Pressemitteilung
BLKB-Hauptsitz wird zukunftsgerichtet saniert

29.06.2026 | 15:04 Uhr | Basellandschaftliche Kantonalbank

Basellandschaftliche Kantonalbank

29.06.2026, Der BLKB-Hauptsitz in Liestal hat nach rund 50 Jahren in Betrieb das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht und wird umfassend saniert. Mit dem Sanierungsprojekt richtet die Bank den Standort auf die Zukunft aus und erweitert die öffentlichen Bereiche. Mit der Umgestaltung des Floragartens entsteht zudem eine aufgewertete Verbindung vom Bahnhof ins Rheinstrassen-Quartier. Durch die Aufstockung aller Gebäudeteile um ein Geschoss sollen zudem sämtliche zentralen Funktionen am Hauptsitz gebündelt werden.

Der BLKB-Hauptsitz an der Rheinstrasse in Liestal wird nach rund 50 Jahren umfassend erneuert und auf künftige Anforderungen ausgerichtet. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Modernisierung der Gebäudetechnik, eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Sanierung der Gebäudehülle. Gleichzeitig werden die Flächen an zukünftige Nutzungsbedürfnisse angepasst. Da die Arbeiten nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden können, ist der Standort während der Bauzeit vorübergehend verlegt worden. Mit der Verlegung der Kundenhalle per 11. Mai 2026 wurde der Auszug aus dem Hauptsitz abgeschlossen. Die Kundenhalle mit den Beraterinnen und Beratern befindet sich seither vorübergehend am Bahnhofplatz 13 in Liestal. Die weiteren Mitarbeitenden des Hauptsitzes sind bereits zuvor in die Zwischennutzungsareale am Bahnhof Liestal und im Spenglerpark in Münchenstein umgezogen.

Erdgeschoss wird für Bevölkerung geöffnet

Als nachhaltig ausgerichtete Bank hat sich die BLKB für eine Sanierung statt eines Neubaus entschieden, um gut erhaltene Bausubstanz weiter zu nutzen: «Mit der Sanierung und dank neuer energieeffizienter Technik bekennt sich die BLKB zu einem verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Ressourcen und handelt zukunftsgerichtet. Dabei wird der Hauptsitz umfassend modernisiert und dessen Charakter bleibt bestehen», sagt Christoph Schär, Leiter Geschäftsbereich Technologie & Corporate Services und Stv. CEO der BLKB.

Mit der Sanierung investiert die BLKB langfristig in ihrer Region und schafft Raum und Flexibilität für künftige Entwicklungen. Im Rahmen der Sanierung werden weitere Teile des Erdgeschosses sowie die Aussenbereiche für die Bevölkerung geöffnet. «Durch die geplante Öffnung des Erdgeschosses zum Stadtraum hin entsteht ein neuer Ort der Begegnung. Das Projekt berücksichtigt das historische Erbe unserer über 160-jährigen Geschichte, schafft aber auch einen Mehrwert für die Stadt, für ihre Bevölkerung und für das Stadtbild», sagt Schär. Zukünftig bietet die BLKB ihren Kundinnen und Kunden eine moderne, offene Kundenzone mit Beratungsschaltern, Beratungsräumen und Aufenthaltszonen. Verbessert wird zudem die Eingangssituation: Neu wird der BLKB-Hauptsitz sowohl vom Bahnhof als auch von der Rheinstrasse zugänglich sein.

BLKB-Hauptsitz als Tor zur Rheinstrasse

«Das Sanierungsprojekt der BLKB ist nicht nur ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit, sondern bettet sich auch bestens in unser Stadtbild ein. Dank der Öffnung des Gebäudes für die Öffentlichkeit mit qualitativ hochstehenden Aufenthaltsräumen und kürzeren Wegverbindungen vermag das Projekt auch, einen grossen Mehrwert für die Bevölkerung zu schaffen», sagt Daniel Spinnler, Stadtpräsident von Liestal.

