führen sie ihre Aktivitäten in der nationalen beruflichen Grundbildung gemeinsam unter dem Dach von Swissmem. Die im Frühjahr genannten Ziele sind ein noch breiteres Dienstleistungsangebot, eine stärkere politische Schlagkraft auf nationaler und regionaler Ebene sowie die Stärkung des Industriestandorts Schweiz.
«Der heutige Entscheid ist ein starkes Signal für die Schweizer Tech-Industrie. Indem wir unsere Kräfte bündeln, können wir unseren Mitgliedfirmen noch bessere Leistungen bieten und ihre Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit mit noch mehr Gewicht vertreten. Gerade in einem anspruchsvollen internationalen Umfeld braucht die Industrie eine starke gemeinsame Stimme», sagt Nicola R. Tettamanti, Präsident von Swissmechanic.
Im Zentrum des Zusammenschlusses stehen die Bedürfnisse der Mitgliedfirmen. Sie sollen weiterhin von einem breiten und qualitativ hochstehenden Dienstleistungsangebot aus einer Hand profitieren. Gleichzeitig verbindet der gemeinsame Verband die unterschiedlichen Stärken und Netzwerke von Swissmem und Swissmechanic. «Swissmem und Swissmechanic verbindet das gemeinsame Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und den Werkplatz Schweiz zu stärken. Mit dem Entscheid ist aufseiten von Swissmechanic der Weg frei, daraus einen Verband zu schaffen, der die Schweizer Tech-Industrie in ihrer ganzen Breite wirkungsvoll vertritt», sagt Swissmechanic-Direktor Erich Sannemann.
Bei einem positiven Grundsatzentscheid von Swissmem werden die weiteren Arbeiten für den Zusammenschluss vorangetrieben. Insbesondere muss dabei sichergestellt werden, dass die geplante Fusion finanziell erfolgreich umgesetzt werden kann. Der definitive Entscheid über die Fusion soll im Juni 2027 fallen. Bei einer Zustimmung soll sie rückwirkend auf den 1. Januar 2027 in Kraft treten.
An der Delegiertenversammlung wurde Nicola R. Tettamanti als Präsident bestätigt und Pascal Degen zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Xavier de Preux, Samuel Vuadens und Silvio Bertini wurden im Vorstand bestätigt. Weitere Wahlen betrafen den Verbandsrat, Kommissionen, den Berufsbildungsfonds und das tecVETSoundingBoard. Die Versammlung verabschiedete Engagierte aus verschiedenen Gremien und würdigte Daniel Arn für seine Tätigkeit als Vizepräsident, Vorstandsmitglied sowie als Präsident der Politischen und der Weiterbildungskommission.
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