«Wir haben in den ersten neun Monaten 2026 starke Finanzergebnisse erzielt und EBITDAaL, operativen Free Cash Flow und Reingewinn gesteigert», sagt Christoph Aeschlimann, Swisscom Group CEO. «Die jüngsten Testsiege von connect bestätigen, dass wir unseren Kundinnen und Kunden in der Schweiz über unsere Shops, die Hotline und die digitalen Kanäle hinweg ein hervorragendes Kundenerlebnis bieten. Auch in Italien zahlt sich unsere Value-Strategie aus: Wichtige finanzielle und operative Kennzahlen entwickeln sich positiv.»
Swisscom Gruppe: Höherer Operating Free Cash Flow
Der Gruppenumsatz sank in den ersten neun Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,1% auf CHF 10'936 Mio. Der EBITDA nach Leasingaufwand (EBITDAaL) erhöhte sich um 1,5% auf CHF 3'833 Mio. Auf vergleichbarer Basis und zu konstanten Währungen verringerte sich der Umsatz um 1,5%, während der EBITDAaL um 3,0% zunahm. Der Operating Free Cash Flow von CHF 1'790 Mio. nahm auf vergleichbarer Basis um 14,5% zu. Der Reingewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,4% auf CHF 1'011 Mio.
Schweiz: Jeweils Platz 1 in den connect-Tests für Hotline, Shops und App
In den ersten neun Monaten 2026 sank der Umsatz in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 0,6% auf CHF 5'826 Mio. Der Umsatz mit Telekommunikationsdiensten verringerte sich um 1,8% auf CHF 3'800 Mio. Der Umsatz mit IT-Dienstleistungen für Geschäftskunden ging um 0,5% auf CHF 902 Mio. zurück. Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich der EBITDAaL um 1,2% auf CHF 2'569 Mio. Dazu trugen Kosteneffizienzmassnahmen und ein höherer Ergebnisbeitrag des IT-Geschäfts bei. Der Operating Free Cash Flow stieg auf vergleichbarer Basis dank des höheren EBITDAaL-Beitrags und tieferer Investitionen um 8,4% auf CHF 1'420 Mio.
Swisscom hat ihre führende Position bei der Servicequalität gestärkt: Bei den jüngsten connect-Tests in der Schweiz belegten Hotline, Shops und Service-App jeweils den ersten Platz. Zudem lancierte Swisscom erfolgreich Young Benefit sowie Kids Security, eine neue App, die Familien bei einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien unterstützt.
Swisscom modernisiert ihre Netzinfrastruktur in allen Gemeinden der Schweiz kontinuierlich weiter. Ende September 2026 versorgte Swisscom 59% der Haushalte und Geschäfte mit FTTH und 90% der Bevölkerung mit 5G+. Kürzlich entschied das Bundesverwaltungsgericht im Glasfaserverfahren zugunsten von Swisscom und hob den Entscheid der Wettbewerbskommission (WEKO) auf. Gegenstand des Verfahrens war die von Swisscom ursprünglich für den Glasfaserausbau gewählte P2MP-Topologie. Swisscom prüft das Urteil und dessen Auswirkungen im Detail. Über mögliche Anpassungen wird nach Abschluss der Analyse entschieden. Der Entscheid kann noch ans Bundesgericht weitergezogen werden.
Schub für nachhaltiges B2B-Wachstum in der Schweiz
Swisscom entwickelt ihr B2B-Geschäft konsequent weiter und setzt künftig auf zwei sich ergänzende Geschäftseinheiten, um Wachstumspotenziale zu erschliessen und optimale Voraussetzungen für deren erfolgreiche Entwicklung zu schaffen. Um das Geschäft mit digitaler Transformation und Professional Services zu stärken, werden Beratung, Entwicklung, Software, Daten und AI per 1. April 2027 in der bestehenden Tochtergesellschaft Swisscom Digital Technology AG gebündelt. Die neue Aufstellung soll Innovationen beschleunigen, die Zusammenarbeit vereinfachen und nachhaltiges Wachstum unterstützen, mit dem Ziel, zur führenden Partnerin für digitale Transformation in der Schweiz zu werden. Die verbleibende B2B-Einheit von Swisscom Schweiz baut weiterhin auf ihre Kernstärken und stellt damit das souveräne digitale Rückgrat der Schweiz bereit: sichere Konnektivität, Security, Cloud, AI Computing, IT-Outsourcing, Kompetenzen in den Bereichen Financial Services, Public Sector & Defence sowie IT-Infrastruktur-Services.
