Pressemitteilung
Bushaltestelle Unterrechstein in Grub wird barrierefrei

05.10.2026 | 16:34 Uhr | Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden

Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden

05.10.2026, Die Bushaltestelle beim Heilbad Unterrechstein in Grub wird behindertengerecht umgebaut. Zusätzlich wird die Querungsstelle für den Fussverkehr verbessert. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt.

Bei der Haltestelle Unterrechstein in Grub fehlt ein niveaugleicher Einstieg nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes, welches allen Fahrgästen einen selbständigen Ein- und Ausstieg in den öffentlichen Verkehr ermöglicht. Auch beim Queren der Strasse sind verschiedene Hindernisse zu bewältigen. Das Perron auf der Nordseite und das südseitige schmale Trottoir sind gegenüber der Fahrbahn erhöht. Für Personen im Rollstuhl ist das Queren der Kantonsstrasse heute nicht ohne fremde Hilfe machbar.

Jetzt werden beide Haltekanten angepasst, um den barrierefreien Zugang zu gewährleisten. Beidseitig werden Fahrbahnhaltestellen erstellt und die Haltekanten auf eine Einstiegshöhe von 22 cm angehoben. Auf der Südseite in Fahrtrichtung Heiden wird die Haltekante nach der Einmündung der Zufahrtsstrasse zum Heilbad platziert. Die Gemeinde Grub plant auf beiden Seiten neue Buswartehäuser.

Bei der Querungsstelle für den Fussverkehr wird das Trottoir auf der Südseite verbreitert, damit Personen im Rollstuhl oder mit Gehhilfen eine ausreichende Manövrierfläche zur Verfügung haben. Das Trottoir wird gegenüber der Fahrbahn mit abgesenkten Randabschlüssen abgegrenzt.

Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt. Die Gesamtkosten betragen 460'000 Franken und werden vom Kanton und der Gemeinde Grub getragen. Die Planauflage startet in wenigen Tagen, die Realisierung ist in der Bausaison 2027 geplant

05.10.2026 | 16:34 Uhr | von Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden

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Über Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden

Der 821 urkundlich ersterwähnte Ort im Appenzellerland ist der Schwänberg bei Herisau. Vor rund 600 Jahren entstand das Land Appenzell und 1597 durch die Landteilung der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Im protestantischen Ausserrhoden blühte früh die Heimindustrie auf, die im schweizerischen Vergleich eine ausserordentliche Bevölkerungsdichte zuliess. Die 1918 einsetzende Stickereikrise versetzte den Textilkanton in wirtschaftliche, politische und kulturelle Agonie.

Die ab 1945 einsetzende Diversifikation ging einher mit einem markanten Wachstum des Pendlerverkehrs und liess anderseits dank vermehrter Zuwanderung in vielen Gemeinden neue Wohnquartiere entstehen. Ab 1960 übernahm der Kanton nach und nach öffentliche Aufgaben, die zuvor auf Gemeindeebene gelöst worden waren. Getragen von einer positiven Aufbruchstimmung gab sich der Kanton 1995 eine moderne Verfassung.

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Quellen:
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