21.10.2026, Am Wochenende vom 17. und 18. Oktober 2026 findet am Wallierhof in Riedholz wiederum die traditionelle Chabishoblete statt. Zum 26. Mal stehen der Kabis und
seine Verarbeitung zu Sauerkraut im Zentrum.
Was vor mehr als 25 Jahren als kleiner Anlass begann, ist längst zur beliebten und bekannten Herbsttradition geworden: die Chabishoblete. Am 17. und 18. Oktober 2026 ist es wieder soweit: Sieben Tonnen frischer Kabis aus dem Kanton Solothurn warten darauf, vom Helferteam gehobelt zu werden. Anschliessend werden sie zusammen mit Salz und Gewürzen von den grossen und kleinen Besucherinnen und Besuchern zu feinem «Suurchrut» verarbeitet.
Der Kabis kann in mitgebrachte oder vor Ort gekaufte Gläser eingefüllt werden. Erfahrene Helferinnen und Helfer unterstützen alle Besuchenden bei der Verarbeitung des Kabis. Wer den Kabis gerne nach traditioneller Art in eine Stande (Steinguttopf) füllt, erhält auch dabei wichtige Tipps für das gute Gelingen.
Wer lieber zu Hause «Suurchrut» herstellt, kann den gehobelten Kabis mit nach Hause nehmen. Auf der Webseite des Bildungszentrums Wallierhof sind eine Anleitung und Videos verfügbar.
Als Geschenkidee für Weihnachten
Auch dieses Jahr können Kinder am Sonntag, 18. Oktober, eine Verpackung gestalten. So wird das selbst gemachte «Suurchrut» zum idealen Weihnachtsgeschenk.
Wieder mit dabei ist der Pilzverein Solothurn, der unter dem Motto «Faszination Pilze» einen Einblick in die Welt der Pilze ermöglicht und interessierten Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort steht.
Zur Chabishoblete am Wallierhof gehört auch das gemütliche Beisammensein. Weiter bietet sich die Möglichkeit, über den kleinen, aber feinen Markt zu schlendern. Hier werden Früchte, Gemüse, Mehl, Brot, Käse, regionale Hülsenfrüchte, Eingemachtes und Schönes zum Verschenken angeboten. Interessierte können beim Mosten zuschauen, den frischen Most degustieren oder eine feine «Suurchrutwurst» oder andere Köstlichkeiten aus dem feinen Verpflegungsangebot geniessen.
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Die Stadt Solothurn (Salodurum) war schon zur Römerzeit ein Knotenpunkt der grossen Heerstrassen Helvetiens. 888 kam das Gebiet des heutigen Kantons Solothurn an das Königreich Burgund und 1032 mit diesem an das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.
Im Mittelalter lehnt sich ihre Geschichte an das im 10. Jahrhundert entstandene Chorherrenstift des heiligen Ursus an, das ursprünglich alle Hoheitsrechte mit Ausnahme des Blutbanns innehatte, von dem sich die Bürgerschaft aber allmählich emanzipierte. Nach dem Aussterben der Zähringer (1218), welche die Reichsvogtei besassen, wurde Solothurn reichsunmittelbar; 1295 schloss es mit Bern ein ewiges Bündnis und hatte 1318 eine Belagerung durch Herzog Leopold I. von Habsburg auszustehen, weil es Friedrich den Schönen nicht als König anerkannte. 1344 erwarb die Stadt Solothurn ihr erstes ausserstädtisches Territorium.
Ein Versuch des verarmten Grafen Rudolf von Kyburg, sich der Stadt durch Verrat zu bemächtigen, wurde glücklich vereitelt (Solothurner Mordnacht, vom 10. zum 11. November 1382) und führte zu dem Kyburger Krieg, in welchem Bern und Solothurn das Grafenhaus vernichteten.
Wie eine grüne Oase liegt der Kanton Solothurn verbindend zwischen den Agglomerationen Basel, Bern, Zürich. Liebliche Gegenden, harmonisch eingebettet in eine eindrückliche Natur und eine attraktive Palette von Erholungsmöglichkeiten bieten für Bewohner/innen und Gäste einen Lebensraum, der sowohl zentral liegt als auch ruhig ist.
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