Ab 1. Februar 2027 übernimmt Martin Resel die Leitung des Bereichs Geschäftskunden und wird Mitglied der Geschäftsleitung von Swisscom Schweiz. Der heutige Deputy CEO und CCO Enterprise von A1 Telekom Austria verfügt über mehr als 20 Jahre B2B-Erfahrung in den Bereichen Telekommunikation, ICT und digitale Transformation.
Italien: Value-Strategie zahlt sich weiter aus – Integration auf Kurs
In den ersten neun Monaten 2026 sank der Umsatz im Segment Italien um 2,2% auf EUR 5'262 Mio. Der Umsatz mit Telekommunikationsdiensten verringerte sich um 3,1% auf EUR 3'593 Mio., der Umsatz mit IT-Dienstleistungen für Geschäftskunden ging um 2,0% auf EUR 593 Mio. zurück. Auf vergleichbarer Basis stieg der EBITDAaL um 7,7% auf EUR 1'393 Mio., hauptsächlich aufgrund tieferer Kosten infolge von Synergien. Der Operating Free Cash Flow erhöhte sich auf vergleichbarer Basis um fast die Hälfte auf EUR 515 Mio.
Die Umsetzung der Value-Strategie zeigt positive Ergebnisse, was sich in der Stabilisierung wichtiger Kennzahlen widerspiegelt: Der Rückgang des Umsatzes mit Telekommunikationsdiensten verlangsamte sich weiter, der Mobile ARPU und die bereinigte Churn-Rate blieben nach Abschluss der Preisanpassungen gegenüber dem Vorjahr stabil. Im Festnetzgeschäft liegt der Fokus auf der Gewinnung von Kundinnen und Kunden im mittleren und höheren Preissegment, unterstützt durch die Lancierung des neuen 10-Gbit/s-Glasfaserangebots und des Fastweb SevenX Modems. Im dritten Quartal setzte Fastweb + Vodafone die Diversifizierung über das Kerngeschäft hinaus fort. Das Energieangebot erreichte 214'000 Abonnemente (+44'000 im Quartal) und trug damit dazu bei, den Rückgang des Umsatzes mit Telekommunikationsdiensten teilweise zu kompensieren.
Der Integrationsprozess verläuft weiterhin planmässig. In den ersten neun Monaten 2026 beliefen sich die Synergien auf insgesamt EUR 265 Mio. Fastweb + Vodafone ist voll auf Kurs, das Synergieziel für 2026 von über EUR 300 Mio. zu erreichen.
Ende September 2026 versorgte Fastweb + Vodafone 63% der Haushalte und Unternehmen in Italien mit Glasfaser. Das Mobilfunknetz erreichte 91% der Bevölkerung mit 5G.
Finanzieller Ausblick 2026 bestätigt, Operating Free Cash Flow sowie Verschuldungsgrad leicht besser
Swisscom erwartet für das Geschäftsjahr 2026 unverändert einen Umsatz von CHF 14,7-14,9 Mrd., einen EBITDAaL von CHF 5,0-5,1 Mrd., Investitionen von CHF 3,0-3,1 Mrd., einen Operating Free Cash Flow von über CHF 2,0 Mrd. (bislang: rund CHF 2,0 Mrd.) sowie einen Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) per Ende 2026 bei unter 2,3x1 (bislang: rund 2,3x). Werden die Ziele erreicht, plant Swisscom der Generalversammlung 2027 für das Geschäftsjahr 2026 die Erhöhung der Dividende von CHF 26 auf CHF 27 pro Aktie vorzuschlagen.
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