Und weiter: «Das Projekt ist ein wichtiges Puzzlestück der Masterplanung Rheinstrasse. Diese sieht vor, in den kommenden Jahrzehnten die Aufenthalts- und Lebensqualität sowie Wertschöpfung im heute stark unternutzten Areal längs der Rheinstrasse zu stärken: Es freut uns sehr, dass das BLKB-Projekt den Start für die Realisierung der Masterplanung bildet und der sanierte BLKB-Hauptsitz das südliche Tor des neuen Rheinstrassen-Quartiers sein wird», so Spinnler.

Die städtebaulichen Konzeptionen des BLKB-Hauptsitzes wurden in einem Workshopverfahren erarbeitet, wobei sich auch die Stadt Liestal, der Kanton Basel-Landschaft sowie weitere Fachleute eingebracht haben. Derzeit befindet sich das Sanierungsprojekt in der Projektierungsphase. Der Start des Baugesuchverfahrens ist bis Ende 2026 geplant.

Mehrwert für Stadt und Bevölkerung

Entwickelt wurde das nun vorliegende BLKB-Sanierungsprojekt von den Basler Architekten Christ & Gantenbein, die am Bahnhof Liestal bereits für das 2011 in Betrieb genommene «UNO»- Geschäftshaus verantwortlich waren.

«Unser Ziel ist es, einen spürbaren Mehrwert für die Stadt Liestal, die Bevölkerung und die BLKB zu schaffen. Im Zentrum stehen dabei die Aufwertung des Areals durch neue Durchwegungen und die Umgestaltung des Floragartens, der sich auf der Seite des Florawegs befindet. So schaffen wir attraktive Verbindungen ins Rheinstrassen-Quartier und machen das Areal durchlässig und erlebbar», sagt Architekt Daniel Monheim von Christ & Gantenbein. Zudem wird der sanierte BLKB-Hauptsitz an die Erfordernisse einer modernen und zukunftsorientierten Arbeitsumgebung angepasst: Die kleinen Büroflächen werden durch grössere, flexiblere Zonen ersetzt.

Auftragsvergabe in der Region

Damit die BLKB alle zentralen Einheiten künftig an einem Standort konzentrieren kann sowie Flexibilität für die Zukunft schafft, werden alle Gebäudeteile um ein Stockwerk erhöht. Die Hauptnutzfläche des Gebäudes steigt somit um rund 2500 Quadratmeter (plus ~ 25%) auf rund 12 400 Quadratmeter. Die Nutzungsfläche für die Bank macht dabei rund 9200 Quadratmeter aus, während rund 1200 Quadratmeter auf öffentliche Fläche entfallen. Rund 2000 Quadratmeter sind für Drittnutzungen vorgesehen.

In das Sanierungsprojekt investiert die BLKB 92 Mio. CHF. Der sanierte Hauptsitz ist für 800 BLKB- Mitarbeitende ausgelegt. Die BLKB hat sich für die Sanierung zum Ziel gesetzt, möglichst viele Aufträge in der Nordwestschweiz zu vergeben, damit auch das regionale Gewerbe von den Investitionen profitieren kann. Die Ausschreibungsphase für die Aufträge an die Handwerksbetriebe startet ab Sommer 2027.

BLKB erhält wertvolle Bausubstanz

Der BLKB ist es ein grosses Anliegen, werthaltige Bausubstanz zu erhalten. Ziel ist es, möglichst viele Bauteile weiterzuverwenden. Das gilt beispielsweise sowohl für die helle Aussenfassade aus regionalem Kalkstein als auch für die Metallfenster. Das sanierte Gebäude erfüllt die Anforderungen für eine SNBS- Gold-Zertifizierung (Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz): Damit werden Bauten ausgezeichnet, die nach allen Dimensionen der Nachhaltigkeit erstellt wurden und deren Kosten über den Lebenszyklus betrachtet optimiert sind.

Medienkontakt:
Sandro Spaeth, Telefon: +41 61 925 81 53, Mail: medien@blkb.ch

29.06.2026 | 15:04 Uhr | von Basellandschaftliche Kantonalbank

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Über Basellandschaftliche Kantonalbank

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Quellen:
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