Pressemitteilung
Schweizer Wohntage 2026 in Luzern: Wege zu preisgünstigem Wohnraum

29.10.2026 | 11:15 Uhr | Bundesamt für Wohnungswesen BWO

Bundesamt für Wohnungswesen BWO

29.10.2026, Bern – Die Schweizer Wohntage 2026 finden vom 31. Oktober bis 15. November in Luzern statt. Im Zentrum steht die Fachtagung des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO) vom 6. November zum Thema «Wege zu preisgünstigem Wohnraum». Ergänzt wird sie durch Fachveranstaltungen, Rundgänge, Ausstellungen, einen Film sowie eine Podiumsdiskussion.

Die Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum gehört zu den zentralen Herausforderungen der Schweizer Wohnpolitik. Die Wohnungsknappheit hat sich in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Regionen ausgedehnt, und die steigenden Wohnkosten belasten immer mehr Haushalte. Vor diesem Hintergrund widmen sich die Schweizer Wohntage 2026 der Frage, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen und erhalten werden kann.

Im Mittelpunkt steht die Fachtagung des BWO vom 6. November an der Hochschule Luzern. Fachleute aus Forschung, Politik und Praxis diskutieren aktuelle Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt, Herausforderungen bei der Schaffung von preisgünstigem Wohnraum sowie mögliche Lösungsansätze. Ein besonderer Schwerpunkt gilt den wohnungspolitischen Herausforderungen in Luzern und der Zentralschweiz.

Vielfältiges Begleitprogramm

Am 5. November widmet sich eine Fachveranstaltung der Hochschule Luzern den Wohnraumstrategien von Städten und Gemeinden. Weitere Programmpunkte bieten Einblicke in konkrete Wohn- und Stadtentwicklungsprojekte der Region: Mehrere Rundgänge führen durch Genossenschaftssiedlungen, neue Quartiere und Entwicklungsgebiete in Luzern und Umgebung. Ergänzt wird das Programm durch eine Kinomatinée am 8. November, das Bau- und Immobilienforum der HSLU am 11. November sowie durch die öffentliche Podiumsdiskussion «Gemeinsame Wege zu preisgünstigem Wohnraum» vom 12. November in der Stadtbibliothek Luzern.

Während den Schweizer Wohntagen finden zudem im Bourbaki Pop Up Luzern zwei Ausstellungen statt. «Wohnen fürs Wohnen» beleuchtet die Geschichte und Bedeutung der Wohnbaugenossenschaften in der Schweiz, während «Baukultur konkret» Fragen der Baukultur, Quartierentwicklung und Lebensqualität thematisiert. Die Ausstellungen sind vom 31. Oktober bis 15. November öffentlich zugänglich.

Die Schweizer Wohntage 2026 werden vom Bundesamt für Wohnungswesen gemeinsam mit der Stadt Luzern, der Hochschule Luzern und weiteren Partnerorganisationen durchgeführt. Als wichtige nationale Plattform fördern sie den Dialog zwischen Fachwelt, Politik und Öffentlichkeit zu aktuellen Fragen des Wohnungswesens.

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29.10.2026 | 11:15 Uhr | von Bundesamt für Wohnungswesen BWO

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Über Bundesamt für Wohnungswesen BWO

Wohnen gehört wie Nahrung, Bildung oder Gesundheit zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Gestützt auf die Artikel 41, 108 und 109 der Verfassung setzt sich der Bund im Rahmen der Wohnungspolitik dafür ein, dass alle Bevölkerungsgruppen über eine angemessene Wohnung zu tragbaren Bedingungen verfügen.

Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) ist die für den Vollzug der Wohnungspolitik des Bundes zuständige Fachbehörde. Es ist für die Umsetzung der Bundesgesetze verantwortlich, die das Parlament zur Erfüllung der wohnungspolitischen Verfassungsaufträge verabschiedet hat:

- Bundesgesetz über die Förderung von preisgünstigem Wohnraum (Wohnraumförderungsgesetz WFG) vom 21. März 2003 - Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz (WEG) vom 4. Oktober 1974 - Bundesgesetz über die Verbesserung der Wohnverhältnisse in den Berggebieten vom 20. März 1970 (WS) - Obligationenrecht (Miete) vom 15. Dezember 1989 - Bundesgesetz vom 23. Juni 1995 über Rahmenmietverträge und deren Allgemeinverbindlicherklärung

Das BWO betreut zudem die Hypothekardarlehen, die gestützt auf den Bundesbeschluss vom 7. Oktober 1947 den Wohnbaugenossenschaften des Bundespersonals gewährt worden waren.

Das Amt vertritt die Schweiz in internationalen Organisationen, die sich mit Fragen des Wohnungswesens beschäftigen, namentlich im „Committee on Housing and Land Management“ der Europäischen Kommission für Wirtschaftsfragen der UNO (ECE).

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Quellen:
Swiss-Press.com    HELP.ch   Schweizerische Eidgenossenschaft