Pressemitteilung
Arbeitslosenstatistik Oktober 2026 im Kanton Appenzell Ausserrhoden

06.11.2026 | 17:38 Uhr | Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden

Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden

06.11.2026, Im Oktober nahm die Anzahl der Stellensuchenden und Arbeitslosen im Kanton Appenzell Ausserrhoden zu. Ende Monat waren 847 Stellensuchende beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) registriert, 28 Personen mehr als im September 2026. Davon waren 464 Personen arbeitslos gemeldet, 9 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg von 1,5 % auf 1,6 %.

Im Oktober des Vorjahres haben 844 Personen eine Stelle gesucht. Damit ist die Zahl der Stellensuchenden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3 Personen gestiegen. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen ging im gleichen Zeitraum von 481 auf 464 Personen zurück. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 1,6 %. Gesamtschweizerisch betrug die Arbeitslosenquote im Oktober 2026 3,0 %.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) nahm gegenüber September 2026 um 6 Personen zu. Neu sind 62 Personen in dieser Altersklasse von einer Arbeitslosigkeit betroffen. Die Anzahl der Arbeitslosen, die über 50-jährig sind, nahm dagegen um 9 Personen ab und liegt neu bei 172 Personen. Die Anzahl der Personen, welche über ein Jahr arbeitslos sind (Langzeitarbeitslose), ging gegenüber dem Vormonat um 4 Personen auf 57 Personen zurück.

Insgesamt konnten sich im Verlauf des Monats 130 Personen von der Arbeitsvermittlung abmelden. Auf der anderen Seite mussten sich 158 Personen neu anmelden.

Per Ende Oktober 2026 waren beim RAV Appenzell Ausserrhoden 140 offene Stellen registriert, 12 mehr als im September. Bei den gemeldeten Stellen wurden 65 Zugänge und 53 Abgänge verzeichnet.

06.11.2026 | 17:38 Uhr | von Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden

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Über Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden

Der 821 urkundlich ersterwähnte Ort im Appenzellerland ist der Schwänberg bei Herisau. Vor rund 600 Jahren entstand das Land Appenzell und 1597 durch die Landteilung der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Im protestantischen Ausserrhoden blühte früh die Heimindustrie auf, die im schweizerischen Vergleich eine ausserordentliche Bevölkerungsdichte zuliess. Die 1918 einsetzende Stickereikrise versetzte den Textilkanton in wirtschaftliche, politische und kulturelle Agonie.

Die ab 1945 einsetzende Diversifikation ging einher mit einem markanten Wachstum des Pendlerverkehrs und liess anderseits dank vermehrter Zuwanderung in vielen Gemeinden neue Wohnquartiere entstehen. Ab 1960 übernahm der Kanton nach und nach öffentliche Aufgaben, die zuvor auf Gemeindeebene gelöst worden waren. Getragen von einer positiven Aufbruchstimmung gab sich der Kanton 1995 eine moderne Verfassung.

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Quellen:
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