Pressemitteilung
Daniel Tobler wird neuer Stabschef Kantonaler Führungsstab (KFS)

14.10.2026 | 16:29 Uhr | Kanton Appenzell Innerrhoden

Kanton Appenzell Innerrhoden

14.10.2026, Die Standeskommission hat Daniel Tobler zum neuen Stabschef des Kantonalen Führungsstabs per 1. Januar 2027 gewählt. Weiter übernimmt er Anfang Dezember 2026 die Funktionen als Koordinator Bevölkerungsschutz und Kreiskommandant des Amts für Militär und Bevölkerungsschutz. Er tritt die Nachfolge von Stefan Lendenmann an, der ordentlich in Pension gehen wird.

Der 33-jährige Daniel Tobler ist aktuell als Zeitmilitär bei der Schweizer Armee tätig und führt als Kompaniekommandant eine Kompanie des Katastrophenhilfe Bereitschaftsbataillons (Kata Hi Ber Bat). Im Militärdienst bekleidet er den Grad eines Hauptmanns und ist im Stab des Rettungsbataillons 4 der Territorialdivision 4 eingeteilt.

Daniel Tobler verfügt über langjährige Erfahrung im militärischen Bereich und bringt sowohl internationale als auch nationale Einsatzerfahrung mit. Im Rahmen der SWISSCOY war er mehrfach im Auslandseinsatz. In der Schweiz war er zudem bei verschiedenen Einsätzen im Bereich der Katastrophenhilfe tätig, unter anderem beim Einsatz in Blatten.

Daniel Tobler wird seine neuen Funktionen im Justiz-, Polizei- und Militärdepartement mit einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent antreten.

Stefan Lendenmann geht in Pension

Stefan Lendenmann arbeitet seit 2019 beim Amt für Militär und Bevölkerungsschutz. 2022 wählte ihn die Standeskommission zum Kreiskommandanten und Koordinator Bevölkerungsschutz. Ende 2026 geht Stefan Lendenmann ordentlich in Pension.

14.10.2026 | 16:29 Uhr | von Kanton Appenzell Innerrhoden

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Über Kanton Appenzell Innerrhoden

Die ersten menschlichen Funde im Appenzellerland gehen auf die wärmere Zwischeneiszeit, d. h. auf die Jahre 40'000 bis 30'000 v. Chr. zurück. Bei Grabungen in dem in der Südostwand des Ebenalpstocks gelegenen Wildkirchli wurden nicht nur Bärenknochen gefunden, sondern auch bearbeitete Steine aus dem Weissbach-Schwende-Tal, welche Menschen zu jener Stelle hinaufgetragen haben müssen.

Die ältesten menschlichen Werkzeugfunde gehen auf die Bronzezeit zurück. Im Gebiet von Appenzell sind dies zwei Bronzebeile, die in den Forren zwischen Appenzell und Weissbad gefunden wurden und in die Zeit von etwa 1200 bis 1100 v. Chr. zu datieren sind. Da auch das St. Galler Rheintal bronzezeitliche Funde aufweist ist es möglich, dass diese Beile aus dem Rheintal kommen.

Gleichwohl lässt sich aus den zufälligen und spärlichen Funden nicht auf eine urzeitliche Siedlung im Appenzellerland schliessen. Vielmehr ist anzunehmen, dass Appenzell von den Wanderungen der Urzeit kaum berührt wurde. Es handelte sich somit um ein eigentliches Niemandsland zwischen den keltischen und rätisch- illyrischen Völkern.

Auch die Erschliessung des schweizerischen Mittellandes durch die Römer erfasste das Appenzellerland kaum, denn die wichtigsten Römerstrassen umgingen den Alpstein. Hingegen dürften in spätrömischer Zeit verschiedene Alpen von zu den Rätiern gehörenden Rheintalern bestossen worden sein.

Träumen Sie von spiegelblanken Seen und schwindelerregenden Felsen, von schmucken Dörfern und freundlichen Menschen? "Sönd herzlich willkomm" im Appenzellerland. Das Wander-Eldorado Appenzellerland beginnt in der sanften Hügellandschaft beim Bodensee und führt über grüne Wiesen bis zum voralpigen Säntisgebirge. Auch Wellness und Gesundheit sind bei uns keine Modewörter.

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Quellen:
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